Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Fediverse-Instanzen und kleine Foren kurieren keine Inhalte für individuelle Nutzer. Es wird also nicht maßgeschneidert Content ausgeliefert, der suizidale Gedanken verstärkt, ohne das der Nutzer etwas dafür tun müsste.
Aus dem Meta Konzern hingegen leaken regelmäßig Mails, in denen jemand fragt: "Heyo wir können die Gemütszustände unserer Nutzer relativ genau tracken. Sollten wir bei psychisch kranken Menschen die Inhalte nicht etwas runterfahren? " und die Antwort ist basically das Lindner "Hahaha, Nein" - Meme
Wenn ich einer Person, von der ich weiß, dass sie suizidal ist, gezielt immer wieder Bilder, Artikel und andere Inhalte zusende, die sie in ihren Gedanken bestärken, wird nach ihrem Suizid selbstverständlich geprüft, ob und inwieweit ich dafür mitverantwortlich bin.
Warum sollte Meta, wenn das Unternehmen genau das tut, nicht ebenfalls verantwortlich gemacht werden?
Another thing I noticed is that the character is named Dilberg. That's awfully close to Dilbert, and combined with the office setting it feels like it has to be a reference.
I'm not sure if it's supposed to be satire (because the Dilbert guy is a twat), an homage (because the author is a twat who likes another twat), or just a coincidence.
It's another point where the comic seems more confusing than communicative.
Das Geld fließe allerdings weder den Künstlerinnen und Künstlern noch der Veranstaltungswirtschaft zu, es fließe "nicht in die Produktion neuer Musik, in faire Löhne oder in die nächste Tour"
Doch das Geld fließt an euch. Ihr legt einen Ticketpreis fest, und den bekommt ihr auch. Was euch nervt, ist das nochmal Geld fließt, ohne das ihr was abbekommt.
Die im offenen Brief genannten Länder, bspw. die USA, glänzen nicht mit günstigen Ticketpreisen, sondern dass die Wucherpreise auf den Ticketplattformen selbst erhoben werden.
Viele der genannten Punkte sind bereits illegal bzw. mit vertraglichen Mittel sanktionierbar, es ist den Plattformbetreibern (die ihr euch als Künstler aussucht) halt einfach egal.
Hier passt genannte Intension und konkrete Forderung nicht zusammen. Die Lösung gegen Betrug und Verschleierung von gewerblichen Tätigkeiten ist eine Stärkung der entsprechenden Strukturen bei Polizei und Steuerfahndung, nicht die Einschränkung, wie Privatleute mit ihrem Eigentum umgehen können.
Das ganze dann als 'Spekulation auf Kosten der Fans' und 'Abzocke [von Zwischenhändlern, die] zur Kultur nichts beitragen' zu framen, während man seine Karten für 100€ bei fucking Eventim vertickert setzt dem ganzen die Krone auf.
Ich persönlich verliere durch diesen Brief einigen Respekt vor den unterzeichnenden Künstlern/Bands, auch wenn das bei einigen echt weh tut.
Hey danke das hier auf meine/unsere Bedenken eingegangen wurde, das ist nicht selbstverständlich. Ich habe hier im Thread ja schon geschrieben, dass ich die Beweggründe und Intension voll nachvollziehen kann.
Stand Update 2 hat die Regel imho immer noch ein "Schwammigkeits"-Problem. Die jetzige Fassung hat aber folgende Vorteile:
Schwammigkeit (sprich Flexibilität) braucht man manchmal in einem gewissen Maße
wir haben die Schwammigkeit ja auch in Regel 1
das Admin Team hat schon bewiesen hat, dass es mit der Verantwortung der Schwammigkeit umgehen kann
es wird immernoch die scheinbar existierende Lücke im Regelwerk geschlossen
es verschiebt die Verantwortung zum Mod-/Adminteam aufzueigen, dass Desinformationen verbreitet werden. Vorher musste der User Beweise für die Richtigkeit vorlegen, was das Machtgefälle User <-> Admin verstärkt hätte.
