Galaxien besitzen keinen scharfen Rand, ihr Sternenlicht verliert sich nach außen im Rauschen des Nachthimmels. IC 1101 gilt als die größte Galaxie des bekannten Universums, doch wo ihr Körper tatsächlich endet, ließ sich bislang nicht bestimmen. Ultratiefe Aufnahmen mit einem Zwei-Meter-Teleskop auf La Palma erreichen nun eine Flächenhelligkeit von rund 30 Magnituden pro Quadratbogensekunde und ziehen erstmals eine belastbare Grenze zwischen Galaxie und Himmelshintergrund. Auffällig sind dabei mehrere schwache, unregelmäßige Strukturen weit außerhalb des Hauptkörpers.
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