Wenn man Steuern auf Einkommen erhebt, hindert man dadurch den wirtschaftlichen Umsatz, weil dieser weniger attraktiv wird, da der Versuch, Gewinn zu machen, weniger attraktiv wird, was wahrscheinlich auch auf den Gesamtumsatz durchwirkt. Daher sollte zur Maximierung des Umsatzes die Einkommenssteuer minimiert werden.
Jedoch ist einer Vermögenssteuer in meiner Sicht kein Hindernis gesetzt, da davon auszugehen ist, dass totes Vermögen nicht arbeitet und daher nichts zur Wirtschaft beiträgt, das heißt man kann es auch gerne besteuern.
Naja, es stimmt schon, dass man hier bspw. mit der Inflation und Lohnentwicklung Schritt halten sollte. Man sieht ja, was beim Elterngeld passiert ist. Die 1800€ von 2013 sind heute nur noch gut 1400€ wert.
68k Jahresbrutto sind auf den Monat 5,6k €, 80k entsprechen 6,6k € im Monat. Ist das eine Entlastung der Mittelschicht? Oder stehe ich auf dem Schlauch
Ich finde es einfach krass, dass man deutlich unter 100.000€ bereits den Spitzensteuersatz zahlen soll. 2.800-3.300 Euro netto fühlen sich insbesondere in einer Großstadt einfach nicht danach an, im Geld zu schwimmen.
Bin mir nicht ganz sicher, wie du auf sie Zahlen kommst. Nehmen wir jetzt mal die klassischen 2/3, dann kommen wir bei 5,6k brutto bei einem Nettogehalt von 3,7k aus. Das hier ist die untere Grenze.
In Deutschland haben wir einen progressiven Steuersatz. Das bedeutet, der Spitzensteuersatz wird erst für jedes Einkommen über 68k€ fällig, nicht aber für die das Einkommen bis 68k.
Mit 68k Bruttoeinkommen sind laut dem Rechnen des IW Köln 97% der Gesellschaft ärmer. Und hier reden wir wie gesagt von der unteren Grenze.
Und ja, ich stimme zu, wir müssen Vermögen und nicht Einkommen stärker besteuern. Und wahrscheinlich muss auch die Bemessungsgrenze für den Spitzensteuersatz runter. Aber das ist ist ja wohl das letzte, was wir für eine bessere Verteilungsgerechtigkeit tun müssen. Zu allerersten müssen wir die geringen und mittleren Einkommen entlasten, dann die Besserverdiener.
Wer von uns beiden rechnet falsch? Oder bist du einfach nur unglaublich privilegiert?
Zeitlich peile er für die Steuerreform eine Umsetzung in der Mitte der Legislaturperiode an. Wie das Ganze bezahlt werden soll, dazu machte Linnemann keine Vorschläge: "Natürlich muss das Geld da sein, es muss finanziert werden. Aber das ist unsere Aufgabe in der Politik", erklärte er angesprochen auf die Finanzierung.
Besser nicht. Wenn man solche Leute "machen lässt", dann setzen sie so Gesetze um wie die Sozialleistungen zu kürzen um "den Staatshaushalt zu verbessern". Bei manchen Leuten ist es einfach besser, wenn sie sich nicht an die Arbeit machen.
Sinnvolle Idee von einer Labertasche von Politiker. Jedes Mal, wenn der Kerl wieder versucht, mit seiner peinlich-dümmlichen bildhaften Sprache seine populistischen Hirnfürze zu verdeutlichen, stirbt ein Teil von mir.
13 Comments
gandalf_der_12te@feddit.org · 27 pts · 199d
Einkommenssteuer runter, Vermögenssteuer rauf.
Wenn man Steuern auf Einkommen erhebt, hindert man dadurch den wirtschaftlichen Umsatz, weil dieser weniger attraktiv wird, da der Versuch, Gewinn zu machen, weniger attraktiv wird, was wahrscheinlich auch auf den Gesamtumsatz durchwirkt. Daher sollte zur Maximierung des Umsatzes die Einkommenssteuer minimiert werden.
