Vielen Menschen fÀllt es schwer in der heutigen Zeit, bei vielen gleichzeitigen Krisen optimistisch zu bleiben.
Wenn ich in mein Herz gucke, merke ich dass das fĂŒr mich ĂŒberraschend leicht ist. Je mehr Krisen entstehen, desto stĂ€rker konzentriere ich mich darauf, was ich wirklich verĂ€ndern kann:
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ich kann Menschen mit Humor zum Lachen bringen, ihnen etwas gutes tun damit ihr Leben ertrÀglicher wird.
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Ich kann Frustration etwas lösen, in dem ich politische ZusammenhÀnge erklÀre. Beispielsweise mit diesem Muppet-Video, das erklÀrt warum viele Menschen reiche Menschen verteidigen, obwohl sie nicht reich sind.
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Weil eine beschissene Lage & ihre Hebelwirkungen besser zu verstehen ist der erste Schritt raus aus der eigenen Ohnmacht.
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Nette GesprĂ€che, fĂŒr weniger Einsamkeit.
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Sagen wir, es gibt eine groĂe Umweltkatastrophe: An der kann ich nix Ă€ndern, aber ich kann das Leid der Menschen ein kleines bisschen weniger schlimm machen.
All das ist viel realistischer als eine glorreiche Utopie vor Augen zu haben. Die RealitĂ€t ist beschissen - aber egal, wie beschissen sie ist: wenn sie ein kleines bisschen besser ist als im Moment zuvor ist es ein groĂartiger Erfolg!
Die Welt ist so chaotisch, dass auch schlechtes Verhalten (Siehe Trump & Reiche Aktionen zur Energiewende) positive Auswirkungen haben kann (Leute kaufen Elektroautos & Solar).
Das heiĂt, egal wie beschissen die Welt gerade ist: zu jeder Zeit kann man - auch ohne rosarote Brille - Optimismus haben. Weil die Welt zu jeder Zeit in einem konkreten Aspekt ein kleines StĂŒckchen besser werden kann. :)

10 Comments
Boppel@feddit.org · 7 pts · 110d
haha, danke fĂŒr das video đ ich wĂŒrde mehr hochwĂ€hlis geben, aber offenbar zĂ€hlt meine stimme nur als eine (unfair! đĄ)
fand den punkt sehr gut, dass - wenn die multis ihr vermögen verdient hĂ€tten, das im umkehrschluss auch bedeuten wprde, dass die eigene position verdient wĂ€re. - diese relation ist ein gutes werkzeug fĂŒr argumentation. ich konnte bisher immer nur abstrakt in verhĂ€ltnisse setzen wieviele generationen bei normaleinkommen verdienen mĂŒssten um musks vermögen zu bekommen (es gab noch keine homo sapiens) aber das ist halt extrem abstrakt und in seiner gröĂenordnung auch weniger einleuchtend.
juergen@feddit.org · 6 pts · 110d
Dann musst du wohl oder ĂŒbel deine WertschĂ€tzung dadurch ausdrĂŒcken, dass du jetzt in deiner Umgebung relativen Optimismus verbreitest wenn Leute nur absoluten Optimismus "kennen" und von dessen Unmöglichkeit hinsichtlich der Umsetzbarkeit frustriert sind.
Machste nix.
juergen@feddit.org · 10 pts · 110d
Guck, ich hab sogar ein Meme fĂŒr dich gebastelt.
kamenlady@lemmy.world · 6 pts · 110d
Boppel@feddit.org · 5 pts · 110d
juergen@feddit.org · 4 pts · 110d
SubArcticTundra@lemmy.ml · 2 pts · 110d
Sehr gute Stellung. Lobe ich đđđ
DeadDigger@lemmy.zip · 1 pts · 109d
Aber wĂŒrde dann Knallharter Realismus nicht genauso gut funktionieren?
juergen@feddit.org · 1 pts · 109d
knallharter realismus ist eine basis dafĂŒr, weil man ohne das versucht etwas zu verĂ€ndern was man nicht verĂ€ndern kann und sich davon runterziehen lĂ€sst.
aber knallharter realismus sagt ja nichts darĂŒber aus, wie man auf die zukunft blickt. ob man zynisch "ist eh alles verloren, ich nach gar nix" oder ob man hoffnungsvoll guckt.
DeadDigger@lemmy.zip · 1 pts · 108d
Hm