Mich würde eure ehrliche Meinung interessieren. Ich hatte letztens ein Gespräch mit ein paar Freundinnen, weshalb ich zu diesem Thema komme:
Wir Frauen machen uns oft viele Gedanken über unseren Körper – ob wir attraktiv genug sind, ob Männer bestimmte Vorlieben haben oder ob sie enttäuscht sein könnten, wenn sie eine Frau nackt sehen.
Deshalb meine vier Fragen:
1.Habt ihr bestimmte körperliche Vorlieben?
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Spielen Brüste, Po, Figur usw. für euch eine große Rolle oder ist das in der Realität weniger wichtig?
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Wart ihr schon einmal überrascht oder sogar enttäuscht, als ihr eine Frau nackt gesehen habt?
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Und wie viel denkt ihr über solche Dinge überhaupt nach? Oder machen wir Frauen uns darüber viel mehr Gedanken als Männer?
Natürlich sind die Meinungen meiner Mädels hier auch willkommen. Vielleicht habt ihr schon mal Erfahrungen gemacht, die ihr teilen könnt/wollt.
Ich bin gespannt. ☺️
21 Comments
ZonenRanslite@feddit.org · 14 pts · 16h
Bin Team schöner Hintern.
Ist nice to have, aber mehr nicht und wie alles vergänglich.
Ich hatte mal eine Freundin, die Maximiser getragen hatte. Als wir das erste mal intim wurden, war ich doch sehr überrascht.
Ihr macht euch definitiv mehr Gedanken als wir Männer, nichtdestotrotz sehen wir gerne Frauen an.
Kleine Anmerkung, meine Frau und ich reden zum Glück offen über solche Dinge. Sie schaut selber gerne andere Männer an, wohl aber nicht so auffällig, wie Männer das oft machen.
Für mich macht ein scheiß Charakter selbst einen Menschen mit perfekten körperlichen Merkmalen absolut unattraktiv.
Captain_Baka@feddit.org · 14 pts · 15h
Dieses und zwar zu 100%.
baleanar@discuss.tchncs.de · 3 pts · 14h
Maximiser?
ZonenRanslite@feddit.org · 1 pts · 6h
Das sind BHs, die die Brüste größer wirken lassen.
pessimisticPigeon@feddit.org · 10 pts · 15h
Wir hatten vor einiger Zeit mal im Freundeskreis eine Unterhaltung über die Vorlieben (zu später Stunde und nach einer gewissen Menge Cocktails). Die Frauen der Gruppe hatten ein paar teilweise ziemlich detaillierte Fragen zu dem Thema. Die Männer (inklusive mir) haben sich eher schwer getan, die Fragen zu beantworten. Ich schätze das beantwortet Frage Nr. 4. Körperliche Vorlieben hat glaube ich so ziemlich jeder. Die sind aber sehr subjektiv und gingen schon in dieser ansonsten relativ homogenen Gruppe auseinander. Auf einfache Klischees aus der Kategorie "Hauptsache große Brüste" lassen sich individuelle Vorlieben jedenfalls kaum reduzieren. Von daher sind Brüste und Po auch weniger wichtig, als es vielleicht wirkt. Und da reden wir noch nur über Äußerlichkeiten...
D_a_X@feddit.org · 8 pts · 14h
Ich habe mich oft gefragt, was ich an Frauen anziehend finde. Warum mich gewisse Frauen triggern und andere nicht. Die Antwort ist vielschichtig und es gibt nicht den einen Typ von Traumfrau. (Natürlich die, die ich geheiratet habe)
Zu meiner Person, dass du das einordnen kannst, was ich schreibe: Ich bin über 60, männlich, habe 3 eigene Kinder aus erster Ehe und meine jetzige Frau hat auch zwei Kinder in die Ehe mitgebracht. Inzwischen gibt es drei Enkelkinder, von denen eines (7) aus Gründen komplett bei uns lebt.
Ich weiß, dass es weibliche Trigger gibt, auf die ich anspringe und die mich zu einem zweiten Blick verleiten.
