Tausende Ausbildungsstellen sind noch unbesetzt – doch gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund sind oft nur schwer von einer Ausbildung zu überzeugen. Denn ihnen ist das deutsche Duale System oft unbekannt und sie wollen gleich Geld verdienen.
Tausende Ausbildungsstellen sind noch unbesetzt – doch gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund sind oft nur schwer von einer Ausbildung zu überzeugen. Denn ihnen ist das deutsche Duale System oft unbekannt und sie wollen gleich Geld verdienen.
3 Comments
ftbd@feddit.org · 7 pts · 21d
Hmm, komisch. Habt ihr schonmal in Betracht gezogen Azubi-Gehälter zu zahlen, von denen man tatsächlich überleben kann?
idiomaddict@lemmy.world · 4 pts · 20d
Tja. Mein Mann hat gerade seine zweite Ausbildung gemacht.
Seine Erste war als HFW und er hat jahrelang auf eine Stelle gewartet, für die man nicht gleich eine Franchise kaufen muss, also sich gleich verschulden muss. Nachdem er mehrere Jahre immer noch nur hinter der Fleischtheke stehen musste, wollte er seine Beschäftigungschancen erhöhen. Das heißt, er hat Mitte dreißiger Jahren eine (zum Glück gekürzte) Ausbildung als Metzger gemacht.
Bis vor kurzem hat er rund um €850 für 128 Stunden Arbeit (plus regelmäßige Darstellungen von selten bearbeiteten Fleischstücken an seinem freien Tag/Schultag- er sollte um 4 auftauchen und nur bis sieben bleiben, also “fast das gleiche wie ein freier Tag”) und 32 Stunden Schule pro Monat verdient. Ich bin Studentin und darf nur 80 Stunden/Monat arbeiten, also war es wirklich stressig, teilweise normal zu leben.
Ich komme aus den USA und hab mich wirklich gewundert, dass man in Deutschland so viel unter dem Mindestlohn verdienen darf.
suff@piefed.social · 2 pts · 20d
Samma, dürfen die #ÖRR Erhebungen nicht ordentlich zitieren oder wollen sie nicht!?
Wenn es, die hier ist, dann haben sie nach Migrationshintergrund vorgefiltert und hätten gar nicht auf die Generation im Allgemeinen kommen können.