Jedoch ist einer Vermögenssteuer in meiner Sicht kein Hindernis gesetzt, da davon auszugehen ist, dass totes Vermögen nicht arbeitet und daher nichts zur Wirtschaft beiträgt, das heißt man kann es auch gerne besteuern.
teddypolice@feddit.org · 22 pts · 199d
Er meint damit "genutzt". Er will nur implizieren dass alle die Sozialleistungen bekommen die eigentlich nicht verdient haben.
gigachad@piefed.social · 14 pts · 199d
Ah ja, wir dürfen uns also alle auf mehr Einkommen freuen /s
mtoboggan@feddit.org · 4 pts · 199d
Naja, es stimmt schon, dass man hier bspw. mit der Inflation und Lohnentwicklung Schritt halten sollte. Man sieht ja, was beim Elterngeld passiert ist. Die 1800€ von 2013 sind heute nur noch gut 1400€ wert.
gigachad@piefed.social · 2 pts · 199d
68k Jahresbrutto sind auf den Monat 5,6k €, 80k entsprechen 6,6k € im Monat. Ist das eine Entlastung der Mittelschicht? Oder stehe ich auf dem Schlauch
toe@feddit.org · 3 pts · 199d
Entsprechend der Definition des IW trifft das ziemlich gut die Mittelschicht. (Tagesschau - Wer gehört zur Mittelschicht?)
mtoboggan@feddit.org · 2 pts · 199d
Ich finde es einfach krass, dass man deutlich unter 100.000€ bereits den Spitzensteuersatz zahlen soll. 2.800-3.300 Euro netto fühlen sich insbesondere in einer Großstadt einfach nicht danach an, im Geld zu schwimmen.
gigachad@piefed.social · 5 pts · 199d
Bin mir nicht ganz sicher, wie du auf sie Zahlen kommst. Nehmen wir jetzt mal die klassischen 2/3, dann kommen wir bei 5,6k brutto bei einem Nettogehalt von 3,7k aus. Das hier ist die untere Grenze.
In Deutschland haben wir einen progressiven Steuersatz. Das bedeutet, der Spitzensteuersatz wird erst für jedes Einkommen über 68k€ fällig, nicht aber für die das Einkommen bis 68k.
Mit 68k Bruttoeinkommen sind laut dem Rechnen des IW Köln 97% der Gesellschaft ärmer. Und hier reden wir wie gesagt von der unteren Grenze.
Und ja, ich stimme zu, wir müssen Vermögen und nicht Einkommen stärker besteuern. Und wahrscheinlich muss auch die Bemessungsgrenze für den Spitzensteuersatz runter. Aber das ist ist ja wohl das letzte, was wir für eine bessere Verteilungsgerechtigkeit tun müssen. Zu allerersten müssen wir die geringen und mittleren Einkommen entlasten, dann die Besserverdiener.
Wer von uns beiden rechnet falsch? Oder bist du einfach nur unglaublich privilegiert?
connaisseur@feddit.org · 11 pts · 199d
Na dann mal ran, an die Arbeit.
gandalf_der_12te@feddit.org · 8 pts · 199d
Besser nicht. Wenn man solche Leute "machen lässt", dann setzen sie so Gesetze um wie die Sozialleistungen zu kürzen um "den Staatshaushalt zu verbessern". Bei manchen Leuten ist es einfach besser, wenn sie sich nicht an die Arbeit machen.
IratePirate@feddit.org · 2 pts · 198d
Sorry, cutting your Bürgi is all I can do.
Schmerzbold@feddit.org · 10 pts · 199d
Und ich will CDU-Generalsekretär Linnemann in die Bedeutungslosigkeit versenken.
mtoboggan@feddit.org · 3 pts · 199d
Sinnvolle Idee von einer Labertasche von Politiker. Jedes Mal, wenn der Kerl wieder versucht, mit seiner peinlich-dümmlichen bildhaften Sprache seine populistischen Hirnfürze zu verdeutlichen, stirbt ein Teil von mir.