Das dient als Ergänzung zu GPS. Ist halt deutlich schneller. Wenn du zum Beispiel CoMaps benutzt wird dein Standort erstmal über beaconDB angezeigt bis GPS bereit ist (Die machen das soweit ich weiß unabhängig bon custom Roms und so). Oder Geräte die kein GPS haben wie ein Linux desktop können das auch nutzten um deinen Standort zu ermitteln. Der haupt Anwendungsfall sind halt Karten und da muss man halt genau wissen wo man ist
Schau dir mal das Ergebnis an... CoMaps hat KEINEN eingebauten Location provider.
Es benutzt ganz normal die Location vom Betriebssystem, das kann "fine location" oder "coarse location" sein, also network location oder A-GPS
Es gibt aber "Alt Location Services", eine App die folgende Idee implementiert und damit auf allen Androids läuft. Sie verwendet die "Mock Location", Apps müssen diese also akzeptieren. Open source navi apps sollten das tun, andere wie zB Rollervermietung oder sonstwas wahrscheinlich nicht (deren Entwickler sind aber auch so saumäßig faul, dass die Apps Standort, Karten und Bluetooth an die Play Services outsourcen und damit nicht ohne funktionieren)
also so wie ich das lese steht da nur das sie microg als Bibliothek benutzten und lediglich keine eigene Implementation haben. Außerdem steht da ja ganz am Anfang:
We use Micro G services to improve location in our app
Micro G use BeaconDB?
Und das würde ich jetzt so verstehen das sie BeaconDB nutzten weil ja spezifisch gesagt wird das sie microg verwenden, was BeaconDB nutzt
microG kann man soweit ich weiß nicht als Bibliothek benutzen. Das ist eine Reimplementation der Play Services, die wirklich zuverlässig nur funktioniert, wenn sie als Systemapps mit zusätzlich erweiterten Berechtigungen installiert wird.
BeaconDB verwendet das API Format vom abgeschalteten Mozilla Location Service, den microG früher unterstützt hat, dadurch ist der Support schnell gekommen. Genauso wie in geoclue auf Linux.
Standort innerhalb von Gebäuden, basierend auf offenen Daten
GPS wird permanent gestört, sogenanntes "Jamming". Mit falschen Signalen wird vorgegaukelt, an einem anderen Ort zu sein, oder auf dem selben Frequenzbereich einfach ganz viel Rauschen versendet. Das geht sehr gut, weil GPS nicht authentifiziert ist, und man mit einem stationären Störsender gut die schwachen Sattelitensignale übertönen kann.
Transparente Ermittlung von Daten. Sowas zu machen ist extrem einfach, viele Apps haben Libraries eingebaut die ohne zu fragen Standort und umliegende Netzwerke scannen und ohne dein Wissen in Datenbanken hochladen. BeaconDB plant die Netzwerknamen und MACs zu geo-hashen, eine Form des Hashings (also einen String so umzuwandeln, dass immer das selbe Ergebnis herauskommt, jedoch aus dem Ergebnis nicht der Ausgangsstring ermittelt werden kann => Privatsphäre)
Der Entwickler von BeaconDB hat auch die Datenbank von Apple gescraped, GrapheneOS macht das auch. Geht sehr gut und hat extrem viele Wifis. Jedoch ist das halt nicht "ethisch" und nicht zukunftssicher. Ich wäre auf jeden Fall dafür, alle hochwertigen Datenquellen zusammenzutun.
Momentan gibt es aber noch essentielle Probleme wie keine Triangulation zur Ermittlung der Ausgangspunkte, und einen ziemlich schlechten Algorithmus zur Ermittlung der Position.
15 Comments
RmDebArc_5@feddit.org · 5 pts · 247d
prenatal_confusion@feddit.org · 3 pts · 246d
I am doing my part!
