In einem Wohngebiet in Köln sollen jetzt vorgegebene Räume für Fußgänger und Rettungsfahrzeuge wirklich eingehalten werden, was zu Unmut bei zwei Anwohnern führt.
Perlen aus dem Bericht:
„Jahrzehntelang durften wir hier parken, und es gab keine Probleme, nur schon mal mit der AWB, wenn jemand zu weit auf der Fahrbahn gestanden hat“
Es gab also nie Probleme, außer wenn es Probleme gab. /s
Holger Kroker, ebenfalls Anwohner der Bornheimer Straße und Kritiker der neuen Parkordnung, bezweifelt die Messungen der Stadt. „Wir haben auch gemessen und sind auf die notwendigen Mindestbreiten gekommen“, sagt er.
Wenn die Messungen der Stadt falsch waren, warum gab es dann gelegentlich Probleme mit der AWB?
Eine Anwohnerin, die namentlich nicht genannt werden möchte, bestätigt allerdings, dass die Straßen sehr eng seien. Mehrfach sei ihr geparktes Auto schon durch durchfahrende Fahrzeuge beschädigt worden.
Die muss wohl das gleiche falsche Maßband haben, wie die AWB. /s
Edit: In meinem Firefox mit ublock lässt sich die Paywall umgehen, indem ich die Seite nochmal neu lade.
15 Comments
golli@sopuli.xyz · 14 pts · 342d
Mein Highlight:
In Verbindung mit dem ersten Bild auf dem das geparkte Auto zu 90% auf dem Gehweg steht.
Successful_Try543@feddit.org · 4 pts · 342d
Vor dem Haus ganz hinten im Bild ist das sogar durch die Beschilderung gestattet, im gesamten vorderen Bereich nicht.
JoKi@feddit.org · 5 pts · 342d
Und auf Streetview sieht man auch deutlich, dass die Fahrbahn viel zu schmal wird, wenn die Autos mehr Platz auf dem Gehweg lassen würden. Wer weiß wie Herr Kroker da gemessen hat.
Successful_Try543@feddit.org · 3 pts · 342d
Ich vermute gar nicht, mehr so nach Gefühl.
JoKi@feddit.org · 5 pts · 342d
Die Müllabfuhr ist durchgekommen und das Nachbarsmädchen konnte sich problemlos am Auto vorbei quetschen - Case closed!111!!!!!
Successful_Try543@feddit.org · 1 pts · 342d
Das ist mehr so das Prinzip einer (qualitativen) Lehre als das einer (quantitativen) Messung.
Tiptopit@feddit.org · 12 pts · 342d
Absoluter Planungsfehler diese Straße. Da steht schön Haus an Haus ohne, dass private Parkmöglichkeiten vorliegen...
Ich kann den Verdruss irgendwo nachvollziehen, aber es kann ja kaum in der Verantwortung der Stadt liegen, den Leuten Parkplätze zur Verfügung zu stellen.
JoKi@feddit.org · 16 pts · 342d
Diese Siedlung war bestimmt ursprünglich auf die Nutzung von Nahverkehr ausgelegt. Und Quariersgaragen wurden offensichtlich auch nie geplant.
Man könnte ja einen Teil des Wohnblocks aufmachen und die schönen grünen Innenhöfe zu Parkplätzen machen, aber da wären vermutlich die gleichen Anwohner dagegen.
Aber ein schönes Beispiel dafür, wie Verkehrspolitik durch langjährige Priveligierung von Autos den Eindruck von Anspruch erweckt.
Tiptopit@feddit.org · 5 pts · 342d
Interessanterweise ist auch direkt an der parallelen Hauptstraße eine Haltestelle, die an Stadtbahn und Busnetz anbindet. Bei dem kurzen Fußweg kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, dass man da groß Angst haben muss.
JoKi@feddit.org · 3 pts · 342d
Laut Petentin wohl schon.
Tiptopit@feddit.org · 2 pts · 342d
Ja exakt da musste ich dran denken. War jetzt nicht vor Ort, aber das Wohngebiet und die umliegenden Straßen sehen jetzt nicht besonders nach Angstraum aus.
JoKi@feddit.org · 3 pts · 342d
Beim Nahverkehr kann ich es Nachts sogar nachvollziehen, wenn sich jemand unwohl fühlt. In der näheren Umgebung gibt es allerdings auch Carsharing, was auch eine Option wäre.
feldwespe@feddit.org · 10 pts · 342d
Ich kriege Schnappatmung.
Nicht die Straßen sind sehr eng, sondern die Hirnkästen vieler Autofahrer:innen.
Matombo@feddit.org · 9 pts · 342d
Jahrzehnte lang sind autos auch immer breiter geworden
polle@feddit.org · 4 pts · 342d
Ich finds immer wieder so hart wenn man durch ne Stadt fährt und am Straßenrand so ein riesen Schiff an auto einfach +10 cm aus der Parklücke raus auf die Straße steht.