Ich habe die Idee sowieso noch nie verstanden, dass die Getränkepreise die Essenspreise quersubventionieren sollen. Nehmt doch einfach so viel für das Essen, wie das Essen kostet und soviel für das Trinken, wie das Trinken kostet.
Wenn ich im Restaurant esse, bestelle ich oftmals nichts zu trinken, weil ich gar nicht einsehe 20€/Liter für eine Cola zu bezahlen. Dann bezahlt also der Typ am Nebentisch mein Schnitzel mit, weil er was trinken will?
Fände es als Kompromiss gut, wenn verpflichtend Leitungswasser angeboten werden muss, dafür aber eine Servicegebühr anfallen darf, so dass die Wirte ähnlich viel Gewinn machen, wie wenn sie Mineralwasser verkaufen.
Logistisch ist das ja kein großartiger Mehraufwand, und die Glasampullen, wo 2½ Schluck Mineralwasser drin sind, sind einfach extrem überteuert.
Im Grunde zahlt man da für Glasflasche, Transport, Marketing und Gewinnmarge des Abfüllers, wovon nichts einen Mehrwert hinzufügt.
Also ich gehe davon aus, dass Leitungswasser aktuell nicht angeboten wird, weil sich die Leute fast noch mehr verarscht vorkommen, wenn sie dann 1€ für ein Glas Leitungswasser zahlen müssen.
Aber wenn es eben generell verpflichtend wäre, dann ist man nicht mehr die eine Wirt*in, die Wucherpreise für Leitungswasser verlangt, daher fände ich den Kompromiss ganz gut.
Fände ich auch fair, da man das Glas Wasser ja doch servieren, abräumen und waschen muss
Nur weil es sehr günstig aus dem Hahn kommt, heißt das ja nicht, das keine weiteren Kosten damit verbunden sind
5 Comments
macke49@lemmy.world · 6 pts · 85d
Untergang der örtlichen Brauereien und Gaststätten ,ganz zu schweigen von der Kombination beider.
D_a_X@feddit.org · 5 pts · 85d
Wenn Gewinne nur noch über Getränke realisiert werden, ist kostenloses Wasser das Ende des Geschäftsmodells.
brotundspiele@feddit.org · 1 pts · 85d
Ich habe die Idee sowieso noch nie verstanden, dass die Getränkepreise die Essenspreise quersubventionieren sollen. Nehmt doch einfach so viel für das Essen, wie das Essen kostet und soviel für das Trinken, wie das Trinken kostet.
Wenn ich im Restaurant esse, bestelle ich oftmals nichts zu trinken, weil ich gar nicht einsehe 20€/Liter für eine Cola zu bezahlen. Dann bezahlt also der Typ am Nebentisch mein Schnitzel mit, weil er was trinken will?
Ephera@lemmy.ml · 3 pts · 85d
Fände es als Kompromiss gut, wenn verpflichtend Leitungswasser angeboten werden muss, dafür aber eine Servicegebühr anfallen darf, so dass die Wirte ähnlich viel Gewinn machen, wie wenn sie Mineralwasser verkaufen.
Logistisch ist das ja kein großartiger Mehraufwand, und die Glasampullen, wo 2½ Schluck Mineralwasser drin sind, sind einfach extrem überteuert.
Im Grunde zahlt man da für Glasflasche, Transport, Marketing und Gewinnmarge des Abfüllers, wovon nichts einen Mehrwert hinzufügt.
Also ich gehe davon aus, dass Leitungswasser aktuell nicht angeboten wird, weil sich die Leute fast noch mehr verarscht vorkommen, wenn sie dann 1€ für ein Glas Leitungswasser zahlen müssen.
Aber wenn es eben generell verpflichtend wäre, dann ist man nicht mehr die eine Wirt*in, die Wucherpreise für Leitungswasser verlangt, daher fände ich den Kompromiss ganz gut.
naeap@sopuli.xyz · 2 pts · 85d
Fände ich auch fair, da man das Glas Wasser ja doch servieren, abräumen und waschen muss
Nur weil es sehr günstig aus dem Hahn kommt, heißt das ja nicht, das keine weiteren Kosten damit verbunden sind