Inb4 „Die Polizei allgemein wurde erschaffen als Schlägertrupp und Todesschwadron kapitalistischer Milliardärseliten und gehört als Ganzes ersatzlos abgeschafft!1!! Und die ‚Gesetze‘, die sie ‚hüten‘ soll, wurden nur erschaffen als Legitimation für politischen Massenmord und gehören gleich mit abgeschafft!!1!“
@Zwiebel Man will ja auch Verschönerungen der Brücke mittels Graffiti organisieren.
Wozu organisieren? Das Teil wird doch eh binnen kürzester Zeit bunt besprüht. Auch wenn es Oz nicht mehr gibt, der die ganze Brücke in einem Rutsch machen würde.
Was mit keinem Wort erwähnt wird: Das steht im Zusammenhang mit dem Austausch der Sternbrücke zwischen Sternschanze und Holstenstraße (S-Bahn) bzw. zwischen Dammtor und Altona/Pinneberg/Elmshorn (Fernbahn).
Die neue Brücke ist drin, aber bis da wieder befahrbare Gleise liegen, bis die Signaltechnik wieder geht usw. usf., das geht nicht von heute auf morgen.
Und die Fernbahngleise werden zuerst fertiggemacht. Die S-Bahn-Strecke ist noch bis Ende des Monats gesperrt, die kommt erst hinterher dran, weil die noch entbehrlicher ist. Zu den Fernbahngleisen der Verbindungsbahn gibt’s ja keine gangbare Alternative, zu den S-Bahn-Gleisen gibt’s den Citytunnel.
Außerdem laufen auf der Verbindungsbahn nebenher noch andere Reparatur- und Renovierungsarbeiten, wo die eh gerade dicht ist.
Tja, dann wird der Harburger Bahnhof nur von Methadon, Start und SEV angefahren. Wenn der SEV da irgendwo hält, wo der Harburger Bahnhof doch keine Bushaltestelle hat.
Heimfeld wird überhaupt nur noch von Bussen angefahren. Wer mit einer Sackkarre loszieht, um Getränke außerhalb von Heimfeld zu kaufen, kann eigentlich nur noch zu Fuß gehen.
Wenigstens machen sie nicht einfach nur eine Kleinigkeit, sondern alles auf einmal. Bis hin zu den Tunnelstationen. Das liest sich, als wenn sie sowohl die alten Bahnsteigbeleuchtungen als auch die schon wieder halb kaputten neuen komplett rausreißen und ganz neue installieren. Die eine in Heimfeld Richtung Neuwiedenthal hat ja überhaupt noch nie funktioniert. Das hat nur kaum einer von der DB je gemerkt, weil die schlecht einsehbar ist.
Dann wollen sie auch noch die Tunnelstationen komplett reinigen. Das zeigt doch, wie verschmutzungsanfällig das neue Design mit den weißen Böden ist, wenn sie dafür eine komplette Streckensperrung brauchen. Hoffentlich sind sie nicht so blöd, das zu machen, bevor der Schienenschleifzug durch ist.
Jede Wette aber, in zwei Wochen hat Heimfeld immer noch pappeverkleidete Säulen auf den Bahnsteigen. Und ich schätze mal, die Aufkleber zu den Baumaßnahmen sind dann auch erneuert – mit einer Fertigstellungsprognose fürs 4. Quartal 2028.
Wenn ich so daran denke, wie praktisch D-Züge waren … Okay, sie fuhren meistens nicht als vertaktete Linien, und sie waren verspätungsanfällig, vor allem, wenn sie Kurswagen hatten. Aber sie boten mehr Direktverbindungen, vor allem auch durch Kurswagen und Flügelzüge.
Bis 1996 oder so gab’s im Sommer noch eine extreme Frühverbindung nach Amsterdam und eine extreme Spätverbindung wieder zurück. Das war eigentlich ein Nachtzug zwischen Kopenhagen und Schiphol. Das heißt auch, da bekam man dann Flieger quasi in die ganze Welt.
Bis 1990 gab’s im Sommer auch eine Tagesverbindung, auch wieder eigentlich von/nach Kopenhagen. Bis irgendwann Anfang/Mitte der 80er ging das ganzjährig, und dann hatte der Zug auch einen Zugteil von/nach Hoek van Holland, wo man die nächtliche Englandfähre von/nach Harwich bekam.
Die Verkehrsplanung in Hamburg ist wie die in einer Kreisstadt: Es gibt nur einen Umsteigeknoten für alles, wo alle Linien zusammenlaufen müssen. Zumindest alle schienengebundenen.