Das alles verschiebt es von "Das kann früher oder später ja nur missbraucht werden" zu "Muss man mal schauen wie es am Ende gelebt wird"
Ich finde die Version kann man jetzt so stehen lassen. Evtl. schlaft ihr im Team nochmal ne' Nacht drüber und schaut euch den Thread die Tage nochmal an. Vielleicht könnt ihr ja noch ein paar Ideen zur Verbesserung herausziehen.
Das Update ist ja mal so an der Kritik vorbei. Das Problem ist nicht die Formulierung! Das Problem ist, dass man eine Regel geschaffen hat, die man jederzeit zücken kann, wenn einem Kritik nicht passt. 'clear evidence' ist einfach eine weitere Floskel, die man aus der Situation heraus definieren kann. Mein Vorschlag wäre ein Addendum am Ende des Regelabschnitts, keine feste Regel. Irgendwas in der Art:
ADDENDUM: Please remember that admins are humans and users too. Rules 1, 3, 5, and 11 also apply to criticism of instances and admins. Criticism and disagreement are welcome, but they should be based on reasonable evidence and expressed respectfully. Nazi comparisons and comparisons to other extremist groups are are almost always disrespectful and inappropriate.
Lässt dem Admin-Team die Freiheit eine der genannten Regeln anzuwenden, führt aber zu keiner grundsätzlichen Sonderstellung von Admins im Regelwerk
Das wird hoffentlich relativ schnell klar und dann klären wir das im Admin Team.
Ich bin mittlerweile seit ~15Jahren in Vereinen tätig und habe dort auch schon die ein oder andere Vorstandsposition bekleidet. Aus meiner Erfahrung heraus ist es immer schwierig intern diese Abwägung zu treffen. Diese Personen leisten ja ihren Beitrag zur Arbeit. Da ist man dann häufig eher gewillt problematisches Verhalten zu ignorieren. Am Ende hilft häufig nur Druck aus dem Mitglieder-/Nutzerkreis. Diese Regel schafft ein Werkzeug um diesen Druck zu entgehen.
Das stimmt und das soll auch nicht unterdrückt werden, sondern gezieltes agieren, um dieser Instanz zu schaden.
Gegen Schäden an der Instanz gibt es bereits explizite Regeln.
Actions intended to damage this instance or its performance can lead to immediate blocking of the account.
Ja die Regel ist eher technischen Ursprungs, enthält aber genau diese Formulierung. Warum also eine neue Regel die so leicht zweckentfremdet werden kann?
Weil es gerade zu gezielten Aktionen gegen bestimmte Instanzen kam und wir das Bewusstsein dafür schärfen wollen.
Das Regelwerk ist halt der falsche Ort für Aktivismus des Adminteams. Regeln sollten möglichst fair und klar sein. Auch Leute ohne Kenntnis der Instanzhistorie sollten in der Lage sein die Implikationen einer Regel zu verstehen. Die Menge an Klarstellungen in diesem Thread zeigt, dass das mit dieser Regel nicht gegeben ist.
Während ich verstehe woher diese Regeländerungen kommt, hinterlässt die genaue Ausgestaltung doch ein etwas ungutes Gefühl im Magen. Fest definierte Regeln sollen ja unter anderem eine gewisse personelle Unabhängigkeit erreichen. Es soll nicht auf das Bauchgefühl eines Individuums ankommen, was gerade gesagt werden darf und was nicht.
Während ich das Problem gegenwärtig nicht sehe, stellt sich mir dennoch die Frage: Was passiert, wenn vielleicht eine problematische Person ins Adminteam aufgenommen wird? Was hindert diese Person daran berechtigte Kritik, die vielleicht etwas unglücklich formuliert ist, als Diskreditierung zu bezeichnen? Da sehe ich schon massives Missbrauchspotenzial.
Auch das bereits angesprochende Problem, dass gewisse Instanzen einen gewissen Ruf haben. Instanzen sind schon ein Recht bedeutender Indikator für mich, in welcher Weise eine Person gerade versucht zu kommunizieren. Diese Regel heiß aber im Endeffekt, dass ich das nicht mehr spezifisch hervorheben darf. Auch hier sehe wieder Potenzial die Community auf Linie des Adminteams zu halten.
