SV Tasmania Berlin - FC Erzgebirge Aue: ein Spielbericht

Das erste Heimspiel der Saison endete für die Neuköllner mit einem 0:2. Allerdings war Aue als Absteiger auch ein mächtiger Gegner und – wie ein Freund sagte – es hätte auch mit einem 0:5 enden können.

Es war ein deutlicher Unterschied in der Spielklasse zwischen den beiden Mannschaften zu sehen, in Anbetracht dessen das Ergebnis fast schon beachtlich war. Die Tasmanen legten einige fantastische Spielzüge hin, vor allem Torwart Mateusz Mika stach mit mehreren Aktionen auf Weltklasseniveau hervor. Trotzdem waren die Gäste deutlich überlegen und hielten den Druck durchgehend hoch.

Sie hatten auch einen Fanbock mitgebracht, der den Werner-Seelenbinder-Sportpark an seine Grenzen brachte: mehr als 3000 Zuschauer konnten gezählt werden. Da einige davon auch auf der Berliner Seite standen – sicherlich mehr als in der letzten Saison – war der Bierausschank vollkommen überfordert. Die Schlange zog sich durch den gesamten Platz, und es dauerte fast eine Halbzeit, ein Getränk oder einen Snack zu bekommen. Da muss noch einige Feinabstimmung stattfinden, zumal der abgezäunte Gästeblock einen eigenen Bierwagen bekam, an dem die Schlange nicht halb so lang war.

Trotz des mäßigen Ergebnisses war es ein spannendes Spiel mit guter Stimmung – und es kam auch nicht zu den halb erwarteten Konfrontationen mit rechten Ultras, obwohl Aue einige davon im Pack hatte. Die "Aue Onkelz" und die zahllosen Frakturschrift-Shirts sprachen auf jeden Fall für sich.

2 points · 0 comments · view on lemmy.world

0 Comments

No comments yet.