@berlin_radler
da widerspreche ich. Als Alltagsradler werde ich trotzdem zusehen, möglichst mit Helm zu fahren, da ich weiß, dass mein eigener Fehler oder der Fehler eines anderen zu nem Sturz fuhren können, wo der Helm nen entscheidenden Unterschied macht. anders als Freizeitradler fahre ich halt beim pendeln auch schon mal mit schlechter Laune, schlechter Aufmerksamkeit, schlechter Witterung, Gedanken bei was anderem, Stress, Erschöpfung o.ä.
Da nehm ich das bisschen Sicherheit gern
@byggvir@einkorn lies bitte den ganzen Thread, bevor du dazwischen haust. Ich habe mehrfach klargestellt, DASS ich mit Helm fahre und das im Rahmen der Aufsichtspflicht auch einfordere.
Aber dass ich aus verschiedenen Gründen den Vorschlag einer Helmpflicht skeptisch sehe.
Und den Stellenwert, den diese Debatte im Gesamtdiskurs der Verkehrssicherheit bekommt, noch kritischer.
@einkorn
Ach ja: #natenom wurde mit Helm totgefahren.
Und sein Unfallmuster ist typisch für Außerorts.
Gegen regelmäßige Tauglichkeitsprüfung wurdeassiv agitiert gesellschaftlich. Ist bei jedem professionellen Maschinenführer Standard...
Einhaltung der Sichtgeschwindigkeit wird bei keinem Unfall diskutiert medial.
Das Problem an der Helmpflicht ist nicht die Schale auf dem Schädel. Das Problem ist das Schweigen und die Untätigkeit im Rest des Themas.
@einkorn
Helmpflicht hätte nen langen Rattenschwanz: Welche Helme sind (mit welcher Nutzungsdauer) zulässig?
Wie geht man mit Bikesharing für die letzte Meile um? Usw.
Eine Freiheitseinschrankende Maßnahme im Rechtsstaat muss eine entsprechende Güterabwägung beinhalten.
Und hinsichtlich des Verhältnisses von Wirksamkeit und Einschränkungen finde ich die hier fragwürdig.
Trotzdem wurde ich jede Aufsichtspflichtige Person in meinem Wirkungskreis rund machen, die Kinder ohne Helm fahren lässt.
@einkorn
und ich stelle das infrage, weil unter anderem ein Teil dieser Verbesserung ein statistisches Artefakt durch den Wegfall von Fahrradkilometern sein wird, und ein weiterer Teil Augenwischerei.
Und ich zu oft erlebt habe, wie nach einem.Todesfall, der durch regelwidriges fahren von Kraftfahrern zustande kam, als 'Sicherheitspaket Radverkehr' Bremsen, Klingeln, Lichter kontrolliert wurden, aber keine Verstöße beim abbiegen .
@einkorn
Hier muss man verschiedene Ebenen trennen:
Der Gurt ist verpflichtend, daher ist nicht angegurtet sein, ein Regelverstoß und damit formell eine Teilschuld.
Fahrradhelme sind NOCH nicht verpflichtend. Die Schmerzensgeld-Debatte muss den rechtlichen Ist-Zustand betrachten.
Das ist eine andere Debatte als die Frage nach einer Helmpflicht.
@einkorn
Wenn die Ordnungskräfte selber Radfahrende und Fußgänger sind, nehmen sir beispielsweise Autos auf drm Radweg eher als Problem war, als wenn sie im Auto streife fahren. @GegenAutogewalt
@einkorn
Du bist zu optimistisch hinsichtlich der Ordnungshüter. Windschutzscheibenperspektive bei der Polizei führt gern zu Einstellung von Verfahren, wenn kein Blut floss. @GegenAutogewalt sammelt solche Beispiele. Das Konditioniert natürlich Autofahrer hinsichtlich Regeltreue, wenn man damit durch kommt.
Analog beim Ordnungsamt: Radwegparken wird in verschiedenen Städten gar nicht sanktioniert, weil nicht als Störung wahrgenommen.
@einkorn
nein. Du pickst dir aus dem Gesamtbild die Schadelverletzung heraus, weil die die einzige ist, bei der PSA ein Thema ist. Und ich zeige auf, dass Helme zwar sinnvoll sind, der Fokus auf Helme aber massiv den Blick verengt und vom Problem eines Vollzugsdefizits, mangelnder Infrastruktur und gesellschaftlich maximal etablierter Regelverstöße ablenkt.
Ich sage nicht, Helme sind sinnlos, ich sage: Die Debatte lenkt ab, um Autofahrer nicht ins Visier nehmen zu müssen.
