schnapspraline

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Leider ja, Außenpolitik ist immer noch die Achillesferse der Linken. Mir stellt sich dann so ein bisschen die Frage, warum lädt man jemanden überhaupt ein, wo man weis, das dieses Thema nicht dessen Stärke ist? Klar, Parteien müssen sich auch unangenehmen Themen stellen, aber das ist gefühlt so, als würde man Merz oder Lindner bzgl. Vermögenssteuer oder soziale Gerechtigkeit befragen.

Ich glaube auch nicht, das es notwendig ist, das eine Partei zu 100 % mit einer persönlichen Meinung übereinstimmt (dazu gibt es von der Linken ein nettes Video). Bei mir persönlich ist dies z. B. auch der Fall, weil ich bzgl. Außenpolitik eine etwas andere Meinung vertrete (mehr Unterstützung für die Ukraine). Aber ich bin primär der Linken beigetreten, weil ich die Sozial- und Wirtschaftspolitik unterstütze und nicht möchte, das SPD/Grüne die linkesten Parteien im Bundestag sind bzw. das SPD und Grünen auch mal an ihre mehr linkere Politik erinnert werden.

Ich bin Parteimitglied (eine Woche nachdem Ampelaus) und ja, die Außenpolitik ist der Punkt, wo ich auch anderer Meinung bin (FCKPTN). Aber der Kampf gegen den Faschismus und der größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich sind mir wichtiger. Vielleicht schaffen wir Rot-Rot-Grün irgendwann mal.