Das Chutney ist auch nice als Mitbringsel zu Einladungen wie Grill- und Sommerpartys. Habe ein gut ausgespültes Joghurt-Glas genommen. Für eine längere Haltbarkeit bis zu drei Monate an einem dunklen, kühlen Ort würde ich sterilisierte Einmachgläser und Schraubgläser wählen.
Zutaten für 4 Personen
300 g frische Johannisbeeren
1 mittelgroße Zwiebel klein gehackt
5 Aprikosen klein gewürfelt
1 Stück Ingwer ca. 2 cm, geschält und fein gehackt
1 Knoblauchzehe fein gehackt oder Knoblauchpresse
100 g Rohrohrzucker
100 ml Apfelessig oder Balsamico
1 TL Zimt
0,5 TL Nelken gemahlen
0,5 TL Koriander gemahlen
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Einen großen Topf vorbereiten bei mittlere Hitze: Zucker hineinfüllen, dabei stehen oder acht geben und den Topf öfters schütteln bzw. hin und her schwenken (hab ich mir von der Arte-Köchin Lucie abgeschaut). Den Zucker also schmelzen bzw. karamellisieren lassen.
Die fein gehackte Zwiebel, die Aprikosen-Stückchen, den Ingwer und den Knoblauch zum karamellisierten Zucker geben und gut umrühren. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebeln weich und glasig sind.
Nun den gemahlenen Zimt, Nelken und Koriander hinzufügen. Alles gut vermischen und weitere 2 Minuten köcheln lassen, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten können.
Den Essig und die Johannisbeeren hinzufügen. Alles gut umrühren und aufkochen.
Die Hitze reduzieren und das Chutney für etwa 30–40 Minuten sanft köcheln lassen, bis es eine dickliche, marmeladenartige Konsistenz erreicht hat. Gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden anbrennt.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Falls nötig, den Geschmack mit etwas zusätzlichem Zucker oder Essig anpassen.
Das Chutney passt super zu Käse, Gemüse, Fisch und Fleisch.
Für ganz Wagemutige zu Vanilleeis.

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