Könntest du also vielleicht ein wenig mitteilen wieso ihr euch genau für einen besonderen Schutz von Instanzen/Admin entschieden habt und nicht vielleicht Regel 1 spezifiziert habt? Danke
Sie wird als Rechtswissenschaftlerin eingeführt, die hauptsächlich eine Entscheidung des Bundesverfassungsgericht kritisiert. Da mein Kommentar sich auf ihre Argumentation bezieht, habe ich den in diesem Rahmen üblichen Freiheitsbegriff verwendet. Ist also nicht meiner, hätte man aber besser hervorheben können.
Und während ich den Frust im zweiten Teil des Kommentars durchaus nachvollziehen kann, verpasst du glaube ich etwas den Punkt den ich machen wollte.
Frau Rostalskis argumentiert, dass die Solaranlage auf dem Dach, das E-Auto in der Einfahrt und die Story, dass man dieses Jahr mit dem Zug statt dem Flieger nach Italien gefahren ist, die Gesellschaft trennt in Klimaheilige und Klimasünder und so den Diskurs unmöglich macht.
Ich sage, dass sich hier eine Gesellschaftsklasse einfach nur verhält, wie sie es schon immer getan hat und die eigentlichen Probleme woanders liegen, die die Menschen in diese Lager unterteilt. Am Ende ist es das, was du ansprichst, wachsende Ungleichheit, Abstiegs- und Existenzängste, ein Gefühl das es schlechter wird. Das habe ich versucht mit dem Symptom "alternative Fakten" abzukürzen. Auch hier hätte man(ich) das klarer formulieren können.
Also ich muss sagen mich überzeugt die Argumentation in dem Artikel nicht so ganz, bzw. deckt sich nicht mit meiner Wahrnehmung der Faktenlage. Sie sagt, dass die vereinbarten Maßnahmen im Pariser Abkommen nicht das vereinbarte Ziel erreichen können. Das war von Anfang an klar. Hier tut sie aber so, das sämtliche Maßnahmen wirkungslos sind. Das ist aber ja auch nicht der Fall. Wir produzieren global weniger CO2 als wie es vor dem Abkommen prognostiziert war. Das bringt das Kernargument zum wackeln, scheinbar bringt das Abkommen ja doch was, auch wenn es nicht reicht um die Pariser Ziele bzw §20a GG zu erfüllen.
Auch die Gegenüberstellung von persönlichen Freiheiten mit den angeblichen wirkungslosen Klimamaßnahmen halte ich für fragwürdig. Die meisten Klimaschutzmaßnahmen sind marktregulatorischer Natur. Sich Dinge nicht leisten können ist keine Einschränkung der Freiheiten. Die wenigen tatsächlich Freiheitseinschränkungen sind bspw. das Heizungsgesetz, welches effektiv verbietet seine Abfälle in Form von Abgasen einfach so in der Nachbarschaft abzuladen. Das ist doch jetzt aber auch nichts neues.
Ja mit einigen Sachen hat sie Recht. Persönliche Einschränkungen für den Klimaschutz sind weniger wirksam und mehr performativ. Hier zieht sie aber auch wieder mMn falsche Schlüsse oder lässt ihre subjektive Wahrnehmung mit einfließen idk. Es war schon immer ein Zeichen der obere Mittelschicht zu zeigen, dass sie sich die aktuellen gesellschaftlichen Ideale leisten können. Das erzeugt aber nicht plötzlich Grabenkämpfe. Die Grabenkämpfe entstehen, weil weite Teile der Bevölkerung mit alternativen Fakten gefüttert werden und der Diskurs dadurch flöten geht.
WTF is this article? It borders on medical misinformation. Unless you’re vaping uranium rods straight from a reactor, you don’t develop cancer in such a short timeframe from a single definit cause.
She added that her doctors cannot definitively say what led to her cancer, but they did tell her that vaping didn’t help.
This is the only medically relevant information here.
Cancer is, to a large extent, a roll of the dice. Your body produces potentially cancerous cells every day. Every day, you’re rolling the dice on whether such a cell develops into something serious. You can increase or decrease your chances somewhat, but in the end, there’s always an element of chance.