Deshalb wohl auch die Planung, die AKN zwischen Eidelstedt und Kaki durch eine S-Bahn zu ersetzen: weil die AKN nicht bis zum Hbf durchfährt. Niemand auf Hamburger Stadtgebiet sollte zwischen zwei schienengebundenen Verkehrsmitteln umsteigen müssen, um zum Hbf zu kommen. Auch nicht aus Schnelsen. (Ja wie, es gibt Leute, die nicht zum Hbf wollen? Wie kann man woanders hinwollen als zum Hbf?)
Wie der ÖPNV in Berlin funktionieren kann, ist aus Hamburger Sicht unvorstellbar. Nicht nur laufen da nicht alle S-, U- und Straßenbahnlinien über den Hauptbahnhof, sondern bis vor noch gar nicht so langer Zeit hatte der Hauptbahnhof überhaupt keine U-Bahn. Es ging trotzdem.
Wer kann sich noch an die Stadtbahnplanung erinnern? Die erste Linie sollte im Prinzip die Metrobuslinien 20 und 25 ersetzen mit einem Betriebshof im Gleisdreieck Nähe Sengelmannstraße. Resultat: „Mimimi, kann nix werden, da wird keiner mitfahren, weil die den Hbf nicht anfährt!“
@Melchior Die Güterumgehung ist dafür völlig ungeeignet. Die hat überwiegend nur ein Gleis und häufig keine Möglichkeit, ein zweites zu verlegen, und da geht fast der gesamte Skandinavienverkehr und fast alles von und nach Kiel und der Westküste durch. Du kannst keine 835 Meter langen Güterzüge im Mischverkehr mit schnell beschleunigenden S-Bahnen im 10- oder gar 5-Minuten-Takt fahren.
Über die Umnutzung der Güterumgehung könnte man reden, wenn zum einen die Feste Fehmarnbeltquerung in Betrieb und zum anderen Oldesloe–Neumünster durchgängig zweigleisig, elektrifiziert und für genug Achslast ausgebaut ist, und wenn dann für den Güterverkehr auf der Marschbahn (Uetersen, Brunsbüttel, evtl. Northvolt, Hemmingstedt, Sylt) noch genug Platz auf der Verbindungsbahn sein sollte.
Und das war, bevor es im Einzugsbereich der (1)42 in Heimfeld richtig Passagiermengen gab.
Vor knapp einem Vierteljahrhundert fuhr die 142 noch alle Viertelstunde. Da fuhren die Mercedes O 405, für die die meisten anderen Linien zu gut waren.
Dann ging's immer weiter. Alle 10 Minuten, alle 7,5 Minuten, alle 6 Minuten. Und dann brauchte die 142 schon Gelenkbusse. Inzwischen fährt die 142 im Fünfminutentakt. Also, im ungefähren Fünfminutentakt. Ich habe auch schon mal vier Busse direkt hintereinander kommen sehen.
@Christian Klüber-Demir 🏈 In Berlin fährt die S-Bahn auch nicht 24/7/365 im Kreis, ohne je irgendwann irgendwo einen Zug enden oder beginnen zu lassen.
Wenn die U3 ein perfekter Ring wäre, wo kein Zug je enden würde, wären da keine Neubautriebwagen im Einsatz. Statt dessen würden seit Wiederherstellung des Rings 2009 immer noch dieselben alten DT3 ihre Runden drehen, ohne in den letzten 16 Jahren eine Werkstatt von innen gesehen zu haben.
@Melchior Der letzte Straßenbahnbetrieb, der immer noch auf dem technischen Stand der 30er war.
Die Hamburger Straßenbahn wollte ja partout keine Fahrzeuge von der Stange. Nein, eine Weltstadt brauchte unbedingt Spezialfahrzeuge im Stil amerikanischer Großraumvierachser. Auch wenn fast überall sonst in der Bundesrepublik moderne DUEWAG-Neubauwagen aus den 50ern fuhren.
Und Hamburg hatte auch den letzten Betrieb mit diesen räudigen Rollenstromabnehmern, weil die Amis ja auch keine Bügelstromabnehmer hatten.
Seitdem assoziiert man in Hamburg „Straßenbahn“ mit uralter Vorkriegstechnik.
Wenn du am Hbf bist, und der Zug fährt „nach Barmbek“, dann fährt er über Barmbek hinaus noch eine Runde. Derselbe Zug. Ohne Umsteigen.
