Hamburg hat eine erste Zwischenbilanz zu seinen Anbauvereinigungen gezogen, und sie fällt bemerkenswert unspektakulär aus. 17 Vereine besitzen inzwischen eine Erlaubnis nach dem Konsumcannabisgesetz. Bekannt geworden ist in dieser Zeit ein einziger Verstoß, und der betraf nicht den Anbau, sondern die Werbung.
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Die Hamburger Zahlen stehen nicht allein. Erst vor wenigen Tagen haben wir berichtet, dass in Hessen 21 Anbauvereinigungen genehmigt sind und 15 davon bereits anbauen. Zwei Bundesländer mit sehr unterschiedlicher politischer Farbe kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Vereine arbeiten weitgehend regelkonform, und der befürchtete Kontrollnotstand ist nicht eingetreten.
Das ist bemerkenswert, weil die politische Debatte lange andersherum lief. Kritiker hatten vor unkontrollierbaren Strukturen gewarnt, und schon 2022 hieß es in der Diskussion, die Freigabe von Cannabis werde kein Picknick. Wie schnell aus Zahlen politische Munition wird, hat sich auch andernorts gezeigt, etwa als in Berlin falsche Zahlen für die AfD in Umlauf kamen.
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