This woman had terrible luck. That’s tragic. But people often struggle to accept that sometimes you’re just unlucky. That’s a frightening thought, so they try to identify decisions that led to that outcome.
This article reads like the expression of someone trying to regain a sense of control by pinpointing a cause for where they are now, facing a slow and agonizing death. Publishing it like this feels borderline unethical.
In Deutschland glaubt man, wenn etwas verboten ist, existiert es nicht
Das ist ein Satz, der immer wieder aufkommt. Und der trifft auch hier zu. Gegen Drogenkonsum unter Jugendlichen gibt es viele sozialpolitisch bewährte Mittel. Die werden aber seit Jahren größtenteils unter GroKos zusammengestrichen.
Auch bei KO Tropfen gibt es viele Mittel den Gebrauch zu verringern. Angefangen bei einer ordentlichen Opferbetreuung, die heutzutage auch stark variiert.
Ich weiß das ist allgemein bekannt, aber auch hier sollte man betonen. Diese Parteien haben mit "Bürokratieabbau" und "Verbote verbieten" Wahlwerbung gemacht, trotzdem ist das Mittel was immer angewandt wird Verbote und Bürokratie. Und das obwohl es (zum Teil effektivere) Alternativen gibt.
Ist das nicht im Grunde auch bei Gefängnissen so? Die Leute werden gegen ihren Willen eingesperrt, [...] bis sie ihr Fehlverhalten erkennen und ablegen.
Nein das ist nicht im Grunde so. Ein Strafmaß richtet sich nach der Schwere der Tat. Nur sind Richter während der Findung des Strafmaßes dazu angehalten alle Auswirkungen auf den Täter zu berücksichtigen, nicht nur die im Gesetz festgehaltene Strafe. Lebenslang zu wissen, dass man etwas Falsches getan hat, gilt als Teil der Strafe, wodurch man u.U. durch das Zeigen von Reue die Gefängnisstrafe verkürzen kann. Die Schwere der Strafe für eine Tat bleibt jedoch gleich, unabhängig davon ob man sein Fehlverhalten einsieht oder nicht (zumindest theoretisch).
Ein Umerziehungslager kommt dem ziemlich nah, da gebe ich dir recht. Der ich würde sagen, der Kernunterschied zu einem "freiheitlich-demokratischen" Gefängnis besteht darin, dass die Tatbestände und Strafen demokratisch legitimiert sind. Also dass nicht eine kleine Elite bestimmt, was Recht und was Unrecht ist, sondern (i.d.R. mittelbar durch ein gewähltes Gremium) die Gesellschaft selbst.
Wat? Die Beurteilung, ob es sich um ein Gefängnis oder um ein Umerziehungslager handelt, lediglich an der Staatsform festzumachen ist schon ein wilder Take.
Meiner Meinung nach kann man aber nur mit Therapie oder therapieähnlichen Mitteln aus Menschen, die wegen schlechter Sozialisierung zu Straftätern geworden sind, wieder resozialisieren.
Therapie wirkt nur, wenn intrinsische Motivation sich zu ändern vorhanden ist. Wenn du Menschen gegen ihren Willen "therapierst", ist das "Umerziehung" und kennt man so eigentlich nur aus extremst autokratischen Systemen, wie China, Russland oder Nazi-Deutschland.
Angebote machen - ja gerne, gibt es ja auch schon einige. Jeder Mensch der die Hilfe bekommt, die er braucht, ist ein Gewinn für die Gesellschaft.
Was du hier vorschlägst, ist Leute in Lager zu stecken bis sie die "richtige" Weltanschauung äußern. Das hat in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft nichts verloren.
The article talks about thousands of destroyed panels across thousands of acres of production. Thousands of panels are somewhere in single digit to low double digit MW production capacity range. With a claimed production capacity of 350 megawatts this is a single digit percentage reduction in production, after a storm with baseball sized hail.
He said that the current state is the worst possible. That means that, out of all the situations that could have occurred up to now, this one is the worst.
This is not an assessment of how bad the situation could eventually become.
If you want to be pedantic, at least be right about it.