Steig am Hbf ein. Fahr nach Barmbek. Da steht der Zug vielleicht vier, fünf Minuten und fährt dann weiter in Richtung Borgweg. Ohne Aussteigen. Ohne Umsteigen. Exakt derselbe Zug von exakt demselben Gleis.
Und das macht jeder zweite.
Nur wenn er „nach Wandsbek-Gartenstadt“ fährt, fährt er keine Zusatzrunde. Und das macht die andere Hälfte.
Wenn du ab Hbf garantiert mit jedem Zug zum Borgweg durchfahren können willst, dann müssen garantiert alle Züge ständig im Kreis fahren.
Das geht aber nicht. Irgendwo mußt du jede Ringfahrt irgendwann mal betrieblich unterbrechen, um die Fahrzeuge aus- und andere einsetzen zu können. Und auf der Ringlinie gibt’s nur in Barmbek ein Depot.
Jedes andere Mal hält der Zug in Barmbek und fährt dann weiter. Im Fahrplan steht zwar, der Zug endet. Der wird aber nicht ausgesetzt. Der bleibt am Bahnsteig stehen, wo er steht und fährt nach ein paar Minuten in dieselbe Richtung weiter.
Du kannst in Barmbek in jeden zweiten Zug einsteigen und zwei Runden drehen. Barmbek–Kellinghusenstraße–Schlump–Landungsbrücken–Hbf–Barmbek–Kellinghusenstraße–Schlump–Landungsbrücken–Hbf–Barmbek–Wandsbek Gartenstadt.
Perfekte Ringlinie wäre wie gesagt, wenn jeder Zug immer kontinuierlich den Ring fahren würde. 5-Minuten-Takt 24/7. Nie wird ein Fahrzeug ein- oder ausgesetzt. Alle Züge halten immer nur zwischen und fahren dann nach dem üblichen kurzen Zwischenhalt weiter, 100% garantiert.
Die heutige Tunnelstation U1 Jungfernstieg existierte schon, aber als „Rathaus“ mit ewig langem Umsteigetunnel. Die ganze Tunnelstrecke Berliner Tor–Hauptbahnhof Nord–Jungfernstieg–Schlump in Tieflage mit vier Röhren zwischen mindestens Hauptbahnhof Nord und Jungfernstieg, wo heute U2 und U4 fahren, war ja erst im Bau.
Und der S-Bahn-Citytunnel kam erst ab 1975. Für den haben sie die Binnenalster aufgebuddelt und S Jungfernstieg zwischen die beiden Tunnelstationen der Hochbahn gebaut.
Das war damals auch keine Gleichstrom-S-Bahn im 10-Minuten-Takt. Das waren „Bummelzüge“ mit Diesellok und Silberlingen, die ohne Takt fuhren. Nur hat man eben entschieden, die als „S-Bahn“ zu bezeichnen.
In den 90ern gab’s das auch mal phasenweise, aber im Stundentakt.
@Christian Klüber-Demir 🏈 Die U3 ist an sich schon eine Ringlinie. Das sieht im Fahrplan nur anders aus.
Die Züge fahren von Wandsbek-Gartenstadt in Barmbek auf den Ring, dann eine volle Runde. Dann enden sie laut Plan in Barmbek. Tatsächlich stehen sie ein paar Minuten am Bahnsteig und fahren dann noch einmal den Ring bis Barmbek. Dann wechseln sie die Fahrtrichtung, und es geht wieder zweimal um den Ring und zurück nach Wandsbek-Gartenstadt.
Klar, idealerweise würde absolut jeder Zug absolut immer absolut überall nur zwischenhalten und ansonsten kontinuierlich immer im Kreis fahren. Aber irgendwann müssen die auch mal ein- und ausgesetzt werden.
Inb4 „Die Polizei allgemein wurde erschaffen als Schlägertrupp und Todesschwadron kapitalistischer Milliardärseliten und gehört als Ganzes ersatzlos abgeschafft!1!! Und die ‚Gesetze‘, die sie ‚hüten‘ soll, wurden nur erschaffen als Legitimation für politischen Massenmord und gehören gleich mit abgeschafft!!1!“
@Zwiebel Man will ja auch Verschönerungen der Brücke mittels Graffiti organisieren.
Wozu organisieren? Das Teil wird doch eh binnen kürzester Zeit bunt besprüht. Auch wenn es Oz nicht mehr gibt, der die ganze Brücke in einem Rutsch machen würde.
