Übergewicht erhöht Krebsrisiko stärker als gedacht

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Eine neue Studie zeigt: Übergewicht könnte für deutlich mehr Krebsfälle verantwortlich sein als bisher angenommen. Besonders Bauchfett erhöht das Krebsrisiko - vor allem bei Frauen.

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2 Comments

hobata@lemmy.ml · 2 pts · 42d (1 reply)

Mehr Gewebe - mehr Plätze für Krebs?

Akelei@discuss.tchncs.de · 2 pts · 42d

Vielleicht ist das ein zusätzlicher Faktor. Es gibt ja Krebsarten, die im Fettgewebe entstehen.

Das sind die Punkte aus dem Artikel:

[Fettzellen am Bauch] lösen einen sogenannten chronischen entzündlichen Stoffwechselzustand aus

[...]

Überschüssiges Bauchfett funktioniert wie eine Drüse, die verschiedene Signalmoleküle freisetzt, sogenannte Adipokine. Diese gelangen über den Blutkreislauf an unterschiedliche Orte im Körper, wo sie andere Stoffwechselprozesse beeinflussen. Unter anderem das Wachstum und die Teilung von Zellen und die Hemmung des programmierten Zelltodes.

[Evtl. ist die Studienlage verzerrt, weil Patienten durch Krebs teilweise stark an Gewicht verlieren und so nicht erfasst wurde, dass manche vor der Diagnose adipös waren]

Trotzdem äußert Leitzmann eine Idee, weshalb das Übergewicht bei Frauen schwerer wiegen könnte. Übergewicht wird unter anderem für Brust-, Gebärmutter- und Eierstockkrebs verantwortlich gemacht. "Diese Krebsarten, von denen Frauen betroffen sind, sind hormonabhängig", sagt Leitzmann. So kann das Hormon Östrogen das Wachstum von Brustkrebs anregen. Überschüssiges Bauchfett wiederum trägt zu einem erhöhten Östrogenspiegel bei.