Denkt denn niemand an die armen Vermieter?
BGH-Urteil: Gewinnbringende Untervermietung nicht rechtens
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/bgh-untervermietung-gewinn-100.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/bgh-untervermietung-gewinn-100.html
Denkt denn niemand an die armen Vermieter?
9 Comments
Hupf@feddit.org · 17 pts · 200d
Am Ende macht der Plebs noch das gleiche wie die Kapitalisten.
probable_possum@leminal.space · 2 pts · 199d
Es ist also nicht eine höhere Moral, die den Pleb zum besseren Menschen macht, sondern die fehlende Möglichkeit unmoralisch zu handeln?
Falsches bleibt doch falsch, egal wer die Handlung begeht?
Hupf@feddit.org · 1 pts · 199d
Ging es in dieser Argumentationskette denn um Moral?
probable_possum@leminal.space · 2 pts · 199d
Weiß nicht. In vielen meiner Argumentationen haben meine Wertvorstellungen einen Platz. Insofern hab ich deinen Kommentar durch diese Brille betrachtet. In meinem Kommentar schließe ich mich selbst nicht aus - wie würde ich selbst mit erweiterten Möglichkeiten umgehen? Wie ist es im Moment - fair erzeugte Kleidung oder günstig, bspw.?
Dein Kommentar wird vermutlich Sarkasmus enthalten. Bitte entschuldige meine Unterstellungen.
Oinks@lemmy.blahaj.zone · 14 pts · 200d
Ich habe ehrlich gesagt wenig Sympathie für diesen Hauptmieter. Er bereicherte sich vollständig auf Kosten des Untermieters ohne selber irgendeinen Wert zu schaffen und erhöht damit auch indirekt die örtlichen Mietpreise. Das ist das selbe Modell wie Scalping von GPUs zur GPU-Krise oder Toilettenpapier während Corona, nur halt für Immobilien.
Tragisch ist nur, dass die Wohnung in Zukunft höchstwahrscheinlich nicht für den ursprünglichen Preis vermietet werden wird.
Edit: Ich sehe gerade dass das in Berlin war. Wäre es dem Vermieter hier überhaupt erlaubt gewesen, den Preis für den nächsten Mieter so stark zu erhöhen? Sonst war das zusätzlich noch eine heimliche Umgehung der Mietpreisbremse.
ftbd@feddit.org · 8 pts · 200d
Aber der Vermieter bereichert sich doch immer auf Kosten des Mieters, ohne irgendeinen Wert zu schaffen. Der einzige Unterschied ist, dass der Vermieter auch Eigentümer der Wohnung ist und der Hauptmieter nicht.
Oinks@lemmy.blahaj.zone · 14 pts · 200d
Der Vermieter hat, zumindest theoretisch, das Kapital aufgebracht um das Haus und die Wohnungen zu bauen, und ist auch für die Instandhaltung des Gebäudes verantwortlich und trägt entsprechende finanzielle Risiken. Klar ist das in der Realität eher ein Feigenblatt, eine Wohnung zu vermieten ist im Großteil der Fälle sehr wenig Arbeit und sehr profitabel, aber der Hauptmieter kann nicht einmal das von sich sagen. Er hat gar keine Arbeit, hat kein Kapital und trägt keine Risiken. Und meinte trotzdem er kann 500 € im Monat absieben.
ftbd@feddit.org · 5 pts · 200d
Beim Risiko gebe ich dir recht, aber 'Kapital haben' ≠ 'Wert schaffen'.
grandel@lemmy.ml · 1 pts · 200d
Finde ich frech, dass Unternehmen und Eigentümer damit Profit machen dürfen, Konsumenten aber nicht.
Es wird vorgeschlagen, Teilzeitarbeit zu verbieten, wegen der Wirtschaftslage und dann wird einem mit so einem Urteil der finanzielle Wind aus den Segeln geschlagen.