Was mit keinem Wort erwähnt wird: Das steht im Zusammenhang mit dem Austausch der Sternbrücke zwischen Sternschanze und Holstenstraße (S-Bahn) bzw. zwischen Dammtor und Altona/Pinneberg/Elmshorn (Fernbahn).
Die neue Brücke ist drin, aber bis da wieder befahrbare Gleise liegen, bis die Signaltechnik wieder geht usw. usf., das geht nicht von heute auf morgen.
Und die Fernbahngleise werden zuerst fertiggemacht. Die S-Bahn-Strecke ist noch bis Ende des Monats gesperrt, die kommt erst hinterher dran, weil die noch entbehrlicher ist. Zu den Fernbahngleisen der Verbindungsbahn gibt’s ja keine gangbare Alternative, zu den S-Bahn-Gleisen gibt’s den Citytunnel.
Außerdem laufen auf der Verbindungsbahn nebenher noch andere Reparatur- und Renovierungsarbeiten, wo die eh gerade dicht ist.
Ich dachte erst an die alte Sternbrücke. Aber die wird man sicherlich eher rausgekrant haben.
Tja, dann wird der Harburger Bahnhof nur von Methadon, Start und SEV angefahren. Wenn der SEV da irgendwo hält, wo der Harburger Bahnhof doch keine Bushaltestelle hat.
Heimfeld wird überhaupt nur noch von Bussen angefahren. Wer mit einer Sackkarre loszieht, um Getränke außerhalb von Heimfeld zu kaufen, kann eigentlich nur noch zu Fuß gehen.
Wenigstens machen sie nicht einfach nur eine Kleinigkeit, sondern alles auf einmal. Bis hin zu den Tunnelstationen. Das liest sich, als wenn sie sowohl die alten Bahnsteigbeleuchtungen als auch die schon wieder halb kaputten neuen komplett rausreißen und ganz neue installieren. Die eine in Heimfeld Richtung Neuwiedenthal hat ja überhaupt noch nie funktioniert. Das hat nur kaum einer von der DB je gemerkt, weil die schlecht einsehbar ist.
Dann wollen sie auch noch die Tunnelstationen komplett reinigen. Das zeigt doch, wie verschmutzungsanfällig das neue Design mit den weißen Böden ist, wenn sie dafür eine komplette Streckensperrung brauchen. Hoffentlich sind sie nicht so blöd, das zu machen, bevor der Schienenschleifzug durch ist.
Jede Wette aber, in zwei Wochen hat Heimfeld immer noch pappeverkleidete Säulen auf den Bahnsteigen. Und ich schätze mal, die Aufkleber zu den Baumaßnahmen sind dann auch erneuert – mit einer Fertigstellungsprognose fürs 4. Quartal 2028.
Wenn ich so daran denke, wie praktisch D-Züge waren … Okay, sie fuhren meistens nicht als vertaktete Linien, und sie waren verspätungsanfällig, vor allem, wenn sie Kurswagen hatten. Aber sie boten mehr Direktverbindungen, vor allem auch durch Kurswagen und Flügelzüge.
Bis 1996 oder so gab’s im Sommer noch eine extreme Frühverbindung nach Amsterdam und eine extreme Spätverbindung wieder zurück. Das war eigentlich ein Nachtzug zwischen Kopenhagen und Schiphol. Das heißt auch, da bekam man dann Flieger quasi in die ganze Welt.
Bis 1990 gab’s im Sommer auch eine Tagesverbindung, auch wieder eigentlich von/nach Kopenhagen. Bis irgendwann Anfang/Mitte der 80er ging das ganzjährig, und dann hatte der Zug auch einen Zugteil von/nach Hoek van Holland, wo man die nächtliche Englandfähre von/nach Harwich bekam.
Die Verkehrsplanung in Hamburg ist wie die in einer Kreisstadt: Es gibt nur einen Umsteigeknoten für alles, wo alle Linien zusammenlaufen müssen. Zumindest alle schienengebundenen.
Deshalb wohl auch die Planung, die AKN zwischen Eidelstedt und Kaki durch eine S-Bahn zu ersetzen: weil die AKN nicht bis zum Hbf durchfährt. Niemand auf Hamburger Stadtgebiet sollte zwischen zwei schienengebundenen Verkehrsmitteln umsteigen müssen, um zum Hbf zu kommen. Auch nicht aus Schnelsen. (Ja wie, es gibt Leute, die nicht zum Hbf wollen? Wie kann man woanders hinwollen als zum Hbf?)
