Finde ich leicht lächerlich das sie selber die Daten haben und sammeln, aber wenn jemand anders die Daten hat ist das auf einmal böse, weil denen kann man ja nicht vertrauen.
Tja.. warum erinnert mich das an Sim City 5, wo es auch hieß, dass man eine stehende Internetverbindung braucht, um den komplexen Verkehr zu simulieren. War natürlich Quatsch, der wurde lokal berechnet, es ging nur um Telemetrie.
Von mangelndem Vertrauen hat da keiner was geschwafelt. Denen geht es ums Geld - und um die human resources. Solche Anfragen müsste man dann gesetzlich verankert bedienen und das kostet Zeit und Geld. Ich bin mir sicher, wenn die vom Steuerzahler entsprechend entlohnt würden geht das mit dem Datenaustausch dann plötzlich ganz ganz einfach.
Ich versuche gerade zu verstehen, woher da das Unbehagen kommt, wenn zugleich die grosse Mehrheit der Bevölkerung sich bei Smartphone, Internetdiensten, und Online-Tracking völlig schmerzbefreit verhält und ein anonymes Ticket auf Papier bei der Bahn schon länger die Ausnahme ist. "Ich hab nichts zu verbergen" und so.
Ist es, weil beim Autofahren sich sehr viele Leute nicht an grundlegende Regeln halten?
Selbst mit Daten schleudern versus "staatliche Sicherheitsaufgaben auf mittelständische Unternehmen" outsourcen. Der Artikel sagt es doch.
In neuen Autos ist es gar nicht mehr so leicht sich nicht an Regeln zu halten, vor lauter Gebimmel. Die Autos haben immer mehr eigene Meinung. Greifen ins Lenkrad. Usw... Fehlt nur noch das Anti-Rentner-fahren-in-Dinge-Modul, das haben sie noch nicht entwickelt.
Das Gebimmel hat mit den Regeln herzlich wenig zu tun, weil die gängelnden Systeme so abgrundtief schlecht sind und deswegen einfach nur dauerbimmeln, egal ob Regelverletzung oder nicht. Das Einzige, was die machen, ist die Fahrer ablenken und darauf konditionieren, das Gebimmel zu ignorieren.
Um weitgehend zu verhindern, dass Rentner in Dinge fahren, bräuchte es nichts weiter, als eine regelmäßige Fahrtauglichkeitsuntersuchung für Fahrer ab einem bestimmten Alter analog zu der Untersuchung, die es für LKW- und Busführerscheine schon seit Jahrzehnten gibt.
Mm naja Versuch mal mit nem neuen Auto in Dinge zu fahren. Das wehrt sich ganz schön und bremst. Da muss man schon aktiv bei Sinnen sein um das zu übersteuern.
(Das funktioniert natürlich nicht zu 100%, deswegen gibts ja noch Unfälle)
Versuch mal mit so einer Dreckskarre in engen Ecken unterwegs zu sein. Die Assistenzscheiße ist dann nämlich nervtötend (bimmelt ständig, haut beim Einparken oder in engen Einfahrten ohne Grund die Bremse zu) bis gefährlich (Spurassistent lenkt die Karre auf engen Landstraßen ohne Mittelllinie mitten auf die Straße)
Anhand meiner beobachtungen aus dem Alltag vermute ich eher, das es daher rührt dass die Leute das Auto besser "greifen" können.
Aka "ich bewege mich mit dem Auto und jemand kann diese Bewegung sehen und sieht dann zb dass ich vor einem Puff parke" oder sowas.
Das selbe Thema mit den Smartphones und trackern ist den Leuten zu Abstrakt und sie begreifen es nicht und Blocken dann ab "hab ja eh nix zu verbergen".
Dann erlebe ich immer wieder auch Leute die es sehr wohl begreifen, aber es nicht wahrhaben wollen und Angst bekommen.