Lange gepflegte Finger mit eher kurz geschnittenen Nägeln, langer Hals, eine stimmige Figur, egal wie schwer oder leicht, eher kleine Frauen (in einem beliebigen Alter, also nix mit pädophil), ein offenes Gesicht, das gerne lächelt und nicht verkniffen ist. Frauen mit Lachfältchen in den Augenwinkeln. Sie sollten älter als meine Kids sein.
Ich bin eher ein Tast- , Geruchs- / Geschmacksmensch, weniger optisch. Das schließt Raucher in mehrfacher Hinsicht aus. Frauen, die Rauchen, haben sich üblicherweise ihren Geruchssinn kaputt gemacht und verwenden deshalb gerne zu viel Parfüm, Deo was auch immer. Mein persönliches Trauma war eine Frau, bei der sogar das Geschlecht nach Aschenbecher geschmeckt hat. Zum Thema gehört damit auch eine gewisse Sauberkeit. 2 oder 3 Tage alter Schweiß ist auf einer Hochgebirgstour ok, aber nicht im Alltag. Gepflegte Zähne, nicht unbedingt in Blend-a-med weiß.
Ein wacher, intelligenter Geist ist erotisierend. Ein gutes Gespräch schlägt jeden körperlichen Trigger. Frauen, die gut zu ihren Kindern sind, bekommen einen Bonus.
Die Frauen, mit denen ich tatsächlich ins Bett gegangen bin, haben mich nackt nicht enttäuscht. Es war zu dem Zeitpunkt nicht mehr wichtig, ob sie Schwangerschaftsstreifen oder Hautfalten von der letzten Diät oder was auch immer hatten. Ihre Wesen haben mich vereinnahmt, unabhängig von ihrem Körper. Ich fand es spannend, wie ich ihnen Lust bereiten konnte.
Es ist egal, mit wem du am Abend ins Bett gehst. Wichtig ist der Mensch, neben dem du am Morgen aufwachst, bzw. aufwachen willst. Der dich am Morgen anlächelst, neben dem du dich wohlfühlst.
Jetzt kommt das ultimative Selektionskriterium: Nachdem ich meine "reproduktive" Phase abgeschlossen habe, suche ich die Nähe Frauen, bei denen ich mich wohlfühle, bei denen ich mich geborgen fühle, denen ich nix vorspielen muss. Frauen, die mir guttun. Da geht es auch nicht mehr um Sex. Ich habe Verantwortung für zwei Menschen übernommen, die sehr eifersüchtig sind. Diese Verantwortung hat Vorrang.
franz_augustin@feddit.org · 3 pts · 12h
Wen meinst du mit den zwei eifersüchtigen Menschen?
Finde es sehr schön von dir geschrieben.
D_a_X@feddit.org · 1 pts · 10h
Meine Frau und meine Enkeltochter, die bei uns lebt. Die sind auf andere Menschen eifersüchtig, die mich vereinnahmen wollen.
Senseless@feddit.org · 8 pts · 15h
Ich kann nur für mich sprechen und weiß nun nicht, ob meine Erfahrung (oder eher der Mangel daran) als endloser Single da so viel Gewicht hat.
Zu allererst sage ich, ganz klischeehaft und um ein Meme zu zitieren "Nur der Charakter zählt!". Es kann die, allgemein gesehen "schönste" Frau vor mir stehen, wenn sie dauerhaft nur Stuss von sich gibt, finde ich es unerträglich. Das zählt für alle Geschlechter. Köpfchen ist sexy.
Davon ab, klar habe ich Vorlieben. Ich sage aber auch, dass die es absolut nicht ausmachen. Solang eine Frau (und ich hasse es gerade so objektifizierend zu sprechen) weder massiv über- noch untergewichtig ist, bin ich absolut fein damit. Ich hatte bereits mit mehreren Freundinnen das Thema, dass die Gesellschaft absolut oberflächliche und unrealistische Anforderungen an das Aussehen stellt. Nicht nur, aber insbesondere bei Frauen. Und um nicht zu sehr ins Detail zu gehen, aber ich kann mit diesem Schlankheitswahn nicht viel anfangen.
