Christian Dürr: FDP will Partei der "radikalen Mitte" werden

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-09/fdp-christian-duerr-partei-neu-aufstellen-radikale-mitte

Forderung nach Veränderungen im Sozialstaat, Wirtschaft und Migration. Dürr will Millionen Menschen eine Stimme geben, die Veränderung fordern.

Die FDP wolle den Menschen im Land ein Angebot machen, "die zusehends den Glauben daran verloren haben, dass die Parteien die Probleme in Deutschland lösen können"

Klingt irgendwie immer mehr nach afd, vielleicht kommt kemmerich ja doch wieder zurück

Nur ein Prozent der Menschen sehe Deutschland für die Zukunft gut gerüstet und kaum jemand glaube daran, dass die aktuelle Regierung daran etwas ändern werde. "Viele sorgen sich um ihren Job, ihre Alterssicherung und um ihre Existenz, während das Leben immer teurer wird", sagte Dürr. Es gebe viele Millionen Menschen in Deutschland, die etwas leisten würden, aber immer weniger davon hätten. 

Joa mit Politik für die 1% reichsten wird man das bestimmt verbessern

Die Menschen forderten zu Recht eine Veränderung, sagte Dürr. Das betreffe insbesondere den Sozialstaat, die Wirtschaft oder etwa die Frage, wie Migration konsequent in den Arbeitsmarkt gelenkt werden könne. "Diese Bereiche werden wir radikal neu denken, denn die Bundesregierung wird es nicht tun", sagte er.

Shut up, shut up, shut up. Beteiligt Menschen an an dem Wohlstand den sie schaffen, dazu müssen wir radikal ändern, wie wir vermögen verteilen. Es ist fast egal wie gut die Wirtschaft läuft wenn das Geld weder an den Staat und darüber zu den Leuten geht noch über gute Löhne direkt an die Leute geht. Wenn das ganze Geld bei den oberen 5% landet ist das scheiss egal. Sozialstaat und Migration brauch ich gar nichts zu sagen, das muss man als Politiker heute glaube ich einfach sagen wie die Hamburger Digger an jeden Satz anhängen.

Edit: und ich dachte radikale und extreme Politik wären immer schlecht und direkt disqualifizierend? Was ist da eigentlich passiert?

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23 Comments

CyberEgg@discuss.tchncs.de · 60 pts · 339d

mtoboggan@feddit.org · 30 pts · 339d (3 replies)

Radikale Mitte ist doch ein Widerspruch in sich.

rustydrd@sh.itjust.works · 19 pts · 339d (1 reply)

Finde ich nicht und die letzten Jahre der FDP verdeutlichen das auch: Nicht eindeutig rechts oder links, dafür aber klar destruktiv und intrigant.

jlow@discuss.tchncs.de · 4 pts · 338d

Und damit den Faschos in die Hände gespielt.

flora_explora@beehaw.org · 2 pts · 336d

Die tun halt seit vielen Jahrzehnten so, als ob sie die Mitte und damit "neutral" wären...

https://www.youtube.com/watch?v=6uOlAcKQh2U

aaaaaaaaargh@feddit.org · 30 pts · 339d

Ich übersetze mal:

Liebe Steuerzahler, wir sind scheiße und niemand fällt mehr auf uns rein, aber könnt ihr uns bitte trotzdem wählen, damit unser Klientel weniger Steuern zahlen muss? UwU

Vizzerdrix@lemmy.world · 18 pts · 339d

Üblicherweise ist "weder rechts noch links" Code für "rechts". "Radikale Mitte" ist dann wohl rechtsradikal. AFDP halt

kickeriekuh@discuss.tchncs.de · 12 pts · 339d

Leute so: "Alles ist so teuer geworden. Bei dem geringen Lohn kann ich mir bald kaum noch was leisten! Und die Mieten!" FDP: "Die Wirtschaft! Leistet mehr für die Wirtschaft!"

hendrik@palaver.p3x.de · 11 pts · 339d

Lol. Ist bestimmt auch richtig bei den dummen Leuten zu graben, offensichtlich gibt's davon ja mehr als aktuelle FDP Wähler?! Ich frage mich nur ob er denn auch gewillt ist die Probleme zu nennen. Zu 99,5% ist das ja Neoliberalismus. Und die FDP. Der Stillstand nach Merkel (unter Scholz) ist ja hauptsächlich deren Verdienst.

comrade_twisty@feddit.org · 11 pts · 339d

Falternative dürr Peutschland

banause@feddit.org · 10 pts · 339d

Wer ist das? Schon wieder so eine Kleinstpartei?

cronenthal@discuss.tchncs.de · 9 pts · 339d (2 replies)

Ach ja, die FDP. Große Töne und am Ende lachhafte Klientel-Politik. Inzwischen mit immer deutlicherem Dreh nach rechts. Ich bezweifle, dass das noch irgendwelche Wähler anspricht.

Ooops@feddit.org · 8 pts · 339d

Keine Angst, in ein paar Jahren sind neue Erstwähler nachgewachsen, die deren Märchen noch nicht kennen.

trollercoaster@sh.itjust.works · 5 pts · 339d

Wenn die Wähler wieder mal vergessen haben, was die FDP so macht, werden die von den großen Tönen angesprochen. Wie letztes Mal. Und vorletztes Mal. Und vorvorletztes Mal...

leave_it_blank@lemmy.world · 9 pts · 339d (1 reply)

Die Erstwähler werden wieder drauf reinfallen. Wie immer.

Aber das ist das Privileg der Erstwähler. Leider.

killingspark@feddit.org · 3 pts · 339d

Gibt ja zum Glück immer weniger von denen. Demographie sei dank oder so

DmMacniel@feddit.org · 7 pts · 339d (2 replies)

Ja gut wenn die FDP es irgendwie schafft (wird sie nicht) der AfD 4.9725% abknapsen können wäre das ein gutes Angebot.

Successful_Try543@feddit.org · 8 pts · 339d (1 reply)

Du meinst, dass sie dann insgesamt auf 4,9725 % kommt oder?

DmMacniel@feddit.org · 10 pts · 339d

ja, das die zwar der AfD viel wegnehmen aber es dennoch nicht schaffen in die Regierung zu schaffen.

Korne127@lemmy.world · 6 pts · 339d

>Radikale „Mitte“
>Benennt ausschließlich rechte Positionen, absolut 0 Fokus auf Gesellschaftspolitik, Angst der Leuten vor AfD oder zunehmende Diskriminierung gegen queere Menschen

30p87@feddit.org · 6 pts · 339d
herseycokguzelolacak@lemmy.ml · 4 pts · 339d (1 reply)

Gibt es einen Platz für die FDP im 21. Jahrhundert? Oder sind sie nur ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten?

Melchior@feddit.org · 4 pts · 339d

Ja, aber nicht so. Bei der 2021 Wahl hat die FDP so getan als wäre sie eine sozialliberale Partei und war damit sehr erfolgreich. Die andere Variante wäre ein AfD-Verbot. Dann kann sich die FDP wieder rechts von der Union platzieren.

DegenerationIP@lemmy.world · 3 pts · 338d
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