Abwasser von Schlachthöfen: Antibiotikaresistente Keime im Bach – Behörden prüfen nicht

https://taz.de/Abwasser-von-Schlachthoefen/!6128415/

Die Belastung weise auf ein „Risikopotential zur Kolonisierung bei Menschen im Falle von Kontakten mit den Wässern“ hin

Aber schmeckt so gut. Und die Ente zu Weihnachten ist TRADITION!

Sorry, zukünftige Generationen 👋

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10 Comments

hannesh93@feddit.org · 28 pts · 288d (6 replies)

Multirestistente Erreger aus Massen-Viehzucht wird uns noch heftig in den Arsch beißen...

DrunkenPirate@feddit.org · 13 pts · 288d (4 replies)

Tut es dummerweise auch im Ackerbau. Neulich eine Doku gesehen über Pilze auf dem Acker und wie viel Ernte dadurch verloren geht. Guess what, die sind inzwischen auch resistent gegen Fungizide.

Denn Fungizide haben die gleichen Wirkstoffe gegen Pilze wie Antibiotika. Die Antibiotikaschwemme in der Massentierhaltung reduziert die Ernteerträge im Ackerbau.

Glücklicherweise wird dem bald ein Ende gesetzt. Es gibt schlicht keine Reserveantibiotika mehr. Gegen alles gibt es inzwischen Resistenzen.

Die Pharmaindustrie forscht nicht an neuen Antibiotika, weil das kein Geschäft ist (wird nämlich sofort als Reserveantibiotika ausgerufen und ist nicht frei verkäuflich und verwendbar).

Das mögliche Wurst-Käse-Zukunftsszenario kann sich jeder selbst ausmalen. Ist mir zu düster zum Aufschreiben.

jo3rn@discuss.tchncs.de · 4 pts · 288d (3 replies)

Das mögliche Wurst-Käse-Zukunftsszenario kann sich jeder selbst ausmalen. Ist mir zu düster zum Aufschreiben.

Im Gegensatz zum Erdöl, wo die Menschheit einfach alles verbrennen wird, was es in die Hände bekommt, habe ich beim Thema Antibiotika zumindest noch ein Fünkchen Hoffnung, dass wir das Ruder noch rumreißen. Da können die Menschen viel leichter die Verbindung zu Krankheit, Leid und Tod herstellen, als z.B. bei abstrakten Klimafolgen. Und viel wichtiger: Klaus und Dieter könnten selbst direkte Opfer der Auswirkungen werden.

Es benötigt dafür aber jetzt eine massive Aufklärungskampagne.

BigShammy80@feddit.org · 5 pts · 288d (2 replies)

Da können die Menschen viel leichter die Verbindung zu Krankheit, Leid und Tod herstellen, als z.B. bei abstrakten Klimafolgen

Nein, können sie nicht...

sk1nnym1ke@piefed.social · 4 pts · 288d (1 reply)
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RobinSohn@feddit.org · 5 pts · 288d

Das Problem war doch dort aber eher eine irrationale Angst, wegen potenzieller Ausgangsbeschränkungen oder Erkrankungen kein Klopapier mehr kaufen zu können?

jo3rn@discuss.tchncs.de · 4 pts · 288d
brainwashed@feddit.org · 17 pts · 288d

Welcher Mensch hat denn Kontakt mit Wasser in irgendwelchen Bächen, das gibt's in Flaschen im Supermarkt! /s

JensSpahnpasta@feddit.org · 10 pts · 288d (1 reply)

Hier passiert ja immerhin etwas, aber es wäre wirklich allen viel geholfen, wenn in der Tierhaltung bestehende Gesetze auch wirklich konsequent durchgesetzt würden. Klar, dann kommen wieder die Trecker und protestieren, aber es wäre wirklich vieles besser, wenn Tierschutzrecht, Umweltschutzauflagen, Wasserrecht, Arbeitsrecht und was nicht alles kontrolliert und sanktioniert würde.

kossa@feddit.org · 3 pts · 288d

Wir haben halt generell eine Durchsetzungsproblematik, weil der Staatsapparat zusammengestaucht wurde und jeden Tag neue Gesetze und Verordnungen irgendwas regeln sollen. Aber keiner ist da zum Prüfen und Überwachen, weil, meh, Beamte böse und faul und wir haben eh viel zu viel davon ¯\_(ツ)_/¯

Wundersamerweise werden uns dann digitale Lösungen verkauft, die das alles zukünftig regeln sollen, vollautomatisch und so. Diese Lösungen gehören halt Google, Microsoft, Facebook, Palantir, Amazon usw. usf. Machste nix.

sk1nnym1ke@piefed.social · 5 pts · 288d
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luciferofastora@feddit.org · 4 pts · 287d

Sorry, zukünftige Generationen

The kids of tomorrow don't need today
When they live in the sins of yesterday.

– Billy Talent: Red Flag