TheProtagonist

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Im europäischen Automobilsektor könnten bis zu 726.000 Jobs bis zum Jahr 2040 wegfallen. Das geht aus einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation im Auftrag des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall hervor, aus der das Magazin Politico berichtete. »Ohne Maßnahmen droht Europa eine dauerhafte Abhängigkeit von Drittstaaten bei Schlüsseltechnologien«, warnen die Experten.

Grundlage der Berechnungen waren alle Bereiche der Wertschöpfungsketten, in denen Teile für den Antrieb eines Autos hergestellt werden. Im vergangenen Jahr beschäftigte dieser Branchenzweig der Studie zufolge in Europa rund 1,6 Millionen Menschen, die Wertschöpfung lag bei rund 250 Milliarden Euro. Bereits bis 2030 droht laut Fraunhofer-Institut ein Wegfall von 375.000 Stellen. Bis 2035 könnten europaweit insgesamt 660.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren.

Das ist krass, das wäre fast jeder zweite Arbeitsplatz in der Branche, der betroffen wäre. Kaum auszudenken, was das für die Wirtschaft und den Wohlstand hierzulande bedeuten wird...

Eher das Produkt, das sie anbieten. Du kannst als Kioskbesitzer ein Glückspilz sein, dann läuft der Kiosk vielleicht gut, aber wirklich reich wirst Du damit vermutlich nicht.

Wenn Du irgendeine (bezahlte) App oder ein Geschäftsmodell entwickelst, das Millionen von Menschen nutzen, hast Du damit viel eher die Chance sehr reich zu werden.

Druyen: Multimillionär oder Milliardär wird man nicht, indem man angestellt ist, gut verdient und sich von Ersparnissen eine Immobilie kauft oder in ETFs investiert. Das ist ein völlig überholtes Bild.

ZEIT: War das schon immer so?

Druyen: Wir müssen hier zwischen Wohlstand und Reichtum unterscheiden. Wer gut verdient, beruflich aufsteigt und etwa in Eigentum investiert, kann finanziell betrachtet ein sorgenfreies Leben haben. Das war früher so und ist auch heute möglich. Aber großer Reichtum ist durch Arbeit nicht mehr erreichbar. Trotzdem ist es heute einfacher als früher, reich zu werden.

ZEIT: Inwiefern?

Druyen: Über Jahrhunderte hinweg hatte man als Ölbaron, Industrieller oder Reeder mit unzähligen Mitarbeitern und Rohstoffen die Chance, extrem reich zu werden. Heute gibt es Milliardäre und bald Billionäre, die nur mit einer App oder Idee Kapital sammeln und sehr reich werden. Deshalb gibt es immer mehr Reiche und Superreiche.

ZEIT: Es ist also einfacher geworden, reich zu werden – aber nicht durch normale Arbeit. Ist das für eine Leistungsgesellschaft gefährlich?

Druyen: Das Leistungsversprechen, wonach jeder es durch Arbeit bis nach oben schaffen kann, gilt nicht mehr. Und ja, es kann eine Demokratie gefährden, wenn viele Leute den Eindruck haben, dass sich Leistung nicht mehr lohnt.

ZEIT: 82 Prozent der Angestellten in Deutschland glauben laut einer Forsa-Umfrage (https://news.kununu.com/happiness-index-2025-arbeit-reichtum-gehalt/), »mit einem normalen Job niemals Reichtum erlangen zu können«.

Druyen: Damit haben sie auch völlig recht.

Es klingt zunächst wie ein Widerspruch, aber im Grunde hat er recht. Mit normaler (abhängiger) Arbeit, z.B. als Angestellter, wirst Du nicht "reich", kannst aber wohlhabend werden und ein sorgenfreies Leben führen (s.o.). Wirklich "reich" wirst Du aber nur wenn Du mit einer bestimmten Idee ein Unternehmen gründest (die Entwicklung von "Apps" sind am Ende auch Unternehmungen) und damit extrem erfolgreich wirst (oder auch als Sport- oder Medienstar).

Ich weiß nicht, wieso Reichtum immer mit Einkommen in Verbindung gebracht wird und nicht mit Vermögen. Ein hohes Einkommen kann zu Reichtum führen, wenn dieses intelligent investiert wird und zu einem entsprechenden Vermögensaufbau führt, so dass man irgendwann mal Millionär ist.

Letztlich bemisst sich Reichtum m.E. aber immer an dem was man besitzt und wenig an dem was man verdient. Denn ein hohes Einkommen könnte auch einfach verprasst werden, dann wäre man auch mit hohem Einkommen nicht reich.

Etwaige Bedenken können einfach mit der Absolution des Kaisers beiseite gewischt werden:

Aber wie sagte der große Franz Beckenbauer: ›Der liebe Gott freut sich über jedes Kind‹«, sagte Funke auf »Bild«-Anfrage.

on Party like it's 1996 · c/pics · 2 pts · 166d

Basically it was just a dotted line around your text. But in German it was called something like "ant platoon / queue" or such. I think this function existed between Word2000 und Word2007 if I Google correctly.