Wie der ÖPNV in Berlin funktionieren kann, ist aus Hamburger Sicht unvorstellbar. Nicht nur laufen da nicht alle S-, U- und Straßenbahnlinien über den Hauptbahnhof, sondern bis vor noch gar nicht so langer Zeit hatte der Hauptbahnhof überhaupt keine U-Bahn. Es ging trotzdem.
Wer kann sich noch an die Stadtbahnplanung erinnern? Die erste Linie sollte im Prinzip die Metrobuslinien 20 und 25 ersetzen mit einem Betriebshof im Gleisdreieck Nähe Sengelmannstraße. Resultat: „Mimimi, kann nix werden, da wird keiner mitfahren, weil die den Hbf nicht anfährt!“
@Melchior Die Güterumgehung ist dafür völlig ungeeignet. Die hat überwiegend nur ein Gleis und häufig keine Möglichkeit, ein zweites zu verlegen, und da geht fast der gesamte Skandinavienverkehr und fast alles von und nach Kiel und der Westküste durch. Du kannst keine 835 Meter langen Güterzüge im Mischverkehr mit schnell beschleunigenden S-Bahnen im 10- oder gar 5-Minuten-Takt fahren.
Über die Umnutzung der Güterumgehung könnte man reden, wenn zum einen die Feste Fehmarnbeltquerung in Betrieb und zum anderen Oldesloe–Neumünster durchgängig zweigleisig, elektrifiziert und für genug Achslast ausgebaut ist, und wenn dann für den Güterverkehr auf der Marschbahn (Uetersen, Brunsbüttel, evtl. Northvolt, Hemmingstedt, Sylt) noch genug Platz auf der Verbindungsbahn sein sollte.
Ich dachte erst, okay, Sturmflut geht in die nächste Runde, und sie machen die Flutwehre wieder zu. Ich habe ja eins in der Nähe.
Andererseits habe ich bisher noch nie bei einer Sturmflut die Sirenen gehört.
Übrigens, irgendwo hier in der Nähe scheinen sie eine Sirenenanlage gerade zu testen. Aber nur eine einzige weit weg. Seltsam.
Lieber das als Landluft™.
Und das war, bevor es im Einzugsbereich der (1)42 in Heimfeld richtig Passagiermengen gab.
Vor knapp einem Vierteljahrhundert fuhr die 142 noch alle Viertelstunde. Da fuhren die Mercedes O 405, für die die meisten anderen Linien zu gut waren.
Dann ging's immer weiter. Alle 10 Minuten, alle 7,5 Minuten, alle 6 Minuten. Und dann brauchte die 142 schon Gelenkbusse. Inzwischen fährt die 142 im Fünfminutentakt. Also, im ungefähren Fünfminutentakt. Ich habe auch schon mal vier Busse direkt hintereinander kommen sehen.
@Christian Klüber-Demir 🏈 Wie soll die Hochbahn Fahrzeuge austauschen können, wenn die immer im Kreis fahren und nie auch nur ausgesetzt werden?
Denn „immer im Kreis fahren“, und kein Zug endet je, und kein Zug wird je ausgesetzt, ist doch die einzig akzeptable Form der Ringlinie, oder?
@Christian Klüber-Demir 🏈 In Berlin fährt die S-Bahn auch nicht 24/7/365 im Kreis, ohne je irgendwann irgendwo einen Zug enden oder beginnen zu lassen.
Wenn die U3 ein perfekter Ring wäre, wo kein Zug je enden würde, wären da keine Neubautriebwagen im Einsatz. Statt dessen würden seit Wiederherstellung des Rings 2009 immer noch dieselben alten DT3 ihre Runden drehen, ohne in den letzten 16 Jahren eine Werkstatt von innen gesehen zu haben.
@Melchior Der letzte Straßenbahnbetrieb, der immer noch auf dem technischen Stand der 30er war.
Die Hamburger Straßenbahn wollte ja partout keine Fahrzeuge von der Stange. Nein, eine Weltstadt brauchte unbedingt Spezialfahrzeuge im Stil amerikanischer Großraumvierachser. Auch wenn fast überall sonst in der Bundesrepublik moderne DUEWAG-Neubauwagen aus den 50ern fuhren.
Und Hamburg hatte auch den letzten Betrieb mit diesen räudigen Rollenstromabnehmern, weil die Amis ja auch keine Bügelstromabnehmer hatten.
Seitdem assoziiert man in Hamburg „Straßenbahn“ mit uralter Vorkriegstechnik.
