Bin kein Autofahrer, aber macht das nicht sogar Sinn? Auch e-Autos benötigen breite Straßen und Parkfläche usw. Das wird doch bei Verbrennern (wenn auch bei weitem nicht vollständig) durch die Energiesteuer mitfinanziert. Das funktioniert dort halt weil Benzinverbrauch und gefahrene Kilometer proportional zusammenhängen und Privatpersonen Benzin nahezu ausschließlich fürs Auto nutzen.
Wenn man nun eine weitere Steuer auf Strom erheben würde um den Wegfall der Benzinsteuer (weil immer mehr e-Autos unterwegs sind) zu kompensieren, trifft das ja auch Leute wie mich, die 0 km im Jahr Auto fahren und den Strom lieber für den Kühlschrank und die Waschmaschine nutzen.
Wieso gibt es hier so einen Aufschrei? Klingt für mich ehrlich gesagt nach einer fairen lösung.
ab wann genau war der Zeitpunkt, an dem es dann gerechtfertigt war das Auto als Waffe einzusetzen?
Falls du jetzt sagst, dass Gewalt nur zur Selbstverteidigung gerechtfertigt ist: Cool, stabile Meinung. Nur ist es dann auch einfach unerheblich was der Radler zuvor alles gemacht hat.
Eisenbahner hier. Ich vermute die Verwirrung stammt von der Vorstellung, dass unser Funksystem quasi wie WalkyTalkys funktioniert. (der frühere analog Funk tat das auch).
Der digitale Zugfunk basiert auf dem ganz normalen GSM Mobilfunknetz (aka. 2G/EDGE) mit ein paar Spezialfeautures (Gruppenrufe, Konferenz, Notruf, Priorisierung, offene Push-to-Talk Gruppen).
Jedes Fahrzeug hat eine (oder mehrere) SIM Karten und entsprechende Rufnummern. Um die ständig wechselnde Zuordnung Zugnummer <-> Rufnummer zu verwalten braucht es eben zentrale Stellen.
Vorteil ist, ein Fahrdienstleiter in Freiburg kann bereits einen Zug erreichen der gerade erst in Basel losgefahren ist und muss nicht warten bis dieser in seiner Funkreichweite ist um ihn über Besonderheiten zu informieren. Und er muss nicht wissen mit welchem Fahrzeug der Zug heute genau verkehrt, weil er statt der Rufnummer einfach die Zugnummer anrufen kann.
Diesen "single point of failure" kennen wir auch im Internet, dort nennt sich das ganze DNS. DNS erfüllt quasi die gleiche Funktion. Und auch bei DNS ist es nicht allzu lange her, dass ein einzelner Fehler nahezu das ganze Deutsche internet lahmgelegt hat. ( https://www1.wdr.de/wirtschaft/internet-stoerung-de-domains-ursache-100.html )
Ja, es gibt eine Notentriegelung. Das manche kommentatoren sich da unsicher sind beunruhigt mich etwas. Ich dachte, jeder der mal Zug gefahren ist kennt die roten Hinweisschilder neben den Türen, die das ganze erklären. Sind eigentlich nicht zu übersehen.
Problem ist: wenn da noch andere Gleise liegen, kannst du wissen ob die schon gesperrt wurden? Wenn nicht, begibst du dich (und andere die das als Einladung zum Aussteigen verstehen) in potentiell noch größere Gefahr.
mit wenigen Ausnahmen, nein. z.B.: In Zwickau gibt es Züge, die einen kurzen Abschnitt auf den Straßenbahngleisen in die Stadt fahren und dafür Blinker nachgerüstet bekamen.
Du tust so, als ob alle glauben ein Auto zu benötigen. Die Wohnungen werden günstiger und dann eben von Leuten bewohnt, die kein Auto brauchen (oder bereit sind ein paar Meter weiter zum Parkplatz zu laufen). Die, die meinen ein Auto zu brauchen ziehen dann eben in teurere Wohnungen. Die Anzahl der Wohnungen bleibt gleich.
