Europas Abhängigkeit von US-Digitaldiensten kann plötzliche, fatale Folgen haben. Mahnendes Beispiel ist ausgerechnet die folgenschwere Interaktion eines mutmaßlichen Kreml-Killers mit einem beliebten Übersetzungstool.
Europas Abhängigkeit von US-Digitaldiensten kann plötzliche, fatale Folgen haben. Mahnendes Beispiel ist ausgerechnet die folgenschwere Interaktion eines mutmaßlichen Kreml-Killers mit einem beliebten Übersetzungstool.
15 Comments
broom@piefed.social · 24 pts · 177d
Es hat zwar im Beispiel des Artikels zwei für Russland tätige Autragskiller getroffen. Bemerkenswert ist aber, dass alles was bei Google Translate übersetzt wird gespeichert wird. Dauer des Speicherung?: Unbekannt
Ergo bitte in Europa z.B. das hervorragende DeepL verwenden: https://www.deepl.com/de/translator
poVoq@slrpnk.net · 2 pts · 177d
Warum sollte das bei DeepL anders sein?
Jiral@lemmy.org · 17 pts · 177d
DeepL ist ein europäisches Unternehmen und die Daten werden nicht in Drittstaaten übermittelt. Damit haben US Gerichte keinen direkten Zugriff, außerdem ist EU Recht besser durchsetzbar.
Schneemann@discuss.tchncs.de · 7 pts · 177d
Mit ihren neuesten AGB Änderungen räumt sich Deepl allerdings das Recht ein, Daten an Amazon Web Services Services weiterzuleiten. Das klingt so als ob die dann potentiell doch wieder in den USA landen können.
Jiral@lemmy.org · 1 pts · 177d
Ja, teilweise. Dann ist aber auch was in ihrem "Trust Centre" steht irreführend bzw schlichtweg falsch.
parson0@startrek.website · 1 pts · 177d
Das ist gut zu wissen, danke.
pantherina@feddit.org · 1 pts · 177d
Wenn man aber in der EU Probleme bekommt, nützt einem das gar nichts.
Ich fand diesen Talk hierzu sehr sinnvoll (Zeit: 10:22:30)
Man ist durch die Verwendung eines lokalen kapitalistischen Unternehmens nicht unbedingt besser dran.
(Benutze trotzdem DeepL, aber auch dict.cc und Firefox Translations)
Jiral@lemmy.org · 0 pts · 177d
Die Unfähigkeit Deutschlands eine funktionsfähige Digitalinfrastruktur aufzubauen sagt jetzt aber auch nicht viel aus. Deutschland war schon vor 50 Jahren in der Steinzeit wo andernorts schon alles über Lochkarten lief musste man da noch alles per Antragsformularen erledigen. In anderen Mitgliedsstaaten läuft das deutlich problembefreiter. Frankreich zeigt auch vor, dass wenn der politische Wille da ist, digitale Soveränität keineswegs ein reines Luftschloss sein muss.
pantherina@feddit.org · 1 pts · 177d
Hat mit meinem Kommentar nichts zu tun. Geht aber in dem Video auch um kompetente Verwaltung und eigene Projekte
General_Effort@lemmy.world · 1 pts · 177d
Fragt sich, wie lange Deepl bestehen kann, wenn LLM-Dienste Übersetzungen quasi nebenbei machen.
RedstoneValley@sh.itjust.works · 14 pts · 177d
Deepl basiert auf einem auf Übersetzungen spezialisierten LLM, und die Qualität von Übersetzungen ist nicht immer egal...
General_Effort@lemmy.world · -3 pts · 177d
Wenn man schon den allgemeinen Assistenten hat, warum noch zusätzlich einen spezialisierten Übersetzungsdienst bezahlen? Wie du sagst: Qualität. Aber gibt es da überhaupt noch einen Vorsprung? Europa kann gerade in der Hinsicht nicht mithalten.
RedstoneValley@sh.itjust.works · 7 pts · 177d
Was Übersetzungen angeht, offenbar schon. Ich selbst habe zumindest deutlich bessere Erfahrungen mit Deepl als mit Google Translate oder generischen LLMs gemacht.
General_Effort@lemmy.world · 1 pts · 177d
Google Translate ist mies. Allenfalls eine Alternative zu lokaler Übersetzung, wie bei Firefox eingebaut. Das ist kein Vergleich zu den üblichen LLM-Diensten. Hast du spezielle Anforderungen an denen die scheitern?
woelkchen@lemmy.world · 8 pts · 177d
Ich denke, man kann anhand des Namens davon ausgehen, dass Deep Learning die Basis von DeepL ist.