@Christian Klüber-Demir 🏈 Fährst du die U3 überhaupt je?
Wenn du am Hbf bist, und der Zug fährt „nach Barmbek“, dann fährt er über Barmbek hinaus noch eine Runde. Derselbe Zug. Ohne Umsteigen.
Steig am Hbf ein. Fahr nach Barmbek. Da steht der Zug vielleicht vier, fünf Minuten und fährt dann weiter in Richtung Borgweg. Ohne Aussteigen. Ohne Umsteigen. Exakt derselbe Zug von exakt demselben Gleis.
Und das macht jeder zweite.
Nur wenn er „nach Wandsbek-Gartenstadt“ fährt, fährt er keine Zusatzrunde. Und das macht die andere Hälfte.
Wenn du ab Hbf garantiert mit jedem Zug zum Borgweg durchfahren können willst, dann müssen garantiert alle Züge ständig im Kreis fahren.
Das geht aber nicht. Irgendwo mußt du jede Ringfahrt irgendwann mal betrieblich unterbrechen, um die Fahrzeuge aus- und andere einsetzen zu können. Und auf der Ringlinie gibt’s nur in Barmbek ein Depot.
@Christian Klüber-Demir 🏈 Nicht immer. Nur jedes zweite Mal. Dann dreht der Zug in Barmbek um.
Jedes andere Mal hält der Zug in Barmbek und fährt dann weiter. Im Fahrplan steht zwar, der Zug endet. Der wird aber nicht ausgesetzt. Der bleibt am Bahnsteig stehen, wo er steht und fährt nach ein paar Minuten in dieselbe Richtung weiter.
Du kannst in Barmbek in jeden zweiten Zug einsteigen und zwei Runden drehen. Barmbek–Kellinghusenstraße–Schlump–Landungsbrücken–Hbf–Barmbek–Kellinghusenstraße–Schlump–Landungsbrücken–Hbf–Barmbek–Wandsbek Gartenstadt.
Perfekte Ringlinie wäre wie gesagt, wenn jeder Zug immer kontinuierlich den Ring fahren würde. 5-Minuten-Takt 24/7. Nie wird ein Fahrzeug ein- oder ausgesetzt. Alle Züge halten immer nur zwischen und fahren dann nach dem üblichen kurzen Zwischenhalt weiter, 100% garantiert.
Nur ist das betrieblich nicht machbar.
@Larsdigital Nur war die S4 ein „Bummelzug“ aus Diesellok und fünf Silberlingen und fuhr ohne jeglichen Takt.
Die S5 auch.
Komplett nicht. In Teilen gab’s den schon.
Die heutige Tunnelstation U1 Jungfernstieg existierte schon, aber als „Rathaus“ mit ewig langem Umsteigetunnel. Die ganze Tunnelstrecke Berliner Tor–Hauptbahnhof Nord–Jungfernstieg–Schlump in Tieflage mit vier Röhren zwischen mindestens Hauptbahnhof Nord und Jungfernstieg, wo heute U2 und U4 fahren, war ja erst im Bau.
Und der S-Bahn-Citytunnel kam erst ab 1975. Für den haben sie die Binnenalster aufgebuddelt und S Jungfernstieg zwischen die beiden Tunnelstationen der Hochbahn gebaut.
Das war damals auch keine Gleichstrom-S-Bahn im 10-Minuten-Takt. Das waren „Bummelzüge“ mit Diesellok und Silberlingen, die ohne Takt fuhren. Nur hat man eben entschieden, die als „S-Bahn“ zu bezeichnen.
In den 90ern gab’s das auch mal phasenweise, aber im Stundentakt.
@Christian Klüber-Demir 🏈 Die U3 ist an sich schon eine Ringlinie. Das sieht im Fahrplan nur anders aus.
Die Züge fahren von Wandsbek-Gartenstadt in Barmbek auf den Ring, dann eine volle Runde. Dann enden sie laut Plan in Barmbek. Tatsächlich stehen sie ein paar Minuten am Bahnsteig und fahren dann noch einmal den Ring bis Barmbek. Dann wechseln sie die Fahrtrichtung, und es geht wieder zweimal um den Ring und zurück nach Wandsbek-Gartenstadt.
Klar, idealerweise würde absolut jeder Zug absolut immer absolut überall nur zwischenhalten und ansonsten kontinuierlich immer im Kreis fahren. Aber irgendwann müssen die auch mal ein- und ausgesetzt werden.