@einkorn
Zu 1.: Ich habe vorliegende Beweislage durch Zeugen oder Videos angenommen. Wird oft trotzdem eingestellt.
-> 'Aussage gegen Aussage ' stellt derailing dar.
2.: Warum brauchen mehr Tempolimits mehr Vorlaufzeit als ne Helmpflicht?
3.: Und wo sollen dann die Polizisten herkommen, die ne Helmpflicht kontrollieren?
und: Ich habe noch nicht MEHR Streifen gefordert. Nur, die vorhandenen (auch OA wegen Falschparkern) anteilig auf Fahrrad und Fuß zu setzen.
@einkorn
Wenn dir in ner Firma jemand vorschlagen würde, nur einen Helm als Schutzmaßnahme beim arbeiten zwischen Tonnenschweren Maschinen zu nutzen, würde die BG das Sicherheitskonzept in der Luft zerfetzten. Da kämen Vorschläge, wie getrennte Flächen, Sicherungsposten, Einweiser uvm. Im öffentlichen Raum Straße belassen wir es beim billigsten Vorschlag?
@einkorn
und danach ganz kurz behauptet wird, alle seien sich einig, dass Ursachenbekämpfung an erster Stelle stünde und Helme nur für das Restrisiko relevant seien.
Welchen Stellenwert hat bei der Verkehrswacht, bei der Bundesregierung und in der Debatte hier die Unfallverrmeidung, Ursachen-Bekämpfung und Schutz schwächerer?
@einkorn
ich hab jetzt so schnell nicht alle Studien im original gelesen, aber beim Artikel der Verkehrswacht fallen mir direkt manipulative Umgänge mit den Studien auf. Beispielsweise wird die Rate von Unfällen mit Helm nicht mit der Rate helmtragender Fahrer (besser noch: Personenkilometer) in Kontext gesetzt, was in einigen zitierten Zahlen die Signifikanz komplett zunichte macht.
Auffällig am Artikel ist auch, dass erst 'Helmgegnern' faktenferne unterstellt wird, (1/2)
Du manipulierst und verschiebst den Fokus.
Bei einer Thoraxverletzung oder ner Beckenfraktur (Erstaufprall Motorhaube) ist nicht mehr viel zu retten.
Hast du ne Statistik zur Hand, die den Stellenwert isolierter oder primär verantwortlicher Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen darstellt?
Und welcher Anteil davon hinsichtlich der kinetischen Energie durch einen Helm adäquat abgefangen wurde?
@einkorn
Ein Vorschlag, der sofort umzusetzen wäre:
- #keinoeffentlichesInteresse und #renehatverständnis unterbinden -> Ordnungswidrigen und Straftaten im Straßenverkehr bei Anzeige und vorliegenden Beweisen sanktionieren statt Strafvereitelung im Amt a la 'is ja nichts passiert' und dann wundern, wenn es beim 10 ten mal doch nen Toten gibt.
- Tempolimits leichter anordnen und regelmäßiger sanktionieren.
- Streifendienst (auch in Zivil) im gleichen Modal split wie dir gesamt-mobilität.
@einkorn
Deine Antwort ist genau ein Beispiel, warum so viele Menschen gegen Helmpflicht Sturm laufen: Statt Ursachenbekämpfung verlagert man das Problem und markiert die Radfahrenden als Problem.
Und schafft eine neue Hürde, die Leute vom spontanen Fahren (Bikesharing..) abhält,
eine neue Schikanemöglichkeit und Verantwortungsverschiebung.
Wenn wir nach nem Unfall darüber reden, ob der Helm noch TüV hatte, reden wir nicht über Unfallverursacher. Ist das dein Ziel?
@einkorn
Das ist gelinde gesagt quatsch. Und das sage ich als Radfahrer, der immer mit Helm fährt.
Ein kurzer Einblick in das Thema #keinoeffentlichesInteresse , sowie in die Unfallberichterstattung zeigt, dass nicht kontrollieren können, sondern ahnden wollen das Problem ist.
Bei einem Alleinunfall ist ein Helm ein guter Schutz.
Aber kannst du mir mal elaborieren, wie er das Risiko beim überrollt werden von nem LKW reduziert? Oder bei der Kollision mit nem SUV (Aufprall meist Hüftgegend)
@Labonitamascota
Ablenkung von Schuldhaft verursachten Radunfällrn durch Kraftfahrer.
Jeder Post zum Helm ist einer weniger zu Überholabstand, Abbiegeverstoß, witterungsangepasster Geschwindigkeit usw. @einkorn@Ascendor
@berlin_radler
da widerspreche ich. Als Alltagsradler werde ich trotzdem zusehen, möglichst mit Helm zu fahren, da ich weiß, dass mein eigener Fehler oder der Fehler eines anderen zu nem Sturz fuhren können, wo der Helm nen entscheidenden Unterschied macht. anders als Freizeitradler fahre ich halt beim pendeln auch schon mal mit schlechter Laune, schlechter Aufmerksamkeit, schlechter Witterung, Gedanken bei was anderem, Stress, Erschöpfung o.ä.
