Massive Tornado-Schäden in Hessen: Einsturzgefährdete Häuser – „Weitergehende Hilfen erforderlich“
https://www.hna.de/hessen/massive-tornado-schaeden-in-hessen-einsturzgefaehrdete-haeuser-weitergehende-hilfen-erforderlich-zr-94460810.html
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21 Comments
Bohne93@feddit.org · 27 pts · 2d
Aber was bedeutet das... oh.
KasimirDD@feddit.org · 13 pts · 2d
Hessen ist klein,
Der Tornado war groß,
Alles kaputt,
Wer zahlt jetzt die Chos'?
ComfortableRaspberry@feddit.org · 5 pts · 1d
Du und ich, der Friedrich nich'
Micromot@piefed.social · 3 pts · 1d
Ich habe das Gefühl, dass es in dieser Community, seit dem "Was das für Hessen bedeutet", deutlich mehr Artikel über Hessen gibt
Waterpumpee@lemmus.org · 2 pts · 2d
Meine GÜTE ist die webseite schrecklich ohne adblock.
Bin ich der einzige der ein Problem damit hat, dass dort Hausbesitzern (wie im Artal) die Rechnung gezahlt werden soll während viele andere sich kein Haus oder Urlaub leisten können mit Vollzeitjob?
Ausserdem, wozu gibts Gebäudeversicherungen?
Ravi@feddit.org · 7 pts · 2d
Lieber einzelnen Hausbesitzern die Existenz sichern als die nächste Bank die sich verspekuliert hat um ehrlich zu sein. Nur weil du ein Haus hast, heißt das ja nicht, dass du im Geld ertrinkst (vor allem auf demLand).
Waterpumpee@lemmus.org · 1 pts · 2d
Sturmschäden werden trotzdem von der Gebäudeversicherung übernommen oder nicht? Und unfair ist es nun mal, auch wenn man das Kapital nicht flüssig hat. was ich verstehen könnte wäre sowas wie übergangsweise sozialwohnungen/container oder so.
Ravi@feddit.org · 2 pts · 1d
Ich hoffe dass das versichert ist. Sonst frage ich mich für was die Versicherung überhaupt gut ist.
Fair wäre es ja wenn sich jeder der Vollzeit arbeitet eine Eigentumswohnung oder ein Haus auf dem Land leisten könnte. Das ist anscheinend nicht gewollt. Wenn du ein Haus für die Eigennutzung baust kannst fu fast nichts absetzen. Wenn du es Vermieten willst ist das ein Investment, durch das du viel steuerlich geltend machen kannst. Muss man nicht verstehen.
Tacky4092@feddit.org · 3 pts · 1d
Mit der Einstellung bist du in den USA immer Willkommen.
Wenn Hessen zahlt, dann typischerweise subsidiär und gedeckelt bei existenzieller Härte, nicht „Rechnung komplett übernommen". Ob das die Verteilungsfrage entschärft, die du aufmachst, ist Wertungssache. Das Argument dagegen wäre: Hauseigentum in Münchholzhausen heißt nicht automatisch Vermögen, und ein Totalschaden trifft den abbezahlten Rentner härter als den Mieter.
Nennt sich übrigens Solidarprinzip. Wehe, du willst Unterstützung vom Staat, wenn dir was schlimmes passiert, was du selbst nicht bewältigen kannst.
poVoq@slrpnk.net · 2 pts · 2d
Der Artikel klingt jetzt nicht so also ob es sich dabei um mehr als ein paar kleinere Nothilfen handelt.
Zum Ahrtal, hast du da Zahlen was an staatlichen Finanzhilfen direkt an Privathaushalte ging? Meines Wissens waren die staatlichen Hilfen überwiegend so Sachen wie die Wiederherstellung von Straßen, der Hauptwasserleitungen und Kanalisation usw. aber ich gebe zu das nicht so genau zu wissen.
Waterpumpee@lemmus.org · 1 pts · 2d
Zahlen habe ich nicht, der Artikel sagt 80% des Gebäudeschadens. https://fm.rlp.de/service/presse/detail/antragsverfahren-fuer-wiederaufbauhilfe-startet-15-milliarden-euro-stehen-fuer-betroffene-der-flutkatastrophe-in-rheinland-pfalz-bereit
KasimirDD@feddit.org · 1 pts · 2d
Ich nehme an die hatten eine Elementarschadenversicherung, die genau so was nicht abdeckt. Oder gar keine.
Waterpumpee@lemmus.org · 2 pts · 2d
Tornado ist kein Sturmschaden?
Überschwemmungen sind Zusatzversicherungen. Das wurde damals auch diskutiert zur Pflicht zu machen. Weil aktuell zahlt jeder Bürger diese Versicherung frei Haus für Immobiellienbesitzer.
Zwuzelmaus@feddit.org · 1 pts · 2d
Es gibt eine Elementarschadenversicherung, die genau so was nicht abdeckt?
KasimirDD@feddit.org · 3 pts · 2d
Klar. Warum solltest du dich bspw. auf dem platten Land gegen Bergrutsche absichern wollen?
RidderSport@feddit.org · 1 pts · 2d
Schon, aber wenn die eine Versicherung ohne Tornadoschutz abgeschlossen haben - in Hessen - dann waren sie selbst schuld. Das ist ja so als würdest du an der Nordsee ein Haus ohne Sturmflut- und Sturmschutz hast
kossa@feddit.org · 5 pts · 2d
Oh Boy, habe ich Nachrichten für dich: Versicherer versichern ungern die Schäden, die auch wirklich auftreten können
Sturmfluten sind nicht in Elementarversicherungen enthalten. Muss man extra versichern, kann sich keiner leisten 😅.
Macht ja auch Sinn: wenn Versicherungen wirklich zahlen müssen, dann wäre das ja ein dummes Geschäftsmodell. Deshalb kannst du dein Haus an der Nordsee gegen Lawinen versichern, aber nicht gegen Sturmfluten. Ich vermute dein Häuschen im Allgäu kannst du hervorragend gegen Sturmfluten versichern, aber nicht so gut gegen Lawinenschäden.
poVoq@slrpnk.net · 4 pts · 2d
Also so weit ich mich erinnere waren bis vor wenigen Jahren Tornados völlig unbekannt in Deutschland. Maximal stärkere Windhosen die kleine Schäden am Dach verursachen.
KasimirDD@feddit.org · 2 pts · 2d
Das hier. Und in einigen Ecken sind einzelne Versicherungsbausteine aufgrund der hohen Eintrittswahrscheinlichkeit absurd teuer - und werden dann ausgeschlossen.
trollercoaster@sh.itjust.works · 3 pts · 2d
Dort, wo man eine Versicherung gegen bestimmte Schadensereignisse wirklich braucht, ist die in der Regel unbezahlbar teuer.
trollercoaster@sh.itjust.works · 1 pts · 2d
Nicht völlig unbekannt.
Seit dem 18. Jahrhundert teilweise auch so genau dokumentiert, dass man die Stärke anhand der Fujita-Skala sehr genau einschätzen kann.
Beispiel: Tornado von Woldegk (Mecklenburg), 1764