Während andere vor dem Ventilator sitzen, springe ich bei Hitze aufs Rad. Und riskiere damit, als Notfall im überlasteten Krankenhaus zu landen.
Ist es unsolidarisch in der Hitze Rennrad zu fahren?
https://taz.de/Ist-es-unsolidarisch-in-der-Hitze-Rennrad-zu-fahren/!6198871/
12 Comments
jagermo@feddit.org · 12 pts · 37d
Wenn man trainiert ist und sinnvoll fährt (sprich, Getränke dabei, eher niedrige Anstrengung statt Intervall, Pausen einlegen und ne schattige Strecke), was soll daran unsolidarisch sein?
MLM@feddit.org · 8 pts · 37d
Was denkt ihr?
Also mein normalen Arbeitsweg (15km) fahr ich egal bei welchem wetter da ich danach immer duschen und mich abkühlen kann. Aber auf ne große Tour hätte ich bei 30°C+ auch nicht wirklich bock, obwohl mein Körper es sicher aushalten würde.
Tiefkuehlkost@feddit.org · 11 pts · 37d
Ich würd es mir jetzt nicht antun wollen aber ich hasse die Hitze auch innigst.
Ist es unsolidarisch ? Würd ich jetzt relativieren, nicht mehr als all die Leute die andere Risiken wärend hohen Krankenhaus-Aufkommens eingehen. Den Topf würde ich gagnicht erst aufmachen wollen, sonnst endet man bei Alkohol trinken an Silvester ist unsolidarisch.
Diplomjodler3@lemmy.world · 4 pts · 36d
Ich bin gestern eine längere Tour gefahren und war total platt, obwohl es ja nicht extrem heiß war. Aber das Radfahren bei der Hitze hilft mir allgemein, damit besser umzugehen, will der Kreislauf trainiert ist. Wenn es ganz extrem ist, fahre ich früh morgens los und bin wieder daheim, bevor es richtig heftig wird.
Generell ist Sport aus meiner Sicht solidarisch. Wer Sport macht wird seltener krank und verursacht damit weniger Gesundheitskosten. Natürlich sollte man immer vernünftig sein und es nicht übertreiben, sonst wird es schnell kontraproduktiv.
JensSpahnpasta@feddit.org · 3 pts · 37d
Ich mach bei der Hitze weniger Touren und auch weniger lange Touren. Einfach, weil es irgendwann doch hart auf den eigenen Körper geht und es gar nicht so spaßig ist, wenn man dann den Rest des Tages Matsche ist.
Ansonsten gilt dann irgendwie das, was auch zu Corona-Zeiten und bei sonstigen Krisen gilt: Wenn die Rettungskräfte überlastet und stark gefordert sind, dann sollte man sich so verhalten, dass man keine Einsätze provoziert. Bringt ja nix, wenn man dann Rennradfahren geht, einen Hitzschlag bekommt und dann noch einen Einsatz verursacht.
Diplomjodler3@lemmy.world · 2 pts · 36d
Man muss halt die eigenen Fähigkeiten einschätzen und es nicht übertreiben. So ein Hitzschlag kommt ja nicht aus heiterem Himmel.
horse@feddit.org · 7 pts · 36d
Finde die Idee, dass es unsolidarisch sein soll komisch. Kann man dabei einen Hitzeschlag kriegen? Bestimmt, aber ich denke bei korrekter Vorbereitung ist es auch nicht viel gefährlicher als viele andere Sachen, die Menschen jeden Tag selbstverständlich machen. Oder darf man sich dann nur noch zu Hause einsperren, am besten im kühlen Keller, damit man ja kein Risiko eingeht (oder passieren die meisten Unfälle nicht eh zu Hause 🤔)? Ist doch Banane.
_mensch_@feddit.org · 1 pts · 6d
auf der strasse zu sterben ist natürlich für alle beteiligten günstiger.
smokeysnilas@feddit.org · 1 pts · 36d
Ein Arbeitskollege ist dieses Jahr im Juni zusammen gebrochen und musste mit dem Hubschrauber abgeholt werden, als er bei Extremtemperaturen draußen Sport getrieben hat. Es ist gut dass es in Deutschland sowas gibt und ich will dem Kollegen nichts unterstellen. Das Risiko dass man bei Hitze die Anstrengung doch nicht so gut verträgt ist aber echt. Das sollte man schon aus Selbstschutz im Auge behalten.
MLM@feddit.org · 2 pts · 36d
Würde mich irgendwie interessieren wie dein kollege das ganze im nachhinein sieht, hat er einfach übertrieben oder kam es aus dem nichts?
HaraldvonBlauzahn@feddit.org · 1 pts · 36d
Vor allem: Wenn es zuviel wird, kann das auch recht plötzlich kommen.
botbot@feddit.org · 1 pts · 36d
HaraldvonBlauzahn@feddit.org · 1 pts · 36d
Jemanden als Retter in eine Zinkkiste legen zu müssen ist aber wirklich auch nicht schön.