Da nehm ich das bisschen Sicherheit gern
@einkorn
@byggvir @einkorn lies bitte den ganzen Thread, bevor du dazwischen haust. Ich habe mehrfach klargestellt, DASS ich mit Helm fahre und das im Rahmen der Aufsichtspflicht auch einfordere.
Aber dass ich aus verschiedenen Gründen den Vorschlag einer Helmpflicht skeptisch sehe.
Und den Stellenwert, den diese Debatte im Gesamtdiskurs der Verkehrssicherheit bekommt, noch kritischer.
@einkorn
Ach ja: #natenom wurde mit Helm totgefahren.
Und sein Unfallmuster ist typisch für Außerorts.
Gegen regelmäßige Tauglichkeitsprüfung wurdeassiv agitiert gesellschaftlich. Ist bei jedem professionellen Maschinenführer Standard...
Einhaltung der Sichtgeschwindigkeit wird bei keinem Unfall diskutiert medial.
Das Problem an der Helmpflicht ist nicht die Schale auf dem Schädel. Das Problem ist das Schweigen und die Untätigkeit im Rest des Themas.
@einkorn
Helmpflicht hätte nen langen Rattenschwanz: Welche Helme sind (mit welcher Nutzungsdauer) zulässig?
Wie geht man mit Bikesharing für die letzte Meile um? Usw.
Eine Freiheitseinschrankende Maßnahme im Rechtsstaat muss eine entsprechende Güterabwägung beinhalten.
Und hinsichtlich des Verhältnisses von Wirksamkeit und Einschränkungen finde ich die hier fragwürdig.
Trotzdem wurde ich jede Aufsichtspflichtige Person in meinem Wirkungskreis rund machen, die Kinder ohne Helm fahren lässt.
@einkorn
und ich stelle das infrage, weil unter anderem ein Teil dieser Verbesserung ein statistisches Artefakt durch den Wegfall von Fahrradkilometern sein wird, und ein weiterer Teil Augenwischerei.
Und ich zu oft erlebt habe, wie nach einem.Todesfall, der durch regelwidriges fahren von Kraftfahrern zustande kam, als 'Sicherheitspaket Radverkehr' Bremsen, Klingeln, Lichter kontrolliert wurden, aber keine Verstöße beim abbiegen .
@einkorn
Und zu letzterer Frage versuche ich gerade darzulegen, dass
aber
@einkorn
Hier muss man verschiedene Ebenen trennen:
Der Gurt ist verpflichtend, daher ist nicht angegurtet sein, ein Regelverstoß und damit formell eine Teilschuld.
Fahrradhelme sind NOCH nicht verpflichtend. Die Schmerzensgeld-Debatte muss den rechtlichen Ist-Zustand betrachten.
Das ist eine andere Debatte als die Frage nach einer Helmpflicht.
@einkorn
Wenn die Ordnungskräfte selber Radfahrende und Fußgänger sind, nehmen sir beispielsweise Autos auf drm Radweg eher als Problem war, als wenn sie im Auto streife fahren.
@GegenAutogewalt
@einkorn
Du bist zu optimistisch hinsichtlich der Ordnungshüter. Windschutzscheibenperspektive bei der Polizei führt gern zu Einstellung von Verfahren, wenn kein Blut floss. @GegenAutogewalt sammelt solche Beispiele. Das Konditioniert natürlich Autofahrer hinsichtlich Regeltreue, wenn man damit durch kommt.
Analog beim Ordnungsamt: Radwegparken wird in verschiedenen Städten gar nicht sanktioniert, weil nicht als Störung wahrgenommen.
@einkorn
nein. Du pickst dir aus dem Gesamtbild die Schadelverletzung heraus, weil die die einzige ist, bei der PSA ein Thema ist. Und ich zeige auf, dass Helme zwar sinnvoll sind, der Fokus auf Helme aber massiv den Blick verengt und vom Problem eines Vollzugsdefizits, mangelnder Infrastruktur und gesellschaftlich maximal etablierter Regelverstöße ablenkt.
Ich sage nicht, Helme sind sinnlos, ich sage: Die Debatte lenkt ab, um Autofahrer nicht ins Visier nehmen zu müssen.
@einkorn
Zu 1.: Ich habe vorliegende Beweislage durch Zeugen oder Videos angenommen. Wird oft trotzdem eingestellt.