1 Mark (1871) = 80€ (heute);
24 Mark (1871) = 1920€ (heute)
1920€ im Monat sind bei Vollzeitarbeit 10,67€/Stunde. Etwa ~15% unter Mindestlohn. Definitiv nicht geil, aber zum Überleben möglich. Die Größenordnung ist auf jeden Fall richtig.
Super spannend, dass man das ohne Jahreszahl nicht mehr einordnen kann. Laut Wikipedia ist das Kaufkraftäquivalent einer Mark irgendwo zwischen 80€ in 1871 und Materialwert in 1923.
24 Mark sind also irgendwo zwischen einem Monatsgehalt und quasi garnichts.
Das klingt ja noch wenigstens nach einem äquivalent zu LinkedIn. Im DB Intranet gibt es definitiv auch Ecken auf Facebook-Niveau.
Das was ich im DB Intranet gesehen habe, ist der Beweis, dass eine Klarnamenpflicht absolut gar nichts bringt. Zumal die DB Accounts nochmal enger mit der natürlichen Person und deren Karrieren verknüpft sind.
Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Fediverse-Instanzen und kleine Foren kurieren keine Inhalte für individuelle Nutzer. Es wird also nicht maßgeschneidert Content ausgeliefert, der suizidale Gedanken verstärkt, ohne das der Nutzer etwas dafür tun müsste.
Aus dem Meta Konzern hingegen leaken regelmäßig Mails, in denen jemand fragt: "Heyo wir können die Gemütszustände unserer Nutzer relativ genau tracken. Sollten wir bei psychisch kranken Menschen die Inhalte nicht etwas runterfahren? " und die Antwort ist basically das Lindner "Hahaha, Nein" - Meme
Wenn ich einer Person, von der ich weiß, dass sie suizidal ist, gezielt immer wieder Bilder, Artikel und andere Inhalte zusende, die sie in ihren Gedanken bestärken, wird nach ihrem Suizid selbstverständlich geprüft, ob und inwieweit ich dafür mitverantwortlich bin.
Warum sollte Meta, wenn das Unternehmen genau das tut, nicht ebenfalls verantwortlich gemacht werden?
Another thing I noticed is that the character is named Dilberg. That's awfully close to Dilbert, and combined with the office setting it feels like it has to be a reference.
I'm not sure if it's supposed to be satire (because the Dilbert guy is a twat), an homage (because the author is a twat who likes another twat), or just a coincidence.
It's another point where the comic seems more confusing than communicative.
Doch das Geld fließt an euch. Ihr legt einen Ticketpreis fest, und den bekommt ihr auch. Was euch nervt, ist das nochmal Geld fließt, ohne das ihr was abbekommt.
Die im offenen Brief genannten Länder, bspw. die USA, glänzen nicht mit günstigen Ticketpreisen, sondern dass die Wucherpreise auf den Ticketplattformen selbst erhoben werden.
Viele der genannten Punkte sind bereits illegal bzw. mit vertraglichen Mittel sanktionierbar, es ist den Plattformbetreibern (die ihr euch als Künstler aussucht) halt einfach egal.
Hier passt genannte Intension und konkrete Forderung nicht zusammen. Die Lösung gegen Betrug und Verschleierung von gewerblichen Tätigkeiten ist eine Stärkung der entsprechenden Strukturen bei Polizei und Steuerfahndung, nicht die Einschränkung, wie Privatleute mit ihrem Eigentum umgehen können.
Das ganze dann als 'Spekulation auf Kosten der Fans' und 'Abzocke [von Zwischenhändlern, die] zur Kultur nichts beitragen' zu framen, während man seine Karten für 100€ bei fucking Eventim vertickert setzt dem ganzen die Krone auf.
Ich persönlich verliere durch diesen Brief einigen Respekt vor den unterzeichnenden Künstlern/Bands, auch wenn das bei einigen echt weh tut.
Everyone goes to the right, except the left most lane. They go to the left. This is independent of the number of lanes.
Hey danke das hier auf meine/unsere Bedenken eingegangen wurde, das ist nicht selbstverständlich. Ich habe hier im Thread ja schon geschrieben, dass ich die Beweggründe und Intension voll nachvollziehen kann.
