Hallo zusammen,
Da es über die Monate immer mal wieder Nachfragen gab: die Liste sind nur Beispiele. Solange es jetzt keine Nachrichten sind und ihr der Meinung seid, es könnte andere Menschen interessieren, dann stellt es uns anderen Nutzern vor, erzählt was euch daran gefällt und warum ihr es mit uns teilt. Blogpost, Sachbuch, egal. Nur Memes und Nachrichten würde ich ausnehmen, da daraus schon der große Rest des Fediverses besteht.
Was habt ihr in der letzten Woche so an tollen Büchern gelesen, Filme geguckt, Spiele gezockt, Musik entdeckt, Museen oder Veranstaltungen besucht, … ?
2 Comments
Wrufieotnak@feddit.org · 4 pts · 34d
Diese Woche habe ich nicht viel Neues zu berichten, außer einem Kurzfilm und zwei Kurzgeschichten.
Der Kurzfilm ist im Alien Universum angesiedelt und ist wie der erste Film: volle Konzentration auf Atmosphäre, null auf Geschichte, und es passt wieder super. Der Animationsstil ist 90er Jahre Anime, da kam auch wieder Nostalgie hoch.
Beim Anschauen wirkte der Zeichenstil irgendwie vertraut und dann fiel es mir ein: der Tie Fighter Kurzfilm ist vom gleichen Animator. Kann ich auch empfehlen.
Die Kurzgeschichten sind von Harry Turtledove: The Road not taken sowie der Nachfolger davon Herbig-Haro. Es sind SciFi Geschichten die davon handeln, dass unterschiedliche Technologien unterschiedliche Entwicklungen ermöglichen und keine unbedingt besser ist. Sie sind zwar nichts außergewöhnlich, das interessanteste an ihnen ist die Grundprämisse, aber es waren recht kurze und unterhaltsame Erzählungen.
Augustiner@lemmy.world · 2 pts · 34d
Gestern bin ich mit East of Eden von John Steinbeck fertig geworden.
Die Fragen nach der vererbten Sünde und ob wir eine Wahl haben, die biblischen Parallelen zu Cain und Abel, die detaillierte Chronik zweier Familien, Steinbeck nimmt sich hier ambitionierte Themen vor. Er selbst hielt East of Eden für sein Meisterstück. Und tatsächlich ist hier vieles meisterhaft. Man spürt den Geist einer anderen Zeit zwischen den Seiten, sein Konzept von timshel, dass man immer eine Wahl hat, hat etwas optimistisches. Auch die Sprache und die Art wie Steinbeck beschreibt ist sehr schön. Aber für mich war es leider vielleicht etwas zu ambitioniert. Viele der Figuren fühlen sich flach an, und Cathy ist geradezu eine Karikatur. Generell kommen Frauen hier sehr schlecht weg. Aron und Cal, Steinbecks Abel und Cain, werden erst im letzten Drittel wirkliche Charaktere. Und Aron bleibt selbst dann nur eine flache Silhouette. Leider fehlt hier auch die Non-Teleologische Wärme, die ich in Cannery Row so genossen habe. Ed Ricketts ist tot. Steinbecks Thimshel hat seine Philosophie abgelöst.