-> 'Aussage gegen Aussage ' stellt derailing dar.
2.: Warum brauchen mehr Tempolimits mehr Vorlaufzeit als ne Helmpflicht?
3.: Und wo sollen dann die Polizisten herkommen, die ne Helmpflicht kontrollieren?
und: Ich habe noch nicht MEHR Streifen gefordert. Nur, die vorhandenen (auch OA wegen Falschparkern) anteilig auf Fahrrad und Fuß zu setzen.
@einkorn
Wenn dir in ner Firma jemand vorschlagen würde, nur einen Helm als Schutzmaßnahme beim arbeiten zwischen Tonnenschweren Maschinen zu nutzen, würde die BG das Sicherheitskonzept in der Luft zerfetzten. Da kämen Vorschläge, wie getrennte Flächen, Sicherungsposten, Einweiser uvm. Im öffentlichen Raum Straße belassen wir es beim billigsten Vorschlag?
@einkorn
und danach ganz kurz behauptet wird, alle seien sich einig, dass Ursachenbekämpfung an erster Stelle stünde und Helme nur für das Restrisiko relevant seien.
Welchen Stellenwert hat bei der Verkehrswacht, bei der Bundesregierung und in der Debatte hier die Unfallverrmeidung, Ursachen-Bekämpfung und Schutz schwächerer?
@einkorn
ich hab jetzt so schnell nicht alle Studien im original gelesen, aber beim Artikel der Verkehrswacht fallen mir direkt manipulative Umgänge mit den Studien auf. Beispielsweise wird die Rate von Unfällen mit Helm nicht mit der Rate helmtragender Fahrer (besser noch: Personenkilometer) in Kontext gesetzt, was in einigen zitierten Zahlen die Signifikanz komplett zunichte macht.
Auffällig am Artikel ist auch, dass erst 'Helmgegnern' faktenferne unterstellt wird, (1/2)
@einkorn
Moving the goalpost.
Du manipulierst und verschiebst den Fokus.
Bei einer Thoraxverletzung oder ner Beckenfraktur (Erstaufprall Motorhaube) ist nicht mehr viel zu retten.
Hast du ne Statistik zur Hand, die den Stellenwert isolierter oder primär verantwortlicher Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen darstellt?
Und welcher Anteil davon hinsichtlich der kinetischen Energie durch einen Helm adäquat abgefangen wurde?
@einkorn
Ein Vorschlag, der sofort umzusetzen wäre:
- #keinoeffentlichesInteresse und #renehatverständnis unterbinden -> Ordnungswidrigen und Straftaten im Straßenverkehr bei Anzeige und vorliegenden Beweisen sanktionieren statt Strafvereitelung im Amt a la 'is ja nichts passiert' und dann wundern, wenn es beim 10 ten mal doch nen Toten gibt.
- Tempolimits leichter anordnen und regelmäßiger sanktionieren.
- Streifendienst (auch in Zivil) im gleichen Modal split wie dir gesamt-mobilität.
@einkorn
Und du ignorierst alle Kritik an deinem Argument.
Welchen Anteil der schweren Unfälle haben (isolierte) Schadelverletzungen?
Welcher Anteil davon ist durch einen Helm wirksam zu verhindern?
@einkorn
Deine Antwort ist genau ein Beispiel, warum so viele Menschen gegen Helmpflicht Sturm laufen: Statt Ursachenbekämpfung verlagert man das Problem und markiert die Radfahrenden als Problem.
Und schafft eine neue Hürde, die Leute vom spontanen Fahren (Bikesharing..) abhält,
eine neue Schikanemöglichkeit und Verantwortungsverschiebung.
Wenn wir nach nem Unfall darüber reden, ob der Helm noch TüV hatte, reden wir nicht über Unfallverursacher. Ist das dein Ziel?
@einkorn
Das ist gelinde gesagt quatsch. Und das sage ich als Radfahrer, der immer mit Helm fährt.
Ein kurzer Einblick in das Thema #keinoeffentlichesInteresse , sowie in die Unfallberichterstattung zeigt, dass nicht kontrollieren können, sondern ahnden wollen das Problem ist.
Bei einem Alleinunfall ist ein Helm ein guter Schutz.
Aber kannst du mir mal elaborieren, wie er das Risiko beim überrollt werden von nem LKW reduziert? Oder bei der Kollision mit nem SUV (Aufprall meist Hüftgegend)
@Labonitamascota
Ablenkung von Schuldhaft verursachten Radunfällrn durch Kraftfahrer.
Jeder Post zum Helm ist einer weniger zu Überholabstand, Abbiegeverstoß, witterungsangepasster Geschwindigkeit usw.
@einkorn @Ascendor