Stand Update 2 hat die Regel imho immer noch ein "Schwammigkeits"-Problem. Die jetzige Fassung hat aber folgende Vorteile:
Das alles verschiebt es von "Das kann früher oder später ja nur missbraucht werden" zu "Muss man mal schauen wie es am Ende gelebt wird"
Ich finde die Version kann man jetzt so stehen lassen. Evtl. schlaft ihr im Team nochmal ne' Nacht drüber und schaut euch den Thread die Tage nochmal an. Vielleicht könnt ihr ja noch ein paar Ideen zur Verbesserung herausziehen.
Danke nochmal für die Arbeit
Das Update ist ja mal so an der Kritik vorbei. Das Problem ist nicht die Formulierung! Das Problem ist, dass man eine Regel geschaffen hat, die man jederzeit zücken kann, wenn einem Kritik nicht passt. 'clear evidence' ist einfach eine weitere Floskel, die man aus der Situation heraus definieren kann. Mein Vorschlag wäre ein Addendum am Ende des Regelabschnitts, keine feste Regel. Irgendwas in der Art:
ADDENDUM: Please remember that admins are humans and users too. Rules 1, 3, 5, and 11 also apply to criticism of instances and admins. Criticism and disagreement are welcome, but they should be based on reasonable evidence and expressed respectfully. Nazi comparisons and comparisons to other extremist groups are are almost always disrespectful and inappropriate.
Lässt dem Admin-Team die Freiheit eine der genannten Regeln anzuwenden, führt aber zu keiner grundsätzlichen Sonderstellung von Admins im Regelwerk
Ich bin mittlerweile seit ~15Jahren in Vereinen tätig und habe dort auch schon die ein oder andere Vorstandsposition bekleidet. Aus meiner Erfahrung heraus ist es immer schwierig intern diese Abwägung zu treffen. Diese Personen leisten ja ihren Beitrag zur Arbeit. Da ist man dann häufig eher gewillt problematisches Verhalten zu ignorieren. Am Ende hilft häufig nur Druck aus dem Mitglieder-/Nutzerkreis. Diese Regel schafft ein Werkzeug um diesen Druck zu entgehen.
Gegen Schäden an der Instanz gibt es bereits explizite Regeln.
Ja die Regel ist eher technischen Ursprungs, enthält aber genau diese Formulierung. Warum also eine neue Regel die so leicht zweckentfremdet werden kann?
Das Regelwerk ist halt der falsche Ort für Aktivismus des Adminteams. Regeln sollten möglichst fair und klar sein. Auch Leute ohne Kenntnis der Instanzhistorie sollten in der Lage sein die Implikationen einer Regel zu verstehen. Die Menge an Klarstellungen in diesem Thread zeigt, dass das mit dieser Regel nicht gegeben ist.
Während ich verstehe woher diese Regeländerungen kommt, hinterlässt die genaue Ausgestaltung doch ein etwas ungutes Gefühl im Magen. Fest definierte Regeln sollen ja unter anderem eine gewisse personelle Unabhängigkeit erreichen. Es soll nicht auf das Bauchgefühl eines Individuums ankommen, was gerade gesagt werden darf und was nicht.
Während ich das Problem gegenwärtig nicht sehe, stellt sich mir dennoch die Frage: Was passiert, wenn vielleicht eine problematische Person ins Adminteam aufgenommen wird? Was hindert diese Person daran berechtigte Kritik, die vielleicht etwas unglücklich formuliert ist, als Diskreditierung zu bezeichnen? Da sehe ich schon massives Missbrauchspotenzial.
Auch das bereits angesprochende Problem, dass gewisse Instanzen einen gewissen Ruf haben. Instanzen sind schon ein Recht bedeutender Indikator für mich, in welcher Weise eine Person gerade versucht zu kommunizieren. Diese Regel heiß aber im Endeffekt, dass ich das nicht mehr spezifisch hervorheben darf. Auch hier sehe wieder Potenzial die Community auf Linie des Adminteams zu halten.