Ungraded@lemmy.ml · 3 pts · 247d
Ich hab noch nicht ganz verstanden wofür ich das brauche. Warum will ich möglichst genaue Standort Daten?
RmDebArc_5@feddit.org · 7 pts · 247d
Das dient als Ergänzung zu GPS. Ist halt deutlich schneller. Wenn du zum Beispiel CoMaps benutzt wird dein Standort erstmal über beaconDB angezeigt bis GPS bereit ist (Die machen das soweit ich weiß unabhängig bon custom Roms und so). Oder Geräte die kein GPS haben wie ein Linux desktop können das auch nutzten um deinen Standort zu ermitteln. Der haupt Anwendungsfall sind halt Karten und da muss man halt genau wissen wo man ist
boredsquirrel@slrpnk.net · 4 pts · 247d
Comaps benutzt BeaconDB nativ? Cool!
Edith: nein tut es wohl nicht
RmDebArc_5@feddit.org · 1 pts · 247d
Jo, hab noch mal nachgeschaut: https://codeberg.org/comaps/comaps/issues/1081
boredsquirrel@slrpnk.net · 2 pts · 247d
Schau dir mal das Ergebnis an... CoMaps hat KEINEN eingebauten Location provider.
Es benutzt ganz normal die Location vom Betriebssystem, das kann "fine location" oder "coarse location" sein, also network location oder A-GPS
Es gibt aber "Alt Location Services", eine App die folgende Idee implementiert und damit auf allen Androids läuft. Sie verwendet die "Mock Location", Apps müssen diese also akzeptieren. Open source navi apps sollten das tun, andere wie zB Rollervermietung oder sonstwas wahrscheinlich nicht (deren Entwickler sind aber auch so saumäßig faul, dass die Apps Standort, Karten und Bluetooth an die Play Services outsourcen und damit nicht ohne funktionieren)
RmDebArc_5@feddit.org · 1 pts · 247d
also so wie ich das lese steht da nur das sie microg als Bibliothek benutzten und lediglich keine eigene Implementation haben. Außerdem steht da ja ganz am Anfang:
Und das würde ich jetzt so verstehen das sie BeaconDB nutzten weil ja spezifisch gesagt wird das sie microg verwenden, was BeaconDB nutzt
boredsquirrel@slrpnk.net · 1 pts · 247d
microG kann man soweit ich weiß nicht als Bibliothek benutzen. Das ist eine Reimplementation der Play Services, die wirklich zuverlässig nur funktioniert, wenn sie als Systemapps mit zusätzlich erweiterten Berechtigungen installiert wird.
BeaconDB verwendet das API Format vom abgeschalteten Mozilla Location Service, den microG früher unterstützt hat, dadurch ist der Support schnell gekommen. Genauso wie in geoclue auf Linux.
RmDebArc_5@feddit.org · 1 pts · 246d
Aber dann verstehe ich die Kommentare von jeanbaptisteC nicht und was der Code snippet bedeutet. Hab jetzt noch nicht für Android entwickelt
boredsquirrel@slrpnk.net · 1 pts · 247d
Noice!
boredsquirrel@slrpnk.net · 5 pts · 247d
Da es noch keine gute Antwort gab
Der Entwickler von BeaconDB hat auch die Datenbank von Apple gescraped, GrapheneOS macht das auch. Geht sehr gut und hat extrem viele Wifis. Jedoch ist das halt nicht "ethisch" und nicht zukunftssicher. Ich wäre auf jeden Fall dafür, alle hochwertigen Datenquellen zusammenzutun.
Momentan gibt es aber noch essentielle Probleme wie keine Triangulation zur Ermittlung der Ausgangspunkte, und einen ziemlich schlechten Algorithmus zur Ermittlung der Position.
Nephalis@discuss.tchncs.de · 4 pts · 247d
Vermutlich für:
boredsquirrel@slrpnk.net · 2 pts · 247d
Wer Lust hat, gibt auch ne Signal Gruppe