Und es würde die wahren Kosten des Autoverkehrs besser abbilden. Es kann ja dann jeder persönlich entscheiden wie viel es ihm wert ist das Auto vor der Haustüre zu haben.
Beispiele aus anderen Ländern mit Autofreien Zonen zeigen übrigens auch keine "verslummung". Im Gegenteil, die Lebensqualität steigt in der Regel.
fliegende Überholungen gibt es immernoch. Allerdings geht das natürlich nur wenn grade kein Zug entgegen kommt.
Das es heute seltener gemacht wird liegt sicher daran das viele Überleitstellen (wo man die "Spur wechseln" kann abgebaut wurden. ABER auch einfach daran, dass das Netz voller ist. Selbst mit genügend Weichen bräuchte eine reibungslose Überholung auf der Strecke viele Kilometer auf denen dann kein Zug entgegenkommen kann, dafür ist meist einfach zu viel los.
barriers on the road are not good. Pedestrians cant cross anymore, making the city less walkable. Emergency vehicles sometimes use the tram lane to overtake jams. Now they would get stuck in traffik. And in case of an accident a concrete barrier may make things worse.
Moin, Siemens Ingenieur hier. Ich habe die Toiletten im ICE 4 entworfen. Jetzt lerne ich ihr mögt die spontane Eichelkühlung an der Edelstahlschüssel gar nicht? Tja, man lernt nie aus.
Bin kein Autofahrer, aber macht das nicht sogar Sinn? Auch e-Autos benötigen breite Straßen und Parkfläche usw. Das wird doch bei Verbrennern (wenn auch bei weitem nicht vollständig) durch die Energiesteuer mitfinanziert. Das funktioniert dort halt weil Benzinverbrauch und gefahrene Kilometer proportional zusammenhängen und Privatpersonen Benzin nahezu ausschließlich fürs Auto nutzen.
Wenn man nun eine weitere Steuer auf Strom erheben würde um den Wegfall der Benzinsteuer (weil immer mehr e-Autos unterwegs sind) zu kompensieren, trifft das ja auch Leute wie mich, die 0 km im Jahr Auto fahren und den Strom lieber für den Kühlschrank und die Waschmaschine nutzen.
Wieso gibt es hier so einen Aufschrei? Klingt für mich ehrlich gesagt nach einer fairen lösung.
ab wann genau war der Zeitpunkt, an dem es dann gerechtfertigt war das Auto als Waffe einzusetzen?
Falls du jetzt sagst, dass Gewalt nur zur Selbstverteidigung gerechtfertigt ist: Cool, stabile Meinung. Nur ist es dann auch einfach unerheblich was der Radler zuvor alles gemacht hat.
die machen das einfach per Funk...
safe.
und falls doch nicht bist du wenigstens fertig, nach dem Marsch auf dem Fernwanderweg durch die brütend heiße Asphaltwüste
Eisenbahner hier. Ich vermute die Verwirrung stammt von der Vorstellung, dass unser Funksystem quasi wie WalkyTalkys funktioniert. (der frühere analog Funk tat das auch).
Der digitale Zugfunk basiert auf dem ganz normalen GSM Mobilfunknetz (aka. 2G/EDGE) mit ein paar Spezialfeautures (Gruppenrufe, Konferenz, Notruf, Priorisierung, offene Push-to-Talk Gruppen).
Jedes Fahrzeug hat eine (oder mehrere) SIM Karten und entsprechende Rufnummern. Um die ständig wechselnde Zuordnung Zugnummer <-> Rufnummer zu verwalten braucht es eben zentrale Stellen.