Enttäuscht war ich bisher nicht. Wüsste auch nicht wieso. Das wäre doch arg oberflächlich, oder?
argl@feddit.org · 8 pts · 13h
Ja, es gibt durchaus Attribute die mir an Frauen tendenziell besonders gefallen, aber:
am ehesten finde ich Frauen attraktiv die ihren eigenen Stil haben und so aussehen wie sie sich selbst gefallen statt zu versuchen einem bestimmten Ideal zu entsprechen. Dabei spielen dann auch nicht zwingend die Merkmale aus 1. eine übergeordnete Rolle, das können ganz unterschiedliche und mitunter sehr unkonventionelle Typen sein. So gesehen würde ich also sagen sind die von dir beschriebenen Dinge in der Realität eher weniger wichtig - erst recht wenns drum geht eine Person ernsthaft kennen zu lernen. Denn während Äußerlichkeiten für eher oberflächliche Bekanntschaften vielleicht eine größere Rolle spielen ist es so dass Personen mit denen man geistig auf einer Wellenlänge ist noch viel attraktiver sind, bzw dadurch auch die körperliche Anziehung sehr verstärkt wird (und im Gegenzug selbst die schönsten Frauen uninteressant werden wenns charakterlich nicht passt).
Nein. Wenn ich mit einer Partnerin intim werden möchte und sie zum ersten Mal nackt sehe hat sie weit mehr zu bieten als dass mich die paar Details die bisher noch von Kleidung verdeckt waren enttäuschen könnten, die Gründe warum ich sie nackt sehen möchte sind nicht unter der Kleidung.
Ich bin mir nicht sicher ob das am Geschlecht liegt, ich glaube das ändert sich eher mit Alter und Erfahrung (du liest die Perspektive eines 40jährigen Mannes). Ich war in den Teens und Zwanzigern nie recht zufrieden mit meinem Aussehen, hab dann viel abgenommen, trainiert, usw - mit dem Dating liefs trotzdem erst besser (und gut genug dass sich das wenns nach Plan geht für mich erledigt hat) als Richtung 30 dann langsam auch der Kopf hinterher kam.
Ephera@lemmy.ml · 6 pts · 16h
Hab für mich festgestellt, dass es mir umso egaler wurde, umso 'ausgereifter' ich wurde. Also man fällt im Leben eben gewisse Entscheidungen, wie man sein Leben führen will, was man moralisch und politisch wichtig findet, und dann ist's einem wichtig, dass der/die/das Partner*in dazu passt. Wichtiger als ästhetische Präferenzen.
Wird aber natürlich je nach Mensch unterschiedlich sein. Wenn man keine starken Moralvorstellungen hat, unpolitisch und bei der Lebensplanung flexibel ist, dann kann man natürlich die Ästhetik stärker gewichten. Hast ja dann ein paar Dutzend Partner*innen potenziell zur Auswahl, irgendwie musst dich ja entscheiden.
Naja, und da spielt ja auch sowieso nochmal rein, ob man überhaupt etwas Langfristiges sucht. Wenn man einfach nur bumsen will, dann ist's einem vielleicht auch egal, wenn man politisch ganz andere Ansichten hat.
Captain_Baka@feddit.org · 6 pts · 17h
Ich denke das kann man nicht so wirklich festmachen. Da sind die Vorlieben einfach zu breit gestreut dafür als dass man es verallgemeinern könnte. Also so zumindest meine Meinung. (Ich bin ein Mann btw)
bjoern_tantau@swg-empire.de · 6 pts · 16h
Also wenn ich eine Frau mag und erst recht wenn ich sie nackt vor mir habe, dann ist alles an ihr "schön" und eine neue Eigenschaft die von mir entdeckt werden will.
Ja, ich habe körperliche Vorlieben. Aber zumindest für mich ist Sympathie viel wichtiger als der Körper. Zumal ich selbst genug eigene Komplexe, was meinen eigenen Körper angeht, habe.
Ich konnte für mich sogar feststellen, dass das Aussehen meiner Frau meinen allgemeinen oberflächlichen Geschmack geprägt hat. Hatte sie kürzere Haare waren für mich Frauen mit kürzeren Haaren attraktiver. War sie schlanker waren für mich schlankere Frauen attraktiver.