"Lass mal aufhören darüber zu reden, das ist Gruselig und wir können ja eh nichts dagegen tun, weil Handy und WhatsApp zum Alltag gehören. Dann hat Lidl die Daten halt auch, das macht den Bock auch nicht mehr fett"
Und zu guter letzt sind da immer noch die, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin ob sie es jetzt kapieren oder nicht. Die leugnen einfach, stecken einen zu den Schwurblern oder bezeichnen es als Panikmache die Technisch garnicht in dem Ausmaß möglich sei.
PS. Ich finde Corona hat das ganze "ich hab nichts zu verbergen" - Ding ziemlich entlarvt. Erinnert ihr euch noch was es für einen Aufschrei und geheule gab, als die Leute ihre Anschrift auf ein blatt papier schreiben sollten für die nachverfolgung? Das waren größtenteils genau diese Vertreter.
Und ich glaube wenn die Nachverfolgung über Smartphonetracking ungesetzt hätte, so wie in anderen Ländern, hätten eben genau diese Leute sich dafür ausgesprochen, weil "ist ja wichtig, damit wir gesundbleiben" (eben weil das ganze im Digitalen Ramen zu abstrakt für Ihre köpfe ist)
16 Comments
it_depends_man@lemmy.world · 34 pts · 2d
Finde ich leicht lächerlich das sie selber die Daten haben und sammeln, aber wenn jemand anders die Daten hat ist das auf einmal böse, weil denen kann man ja nicht vertrauen.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 13 pts · 2d
Schwierig. Also grundlegend würde mich mal interessieren, wozu diese Telemetriedaten im einzelnen überhaupt so dringend erforderlich sind.
it_depends_man@lemmy.world · 10 pts · 2d
Gleicher Grund wie sonst auch, wenn du bei LIDL parkst, kriegst du mehr LIDL Werbung.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 7 pts · 2d
Tja.. warum erinnert mich das an Sim City 5, wo es auch hieß, dass man eine stehende Internetverbindung braucht, um den komplexen Verkehr zu simulieren. War natürlich Quatsch, der wurde lokal berechnet, es ging nur um Telemetrie.
einkorn@feddit.org · 6 pts · 2d
Wir wissen wo dein Auto steht.
Mucki@feddit.org · 2 pts · 1d
Von mangelndem Vertrauen hat da keiner was geschwafelt. Denen geht es ums Geld - und um die human resources. Solche Anfragen müsste man dann gesetzlich verankert bedienen und das kostet Zeit und Geld. Ich bin mir sicher, wenn die vom Steuerzahler entsprechend entlohnt würden geht das mit dem Datenaustausch dann plötzlich ganz ganz einfach.
pantherina@feddit.org · 11 pts · 1d
Tja, dann sollten sie die Daten vielleicht gar nicht sammeln
Don_alForno@feddit.org · 8 pts · 2d
Was zum Fick? Nicht der Postillon?
Satire ist tot.
gandalf_der_13te@feddit.org · 5 pts · 1d
wenn dein auto mit dem internet verbunden ist, dann ist es nicht mehr deins.
HaraldvonBlauzahn@feddit.org · -2 pts · 2d
Ich versuche gerade zu verstehen, woher da das Unbehagen kommt, wenn zugleich die grosse Mehrheit der Bevölkerung sich bei Smartphone, Internetdiensten, und Online-Tracking völlig schmerzbefreit verhält und ein anonymes Ticket auf Papier bei der Bahn schon länger die Ausnahme ist. "Ich hab nichts zu verbergen" und so.
Ist es, weil beim Autofahren sich sehr viele Leute nicht an grundlegende Regeln halten?
Mucki@feddit.org · 11 pts · 2d
Selbst mit Daten schleudern versus "staatliche Sicherheitsaufgaben auf mittelständische Unternehmen" outsourcen. Der Artikel sagt es doch.