Vorteil ist, ein Fahrdienstleiter in Freiburg kann bereits einen Zug erreichen der gerade erst in Basel losgefahren ist und muss nicht warten bis dieser in seiner Funkreichweite ist um ihn über Besonderheiten zu informieren. Und er muss nicht wissen mit welchem Fahrzeug der Zug heute genau verkehrt, weil er statt der Rufnummer einfach die Zugnummer anrufen kann.
Diesen "single point of failure" kennen wir auch im Internet, dort nennt sich das ganze DNS. DNS erfüllt quasi die gleiche Funktion. Und auch bei DNS ist es nicht allzu lange her, dass ein einzelner Fehler nahezu das ganze Deutsche internet lahmgelegt hat. ( https://www1.wdr.de/wirtschaft/internet-stoerung-de-domains-ursache-100.html )
Die Summis
Habe den Eisenbahner gefunden. Ende.
Ja, es gibt eine Notentriegelung. Das manche kommentatoren sich da unsicher sind beunruhigt mich etwas. Ich dachte, jeder der mal Zug gefahren ist kennt die roten Hinweisschilder neben den Türen, die das ganze erklären. Sind eigentlich nicht zu übersehen.
Problem ist: wenn da noch andere Gleise liegen, kannst du wissen ob die schon gesperrt wurden? Wenn nicht, begibst du dich (und andere die das als Einladung zum Aussteigen verstehen) in potentiell noch größere Gefahr.
In dem Fall einfach fix in den Türbereich pinkeln, um die S-Bahn zu markieren und so die Anwesenheit später nachweisen zu können.
mit wenigen Ausnahmen, nein. z.B.: In Zwickau gibt es Züge, die einen kurzen Abschnitt auf den Straßenbahngleisen in die Stadt fahren und dafür Blinker nachgerüstet bekamen.
oh no, someone on the Internet is not 100℅ fluent in the english!
is samsung considerd a "western brand"? what does this even mean?
Du tust so, als ob alle glauben ein Auto zu benötigen. Die Wohnungen werden günstiger und dann eben von Leuten bewohnt, die kein Auto brauchen (oder bereit sind ein paar Meter weiter zum Parkplatz zu laufen). Die, die meinen ein Auto zu brauchen ziehen dann eben in teurere Wohnungen. Die Anzahl der Wohnungen bleibt gleich.
Und es würde die wahren Kosten des Autoverkehrs besser abbilden. Es kann ja dann jeder persönlich entscheiden wie viel es ihm wert ist das Auto vor der Haustüre zu haben.
Beispiele aus anderen Ländern mit Autofreien Zonen zeigen übrigens auch keine "verslummung". Im Gegenteil, die Lebensqualität steigt in der Regel.
Die hat durch ihre Kfz Steuer die Brücke ganz alleine bezahlt, dann wird sie die ja wohl auch so benützen dürfen wie sie das möchte /s
Ähh... Endoplasmatisches Retikulum!
fliegende Überholungen gibt es immernoch. Allerdings geht das natürlich nur wenn grade kein Zug entgegen kommt. Das es heute seltener gemacht wird liegt sicher daran das viele Überleitstellen (wo man die "Spur wechseln" kann abgebaut wurden. ABER auch einfach daran, dass das Netz voller ist. Selbst mit genügend Weichen bräuchte eine reibungslose Überholung auf der Strecke viele Kilometer auf denen dann kein Zug entgegenkommen kann, dafür ist meist einfach zu viel los.
My reason for not buying an EV: it's still a fucking car. Bit less shit, but still shit.
That should be Number 1 Reason to not buy an EV!
barriers on the road are not good. Pedestrians cant cross anymore, making the city less walkable. Emergency vehicles sometimes use the tram lane to overtake jams. Now they would get stuck in traffik. And in case of an accident a concrete barrier may make things worse.
Moin, Siemens Ingenieur hier. Ich habe die Toiletten im ICE 4 entworfen. Jetzt lerne ich ihr mögt die spontane Eichelkühlung an der Edelstahlschüssel gar nicht? Tja, man lernt nie aus.