Die einzige Art wie ich von nackten Frauen bisher überrascht war, war positiv. Man mag ja vor dem Beischlaf eine gewisse Vorstellung davon haben wie die andere Person wirklich aussieht. Die Realität war dann für mich immer entweder besser oder interessanter.
Große Brüste, kleine Brüste, meist in unterschiedlicher Größe. Dehnungsstreifen, Narben, Leberflecke, Muttermale. Haare, keine Haare, große Lippen, kleine Lippen, unterschiedliche Größen. Das sind alles kleine Merkmale die erkundet werden wollen. Manche erzählen eine Geschichte und andere sind einfach.
Keine Ahnung, ob ich damit durchschnitt bin. Aber ich würde mal behaupten, dass die meisten Männer ihren Partner mögen, wenn sie sich gegenseitig nackt sehen wollen.
lotharmatthaeus@lemmy.zip · 6 pts · 16h
Das ist schwer zu sagen. Eine gewisse Sportlichkeit finde ich attraktiv. Ebenfalls ein gesundes Gewicht. Also weder Übergewicht noch Untergewicht, wobei ich nicht genau weiß, wo da meine Grenzen liegen. Dann vielleicht noch Hintern. Wie der genau auszusehen hat weiß ich nicht aber breite Hüften sind schon schön.
Das ganze ist dann aber noch davon abhängig, wie die Person sich verhält und ob sie über eine gewisse Bildung und Weisheit verfügt.
Naja, dass sind so messbare Faktoren, aber im Endeffekt kommt es dann darauf an, wie man miteinander interagiert, ob da irgendwo Spannung und Neugier ist, oder eben nicht.
Keine Ahnung ob das jetzt akkurat war, aber das sind Sachen die mir in meiner Datingzeit manchmal an mir aufgefallen sind.
TRex91@feddit.org · 4 pts · 10h
Jonski23@feddit.org · 3 pts · 15h
Ich habe gemerkt, mir gehts weniger um das ganz konkrete aussehen sonder mehr darum, ob ich merke und auch sehe, dass sich jemand um seinen Körper kümmert. Ich denke, sich um den eigenen Körper zu sorgen ist eine mir wichtige Charaktereigenschaft. Und oberflächlich betrachtet macht es (meiner geringen Erfahrung nach) schon einen optischen Unterschied. Und dabei ist es sogar ein wenig egal ob "dick/dünn" oder "groß/klein" :)
JensSpahnpasta@feddit.org · 3 pts · 3h
Das ist jetzt wirklich schwer zu beantworten, weil Männer sind bekanntlicherweise die Hälfte der Menschheit und über vier Milliarden unterschiedliche Menschen haben auch völlig unterschiedliche Vorlieben.
Am Ende des Tages gibt es definitiv ein paar Männer, denen ein bestimmter Typ Frau extrem wichtig ist. Das geht dann schon gewissermaßen in Richtung Fetisch, dass sie halt nur Rothaarige wollen oder komplett auf Hintern abgehen oder gar nur blonde Frauen möchten. Du kennst sicherlich auch die Typen, die immer wieder neue Freundinnen haben, die alle der gleiche Typ sind und sich unglaublich ähnlich aussehen. Da willst du als Frau aber eigentlich nicht beteiligt sein, weil du dann am Ende des Tages mit deinem Aussehen nur das Fetischobjekt bist. Und das hat ein Grund, warum diese Männer immer wieder neue Freundinnen haben. Ist halt blöd, wenn die sexuelle Anziehungskraft weg ist, wenn frau mal keine blonden Haare hat.
