An diese Möglichkeit hatte ich bisher noch gar nicht gedacht. Wie gerne würde ich sagen: typisch Konservativ, zu jeder Niedertracht bereit um sich in eine Machtposition zu hieven. Aber das BSW ist ja fast noch schamloser.
Was ich als Österreicher sagen kann: Die Faschisten entzaubern sich in Regierungsverantwortung gerne selbst, der Preis für das Land ist jedoch sehr hoch. Korruption, gesellschaftliche Spaltung, wirtschaftlicher Schaden, Beschädigung des internationalen Ansehens, dass sind die Kernkompetenzen der Neuen Rechten. Leider verpufft die darauf folgende Ernüchterung der Wähler relativ schnell.
Korruption, gesellschaftliche Spaltung, wirtschaftlicher Schaden, Beschädigung des internationalen Ansehens, dass sind die Kernkompetenzen der Neuen Rechten.
Das Problem ist, dass sich die AfD schon vorsorglich abgesichert hat; in einigen Interviews, in dem Siegmund mit der Umsetzbarkeit des Wahlprogramms konfrontiert wurde, meinte er, dass man ja als Landesregierung "nur so viel" machen kann und man für volle Umsetzung auch auf Bundesebene gewählt werden muss.
SA wird eine noch schlechtere Bildungsquote als bisher haben? Das Pflege- und Fachpersonal und die jungen Leute wandern in die anderen BL ab? Geringverdiener werden höher besteuert? Mehr Armut? Krankenhäuser werden dichtmachen? Kann doch die Landesregierung nichts dafür (eigentlich schon, aber der durchschnittlichen AfD Wähler beschäftigt sich null damit)
Du hast sicher recht damit, es beschreibt jedoch eine eher milde negative Entwicklung. Ich denke auch an die großen Dinger, ala Veruntreuung in Milliardenhöhe, Treffen mit russischen Agenten um Landesverrat vorzubereiten, Drogen- und Sex-Skandale. Diese (AfD) Leute sind moralisch so verkommen und überschätzen sich maßlos. Erstmal an der Macht fallen da bei vielen jegliche Hemmungen.
Ob im Zeitalter von Post-Truth solche Sachen dann auch bei AfD-Wählern ankommen, bin ich mir nicht mehr 100% sicher.
Lars-Jörn Zimmer dürfte es nicht schwer Fallen. Von Wikipedia:
Die CDU sei „multikulturellen Strömungen linker Parteien und Gruppen“ nicht ausreichend entgegengetreten. Für ein Wiedererstarken müsse es gelingen, „das Soziale mit dem Nationalen zu versöhnen“. Die beiden forderten außerdem von ihrer Partei, Koalitionen mit der AfD nicht grundsätzlich auszuschließen.
Mit der Nacht der langen Messer hat sich die NSDAP gegen das Soziale entschieden. Wenn also jemand die Versöhnung will, vertritt er das Gegenteil der Nazi Politik. Wenn er allerdings nur davon spricht, folgt er dem Nazi Vorbild.
11 Comments
Waffelmeister@lemmy.world · 24 pts · 1d
An diese Möglichkeit hatte ich bisher noch gar nicht gedacht. Wie gerne würde ich sagen: typisch Konservativ, zu jeder Niedertracht bereit um sich in eine Machtposition zu hieven. Aber das BSW ist ja fast noch schamloser.
Was ich als Österreicher sagen kann: Die Faschisten entzaubern sich in Regierungsverantwortung gerne selbst, der Preis für das Land ist jedoch sehr hoch. Korruption, gesellschaftliche Spaltung, wirtschaftlicher Schaden, Beschädigung des internationalen Ansehens, dass sind die Kernkompetenzen der Neuen Rechten. Leider verpufft die darauf folgende Ernüchterung der Wähler relativ schnell.
Lemmchen@feddit.org · 20 pts · 1d
Das macht die Union seit 30 Jahren und die werden leider immer noch gewählt.
Chais@sh.itjust.works · 15 pts · 1d
Ja, die Gedächtnisspanne des durchschnittlichen Wählers ist erschreckend kurz.
De_Narm@lemmy.world · 11 pts · 1d
Das zieht Merz ja sowieso schon durch.
germanatlas@lemmy.blahaj.zone · 5 pts · 1d
Das Problem ist, dass sich die AfD schon vorsorglich abgesichert hat; in einigen Interviews, in dem Siegmund mit der Umsetzbarkeit des Wahlprogramms konfrontiert wurde, meinte er, dass man ja als Landesregierung "nur so viel" machen kann und man für volle Umsetzung auch auf Bundesebene gewählt werden muss.
SA wird eine noch schlechtere Bildungsquote als bisher haben? Das Pflege- und Fachpersonal und die jungen Leute wandern in die anderen BL ab? Geringverdiener werden höher besteuert? Mehr Armut? Krankenhäuser werden dichtmachen? Kann doch die Landesregierung nichts dafür (eigentlich schon, aber der durchschnittlichen AfD Wähler beschäftigt sich null damit)
Waffelmeister@lemmy.world · 2 pts · 1d
Du hast sicher recht damit, es beschreibt jedoch eine eher milde negative Entwicklung. Ich denke auch an die großen Dinger, ala Veruntreuung in Milliardenhöhe, Treffen mit russischen Agenten um Landesverrat vorzubereiten, Drogen- und Sex-Skandale. Diese (AfD) Leute sind moralisch so verkommen und überschätzen sich maßlos. Erstmal an der Macht fallen da bei vielen jegliche Hemmungen.
Ob im Zeitalter von Post-Truth solche Sachen dann auch bei AfD-Wählern ankommen, bin ich mir nicht mehr 100% sicher.
cronenthal@discuss.tchncs.de · 20 pts · 1d
Lars-Jörn Zimmer dürfte es nicht schwer Fallen. Von Wikipedia:
Legeres_Idol@feddit.org · 5 pts · 1d
Danke für den Hinweis auf Wikipedia!
Der war Vizechef der Landtagsfraktion und das Zitat wird in einem Artikel von 2019 angegeben.
Ich hoffe noch immer, dass sich alle Parteien außer der AfD zusammen raufen, aber langsam schwindet meine Hoffnung.
DmMacniel@feddit.org · 2 pts · 1d
Man könnte diese Versöhnung NaSo nennen weil die Nation als erstes genannt werden soll, aber irgendwie klingt das noch nicht so rund, Ideen?
kossa@feddit.org · 6 pts · 1d
Ich habe eine Idee. Der Appell an etwas "Nationales" ist ja großer Humbug. Deshalb würde ich die Bewegung HuSo taufen 👍
plyth@feddit.org · 0 pts · 1d
Mit der Nacht der langen Messer hat sich die NSDAP gegen das Soziale entschieden. Wenn also jemand die Versöhnung will, vertritt er das Gegenteil der Nazi Politik. Wenn er allerdings nur davon spricht, folgt er dem Nazi Vorbild.