Linke will Mieten bundesweit einfrieren

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/linke-mietenstopp-mietpreisbremse-li.3537583

Die Linke möchte Wohnen billiger machen und setzt dazu auf umstrittene Instrumente wie einen sofortigen Mietenstopp.

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8 Comments

LinkeSocke@feddit.org · 11 pts · 26d

Laut CDU:

Den leichten Aufschwung im Wohnungsbau, der sich derzeit zeige, dürfe man nicht durch „sozialistische Enteignungsfantasien oder das Wiederaufwärmen der Mietendeckeldiskussion wieder abwürgen“.

usb_finger@feddit.org · 3 pts · 25d (3 replies)

Ich bin der Meinung, Mieten sollten die Selbstkosten (Instandhaltung und pot. Ausbau) decken und dann noch etwas kleines für den Vermieter obendrauf. Und ich bin der Überzeugung, dass viele Mieten darunter liegen - bei den aktuellen Baukosten. Andererseits sollte der Vermieter natürlich auch dazu verpflichtet sein zu investieren und den Stand zu erhalten.

derAbsender@piefed.social · 5 pts · 25d

Ich wäre dafür die Kosten in der Abrechnung verpflichtend, transparent aufzuschlüsseln und nicht erst auf Nachfrage, im schlimmsten Fall sogar erst gegen ein Entgelt.

kossa@feddit.org · 1 pts · 25d (1 reply)

Ja, ich würde das ähnlich wie beim Stromnetz handhaben: festgelegte Rendite für den Vermieter, fertig. Was darüber liegt, wird an die Mieter zurückgezahlt, wer darunter liegt, darf die Miete um maximal x % erhöhen.

DirtSona@feddit.org · 1 pts · 25d

Vergiss nicht die feste Rendite für die Hausverwaltung.

plyth@feddit.org · 0 pts · 25d (2 replies)

Und schon werden Wohnungen nur verkauft statt vermietet um den größtmöglichen Gewinn zu machen. Dann bekommen die Banken das Geld und nicht die Vermieter.

Markt ist immer. Wenn Menschen begehrte Wohnungen haben werden sie sie schwarz untervermieten.

Das Problem sind nicht die Vermieter sondern ein zu knappes Angebot. Durch ÖPNV attraktive neue Bauflächen schaffen und ein Recht auf Homeoffice einführen um Wohnraum auf dem Land attraktiv zu machen und das Problem ist gelöst.

Mir scheint, diese Diskussionen werden nur angestossen um den Bürger abzulenken davon, dass es keine Partei gibt, die einen Plan 2029 macht, in dem alles mögliche Bauland verzeichnet wird und nach Gewinn der diversen Wahlen wird es sofort umgewidmet. Keine etablierte Partei bereitet das vor. Warum wird die Lösung nicht angeboten? Das Angebot muss den Bedarf decken. Sonst steigen die Preise.

HansGruber@sh.itjust.works · 2 pts · 23d (1 reply)

Okay, angenommen das klappt mit dem Bauland. Dann kann man sich günstig Land kaufen. Wie geht's weiter?

Wer baut da dann? Die Investoren die einen rasant abstürzenden Markt vor sich sehen? Die gerade hohen Wertverlust fahren beim Bestand? Eher nicht.
Genossenschaften haben das selbe Bonitätsproblem gegenüber der Bank.

Oder doch die bereits hoch verschuldeten Kommunen die gerade ÖPNV Ausbau stemmen müssen? Die noch mehr Auflagen zu beachten haben als Investoren oder Private.

Realistisch bleibt dann noch die Mittelschicht die Einfamilienhäuser bauen möchte zur Eigennutzung. Die ökologisch schlechteste Variante mit dem höchsten Flächenverbrauch. Dazu die Teuerste bei der Infrastruktur (pro Kopf). Die fangen dann an zu planen und zu bauen und in 2034 entspannt sich die Lage. Oder die Banken drehen hohl und vergeben kaum Kredite ohne hohe EK Quoten weil die Immobilienpreise nicht prognostizierbar sind.

plyth@feddit.org · 1 pts · 23d

Wer baut da dann?

Schwer zu sagen. Desswegen freier Markt: Wer kann, der baut.

Ich denke die Probleme der Investorengruppen bestehen wie von dir beschrieben. Solange es aber die Chance gibt, dass die Städte nachhaltig wachsen und nicht schrumpfen, macht es Sinn, zu investieren. Wer die neuesten Wohnungen hat, bekommt die Mieter. Das Problem haben die Bestandsimmobilien.

Für die Kommunen lohnt es sich schon, weil die Wohngeldbeträge sinken werden.

Ich denke, manche gewinnen, andere verlieren. So wie andere Investitionen, es muss nicht alles ein Gewinn sein. Wer etwas attraktives baut bekommt die Mieter.

In jedem Fall werden Menschen mit Eigenkapital investieren, die eine Wohnung brauchen und wo das bisherige Angebot zu teuer ist. Damit wird es Bauträger geben, die das Risiko eingehen.

Was das Mietangebot für alle anderen angeht, wird es von den Parteien abhängen. Es sind nicht alle Kommunen pleite. Wenn eine Kommune es richtig angeht, schafft der Wohnraum gute Bedingungen für die Wirtschaft was ihr erlaubt, noch mehr zu wachsen. Gute Entscheidungen werden belohnt werden und die Menschen werden dort hinziehen, wo sich die Städte gut entwickeln.

Seltsam ist eigentlich nur, dass keine der wachsenden Städte in Deutschland dafür bekannt ist, genug Wohnraum zu haben.