Andere Männer sind da sicherlich entspannter. Am Ende ist Anziehungskraft, zumindest für mich, etwas kommunikatives und nicht so körperliches. Sprich, wie gut kommt man miteinander klar, wie läuft der Flirt, kann man sich gut unterhalten oder gibt es diese furchtbar peinliche und unangenehme Stille. Im Endeffekt also diese gute Frage des "klickt es zwischen den zwei Menschen" oder eben nicht. Bei meiner Frau hat es funktioniert. Wir haben angefangen uns zu unterhalten und jetzt seit bald zehn Jahren einfach nicht aufgehört. Das ist so viel wert und so wichtig, dass es mir am Ende des Tages auch völlig egal ist, ob sie halt große Brüste hat, kleine Brüste oder irgendetwas anderes. Gerade wenn man so längere Beziehungen führt, merkt man dann irgendwann auch, dass sich Körper irgendwann verändern. Natürlich wird man älter und im Zweifelsfall ist man mit 60 anders unterwegs als mit 20. Und deswegen helfen so körperbezogene "Fetisch-Beziehungen" nichts. Lachst du dir einen Typen an, der dich nur nimmt, weil du große Brüste hast, dann ist das auf tönernen Füßen gebaut, weil die Chancen nicht knapp sind, dass du mit Ende 60 keine großen Brüste mehr hast oder dass dein Körper sich nach einer Schwangerschaft verändert und du nicht mehr so dünn bist.
Und ansonsten macht dir nicht so viele Gedanken. In dem Moment, wo jemand dich nackt sieht, muss er schon ein ziemlicher Idiot sein, dass er das schlecht findet. Und mit Idioten sollte man eh keinen Sex haben.
ardorhb@discuss.tchncs.de · 1 pts · 4h
Ich glaube das ist tatsächlich ziemlich individuell. Hier im Thread steht einiges dem ich absolut zustimmen kann und manches wo ich echt nicht mitgehen.
Ich versuch mich auch mal an den Fragen für mich persönlich:
* Natürlich heißt nicht, dass nie an der ein oder anderen Stelle mal mit Kleidung, Makeup etc. nachgeholfen werden kann aber es muss halt passen und gibt Grenzen in denen das geht. Blöd gesagt, was man hat betonen, nicht irgendwas dazu erfinden.
Ansonsten schließe ich mich insbesondere Ranslite und D_a_X an.
gandalf_der_13te@feddit.org · 1 pts · 15h
an einem ganz konkreten beispiel: ne freundin von mir versucht immer wieder mal typen anzulocken, neulich ging sie mit fake-brüsten aus dem haus. ich dachte mir dann "du schreibst dir selber vor, wie du sein musst, obwohl dir das gar nicht liegt. da versucht ein apfel eine birne zu sein (oder umgekehrt)."
ich merke aber auch dass ich mit dieser sichtweise die totale ausnahme bin. sowohl männer als auch vor allem frauen sind meistens deutlich oberflächlicher als ich. sogar sehr deutlich.
EyIchFragDochNur@lemmy.world · 1 pts · 12h
Ja.
In erster Linie die Größe, bei allen anderen bin ich flexibel
Überrascht ja, enttäuscht nie.
Selten. Sexappeal hat nicht unbedingt was mit der Figur zu tun.
flops@feddit.org · 1 pts · 5h
Gibt schon gewisse Oberflächlichkeiten die ich anziehend finde, aber es lässt sich wirklich nicht auf "Brüste, Beine, Po" beschränken. Ich mag auch viele unterschiedliche Typen von Frauen (und anderen Geschlechtern) und eine wichtige Sache finde ich auch, wie eine Person sich gibt. Wie sie geht, wie ihre Körperhaltung ist, wie sie spricht, schaut, lacht. Das kann auch teilweise viel interessanter und anziehender sein als zB eine große Oberweite. Klingt auch hart abgedroschen aber eine gewisse Natürlichkeit muss für mich auch sein. Wenn etwas unnatürlich perfekt ein Schönheitsideal trifft, ist das eher ein Abtörner. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich selbstbewusste Menschen mag, die wissen dass sie schön sind, auch wenn das Schönheitsideal aus der Werbung ihnen nicht unbedingt ähnlich sieht. Und Männer machen sich halt auch echt viele Gedanken um sich selbst. Ob sie sexy genug sind, zu dick, zu wenig muskulös, ganz klischeehaft die Dödelgröße. Ich denke, fast alle Menschen haben vor allem in jungen Jahren solche Gedanken, Angst nicht begehrt oder geliebt zu werden. Das legt sich oft mit Alter und Erfahrung oder einer längeren Beziehung oder wird zumindest viel weniger. So zumindest in meinem Bekanntenkreis.