In neuen Autos ist es gar nicht mehr so leicht sich nicht an Regeln zu halten, vor lauter Gebimmel. Die Autos haben immer mehr eigene Meinung. Greifen ins Lenkrad. Usw... Fehlt nur noch das Anti-Rentner-fahren-in-Dinge-Modul, das haben sie noch nicht entwickelt.
trollercoaster@sh.itjust.works · 1 pts · 2d
Das Gebimmel hat mit den Regeln herzlich wenig zu tun, weil die gängelnden Systeme so abgrundtief schlecht sind und deswegen einfach nur dauerbimmeln, egal ob Regelverletzung oder nicht. Das Einzige, was die machen, ist die Fahrer ablenken und darauf konditionieren, das Gebimmel zu ignorieren.
Um weitgehend zu verhindern, dass Rentner in Dinge fahren, bräuchte es nichts weiter, als eine regelmäßige Fahrtauglichkeitsuntersuchung für Fahrer ab einem bestimmten Alter analog zu der Untersuchung, die es für LKW- und Busführerscheine schon seit Jahrzehnten gibt.
B0rax@feddit.org · 1 pts · 2d
Mm naja Versuch mal mit nem neuen Auto in Dinge zu fahren. Das wehrt sich ganz schön und bremst. Da muss man schon aktiv bei Sinnen sein um das zu übersteuern.
(Das funktioniert natürlich nicht zu 100%, deswegen gibts ja noch Unfälle)
trollercoaster@sh.itjust.works · 3 pts · 2d
Versuch mal mit so einer Dreckskarre in engen Ecken unterwegs zu sein. Die Assistenzscheiße ist dann nämlich nervtötend (bimmelt ständig, haut beim Einparken oder in engen Einfahrten ohne Grund die Bremse zu) bis gefährlich (Spurassistent lenkt die Karre auf engen Landstraßen ohne Mittelllinie mitten auf die Straße)
Karl_der_Kleine@feddit.org · 5 pts · 1d
Anhand meiner beobachtungen aus dem Alltag vermute ich eher, das es daher rührt dass die Leute das Auto besser "greifen" können. Aka "ich bewege mich mit dem Auto und jemand kann diese Bewegung sehen und sieht dann zb dass ich vor einem Puff parke" oder sowas.
Das selbe Thema mit den Smartphones und trackern ist den Leuten zu Abstrakt und sie begreifen es nicht und Blocken dann ab "hab ja eh nix zu verbergen".
Dann erlebe ich immer wieder auch Leute die es sehr wohl begreifen, aber es nicht wahrhaben wollen und Angst bekommen. "Lass mal aufhören darüber zu reden, das ist Gruselig und wir können ja eh nichts dagegen tun, weil Handy und WhatsApp zum Alltag gehören. Dann hat Lidl die Daten halt auch, das macht den Bock auch nicht mehr fett"
Und zu guter letzt sind da immer noch die, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin ob sie es jetzt kapieren oder nicht. Die leugnen einfach, stecken einen zu den Schwurblern oder bezeichnen es als Panikmache die Technisch garnicht in dem Ausmaß möglich sei.
PS. Ich finde Corona hat das ganze "ich hab nichts zu verbergen" - Ding ziemlich entlarvt. Erinnert ihr euch noch was es für einen Aufschrei und geheule gab, als die Leute ihre Anschrift auf ein blatt papier schreiben sollten für die nachverfolgung? Das waren größtenteils genau diese Vertreter. Und ich glaube wenn die Nachverfolgung über Smartphonetracking ungesetzt hätte, so wie in anderen Ländern, hätten eben genau diese Leute sich dafür ausgesprochen, weil "ist ja wichtig, damit wir gesundbleiben" (eben weil das ganze im Digitalen Ramen zu abstrakt für Ihre köpfe ist)
gandalf_der_13te@feddit.org · 1 pts · 1d
ich hab mit dem smartphone eh auch ein problem