Hape Kerkeling: „Wir müssen begreifen, dass wir eine Nation sind, die sich über ihren Freiheitswillen definiert und nicht über die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe. Was uns zusammenhält, ist das Grundgesetz und wofür es steht.“
Hape Kerkeling: „Wir müssen begreifen, dass wir eine Nation sind, die sich über ihren Freiheitswillen definiert und nicht über die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe. Was uns zusammenhält, ist das Grundgesetz und wofür es steht.“
8 Comments
Sir_Ious@feddit.org · 28 pts · 1d
Schönes Zitat!
Aber dann sehe ich Nachbarn, die direkt die Polizei rufen, wenn im Garten drei Leute sich nach 22 Uhr noch leise (!) unterhalten.
Ich sehe die Kassiererin, die wegen eines nicht korrekt entwerteten Pfandbons gekündigt wird, während Individuen, Banken und Großkonzerne den Staat konsequenzlos um Milliarden bescheißen.
Ich sehe Parteien, deren Programme eine Kaskade von Verboten, Beschneidungen und Rückschritten hinter längst erstrittene Rechte und Freiheiten sind.
Und ich gewinne den Eindruck: Dieser Wille zur Freiheit ist zwar Teil des Grundgesetzes; er ist aber keine adäquate Beschreibung der Seele unserer Nation, Stand jetzt. Vielmehr ist er etwas, auf das wir wieder hinarbeiten sollten. Wie das allerdings in dieser von Angst regierten Rentnerrepublik gelingen soll, steht nicht im Grundgesetz, sondern vielmehr in den Sternen.
zaphod@sopuli.xyz · 12 pts · 1d
Das. Als ob es hier irgendeine einheitliche "deutsche" Volksgruppe gäbe.
SapphireSphinx@feddit.org · 8 pts · 1d
Vor allem die, die am lautesten kreischen und auf "Germanen" machen...
Nach der Völkerwanderung: Wie die Slawen die Bevölkerung in Ostdeutschland veränderten
D_a_X@feddit.org · 6 pts · 1d
Quelle auf X
Tonuka@feddit.org · 1 pts · 1d
Da klingt das Echo von George Orwell mit ("Notes om Nationalism"). Schön formuliert
plyth@feddit.org · -2 pts · 1d
So sollte es sein. CumEx zeigt leider, dass das Volk nicht regiert. Damit besteht die Gefahr, dass Zuwanderung genutzt wird wie Russen im Baltikum.
Freiheit heisst oft auch nur individueller Konsum. Damit ist die Kehrseite der Medaille die Macht der Konzerne, die den Konsum ermöglichen.
Je öfter ich das Zitat lese, desto mehr klingt es nach Constitution und Land of the Free. Genau in die Falle wollen wir hoffentlich nicht tappen.
Schließlich gibt es auch direkt diesen schwelenden Konflikt (nicht zwischen (1) und (2) sondern zum islamischen Verständnis):
https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte_in_der_islamischen_Welt
Ich bin sehr dafür, dass wir uns als Gemeinschaft über die Würde des Menschen definieren. Statt jetzt zu sagen "Schade, wegen der AfD geht es nicht", was ist zu tun, damit wir dort hinkommen können? Wie können wir als Gesellschaft begreifen?
Ooops@feddit.org · 2 pts · 1d
Kleiner Tipp: Wenn man zwischen den beiden Sätzen einen Konflikt erkennt, ist man schon sehr verwirrt und musste viel Energie in die kreative Uminterpretierung investieren. Wenn man dann auch noch dem Wahn unterliegt, dass Würde des Menschen und AfD auf der selben Seite stehen, und zeitweise die Würde hintenanstehen muss, weil man kann ja aus Prinzip nicht tun, was die AfD will, hilft nur noch eine intensive Therapie.
plyth@feddit.org · 1 pts · 1d
Hab ich korrigiert. Der Konflikt besteht zur islamischen Interpretation.
Wie ist das gemeint? Wer hat eine Brandmauer zur AfD und stellt die Menschenwürde zurück?So war das nicht gemeint, sondern wie geht es trotz AfD?