Könntest du also vielleicht ein wenig mitteilen wieso ihr euch genau für einen besonderen Schutz von Instanzen/Admin entschieden habt und nicht vielleicht Regel 1 spezifiziert habt? Danke
Sie wird als Rechtswissenschaftlerin eingeführt, die hauptsächlich eine Entscheidung des Bundesverfassungsgericht kritisiert. Da mein Kommentar sich auf ihre Argumentation bezieht, habe ich den in diesem Rahmen üblichen Freiheitsbegriff verwendet. Ist also nicht meiner, hätte man aber besser hervorheben können.
Und während ich den Frust im zweiten Teil des Kommentars durchaus nachvollziehen kann, verpasst du glaube ich etwas den Punkt den ich machen wollte.
Frau Rostalskis argumentiert, dass die Solaranlage auf dem Dach, das E-Auto in der Einfahrt und die Story, dass man dieses Jahr mit dem Zug statt dem Flieger nach Italien gefahren ist, die Gesellschaft trennt in Klimaheilige und Klimasünder und so den Diskurs unmöglich macht.
Ich sage, dass sich hier eine Gesellschaftsklasse einfach nur verhält, wie sie es schon immer getan hat und die eigentlichen Probleme woanders liegen, die die Menschen in diese Lager unterteilt. Am Ende ist es das, was du ansprichst, wachsende Ungleichheit, Abstiegs- und Existenzängste, ein Gefühl das es schlechter wird. Das habe ich versucht mit dem Symptom "alternative Fakten" abzukürzen. Auch hier hätte man(ich) das klarer formulieren können.
Also ich muss sagen mich überzeugt die Argumentation in dem Artikel nicht so ganz, bzw. deckt sich nicht mit meiner Wahrnehmung der Faktenlage. Sie sagt, dass die vereinbarten Maßnahmen im Pariser Abkommen nicht das vereinbarte Ziel erreichen können. Das war von Anfang an klar. Hier tut sie aber so, das sämtliche Maßnahmen wirkungslos sind. Das ist aber ja auch nicht der Fall. Wir produzieren global weniger CO2 als wie es vor dem Abkommen prognostiziert war. Das bringt das Kernargument zum wackeln, scheinbar bringt das Abkommen ja doch was, auch wenn es nicht reicht um die Pariser Ziele bzw §20a GG zu erfüllen.
Auch die Gegenüberstellung von persönlichen Freiheiten mit den angeblichen wirkungslosen Klimamaßnahmen halte ich für fragwürdig. Die meisten Klimaschutzmaßnahmen sind marktregulatorischer Natur. Sich Dinge nicht leisten können ist keine Einschränkung der Freiheiten. Die wenigen tatsächlich Freiheitseinschränkungen sind bspw. das Heizungsgesetz, welches effektiv verbietet seine Abfälle in Form von Abgasen einfach so in der Nachbarschaft abzuladen. Das ist doch jetzt aber auch nichts neues.
Ja mit einigen Sachen hat sie Recht. Persönliche Einschränkungen für den Klimaschutz sind weniger wirksam und mehr performativ. Hier zieht sie aber auch wieder mMn falsche Schlüsse oder lässt ihre subjektive Wahrnehmung mit einfließen idk. Es war schon immer ein Zeichen der obere Mittelschicht zu zeigen, dass sie sich die aktuellen gesellschaftlichen Ideale leisten können. Das erzeugt aber nicht plötzlich Grabenkämpfe. Die Grabenkämpfe entstehen, weil weite Teile der Bevölkerung mit alternativen Fakten gefüttert werden und der Diskurs dadurch flöten geht.
WTF is this article? It borders on medical misinformation. Unless you’re vaping uranium rods straight from a reactor, you don’t develop cancer in such a short timeframe from a single definit cause.
This is the only medically relevant information here.
Cancer is, to a large extent, a roll of the dice. Your body produces potentially cancerous cells every day. Every day, you’re rolling the dice on whether such a cell develops into something serious. You can increase or decrease your chances somewhat, but in the end, there’s always an element of chance.
This woman had terrible luck. That’s tragic. But people often struggle to accept that sometimes you’re just unlucky. That’s a frightening thought, so they try to identify decisions that led to that outcome.
This article reads like the expression of someone trying to regain a sense of control by pinpointing a cause for where they are now, facing a slow and agonizing death. Publishing it like this feels borderline unethical.
Das ist ein Satz, der immer wieder aufkommt. Und der trifft auch hier zu. Gegen Drogenkonsum unter Jugendlichen gibt es viele sozialpolitisch bewährte Mittel. Die werden aber seit Jahren größtenteils unter GroKos zusammengestrichen.
Auch bei KO Tropfen gibt es viele Mittel den Gebrauch zu verringern. Angefangen bei einer ordentlichen Opferbetreuung, die heutzutage auch stark variiert.
Ich weiß das ist allgemein bekannt, aber auch hier sollte man betonen. Diese Parteien haben mit "Bürokratieabbau" und "Verbote verbieten" Wahlwerbung gemacht, trotzdem ist das Mittel was immer angewandt wird Verbote und Bürokratie. Und das obwohl es (zum Teil effektivere) Alternativen gibt.
Nein das ist nicht im Grunde so. Ein Strafmaß richtet sich nach der Schwere der Tat. Nur sind Richter während der Findung des Strafmaßes dazu angehalten alle Auswirkungen auf den Täter zu berücksichtigen, nicht nur die im Gesetz festgehaltene Strafe. Lebenslang zu wissen, dass man etwas Falsches getan hat, gilt als Teil der Strafe, wodurch man u.U. durch das Zeigen von Reue die Gefängnisstrafe verkürzen kann. Die Schwere der Strafe für eine Tat bleibt jedoch gleich, unabhängig davon ob man sein Fehlverhalten einsieht oder nicht (zumindest theoretisch).
Wat? Die Beurteilung, ob es sich um ein Gefängnis oder um ein Umerziehungslager handelt, lediglich an der Staatsform festzumachen ist schon ein wilder Take.
Therapie wirkt nur, wenn intrinsische Motivation sich zu ändern vorhanden ist. Wenn du Menschen gegen ihren Willen "therapierst", ist das "Umerziehung" und kennt man so eigentlich nur aus extremst autokratischen Systemen, wie China, Russland oder Nazi-Deutschland.
Angebote machen - ja gerne, gibt es ja auch schon einige. Jeder Mensch der die Hilfe bekommt, die er braucht, ist ein Gewinn für die Gesellschaft.
Was du hier vorschlägst, ist Leute in Lager zu stecken bis sie die "richtige" Weltanschauung äußern. Das hat in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft nichts verloren.
The article talks about thousands of destroyed panels across thousands of acres of production. Thousands of panels are somewhere in single digit to low double digit MW production capacity range. With a claimed production capacity of 350 megawatts this is a single digit percentage reduction in production, after a storm with baseball sized hail.
He said that the current state is the worst possible. That means that, out of all the situations that could have occurred up to now, this one is the worst.
This is not an assessment of how bad the situation could eventually become.
If you want to be pedantic, at least be right about it.
1 Mark (1871) = 80€ (heute); 24 Mark (1871) = 1920€ (heute)
1920€ im Monat sind bei Vollzeitarbeit 10,67€/Stunde. Etwa ~15% unter Mindestlohn. Definitiv nicht geil, aber zum Überleben möglich. Die Größenordnung ist auf jeden Fall richtig.
Super spannend, dass man das ohne Jahreszahl nicht mehr einordnen kann. Laut Wikipedia ist das Kaufkraftäquivalent einer Mark irgendwo zwischen 80€ in 1871 und Materialwert in 1923.
24 Mark sind also irgendwo zwischen einem Monatsgehalt und quasi garnichts.
Das klingt ja noch wenigstens nach einem äquivalent zu LinkedIn. Im DB Intranet gibt es definitiv auch Ecken auf Facebook-Niveau.
Das was ich im DB Intranet gesehen habe, ist der Beweis, dass eine Klarnamenpflicht absolut gar nichts bringt. Zumal die DB Accounts nochmal enger mit der natürlichen Person und deren Karrieren verknüpft sind.