Ein Ehepaar geht zur Polizei. Sie sollen als Zeugen über ihre Tochter aussagen. Die Beamten wollen die WhatsApp-Kommunikation mit der Tochter lesen. Sie bitten die Eltern um ihre Mobiltelefone. Die willigen ein, freiwillig.
Doch die Polizisten machen viel mehr, als sie sagen. Sie verschaffen sich dauerhaften Zugriff auf die WhatsApp-Konten. Sie richten WhatsApp Web auf einem Polizei-Computer ein. Den QR-Code zur Verifizierung scannen sie in den WhatsApp-Apps der Eltern.
Ja, das steht auch im Artikel dass man das auch regelmäßig überprüfen sollte, denn bei manchen Messengern wird wohl zusätzlich zur Telefonnummer nur ein sms Code benötigt den die Polizei per telefonüberwachung problemlos abfangen kann (alles laut Artikel).
– Bleibe freundlich und sachlich und versuche, dem Wachtmeisterly nicht auf dessen fragiles Ego zu treten; heuchle den komplett abgehobenen, verblendeten, besessenen, korrupten oder/und auch durch und durch grausamen Beamten Demut und "Respekt" (Furcht/Unterwürfigkeit) vor, auf ~87% Einschleimstufe oder so, usw. usf.
– Nie die Tür öffnen oder aus der Wohnung treten
– Man muss den Beamten bei ihren Ermittlungen keinesfalls helfen (als Zeuge, was auch immer); es steht jedem frei
– Nichts unterschreiben!!
Soweit ich das verstanden habe ist das grundsätzlich der Konsens, die besten Ratschläge... Keine Haftung für Ausnahmen oder Fehler meinerseits. ;p
Ich hab gerade nochmal nachgeguckt: mit Signal würde das nicht funktionieren. Die App fragt den Telefon-Entsperrcode ab, bevor man den QR-Code scannen kann.
Abgesehen davon gilt trotzdem: gebt niemals freiwillig euer Telefon der Polizei, schon gar nicht entsperrt. Wenn ihr Chats als Beweismittel einreichen wollt, macht das mit Screenshots.
ich weiß nicht genau wie whats app den Chatverlauf speichert, aber mir erscheint das auch unsicherer als ein Bild. Allerdings ist das wohl trotzdem der empfohlene Weg. Die datei soll man nicht öffnen und nicht umbennen.
Kann man denn einzelne Nachrichten exportieren? Ich will ka unter Umständen nicht den kompletten Verlauf anderen zugänglich machen, der eventuell unangenehme, belastende Daten oder anderweitige Daten enthält, die ich nicht der Polizei überlassen will.
Ganz unabhängig vom aktuellen Sachverhalt kann man immer wieder nur feststellen:
Ein Gerät das du entsperrt / entschlüsselt aus der Hand gibst und nicht ständig im Blick (inkl. der Benutzereingaben) hast ist mitsamt aller darauf eingerichteten Konten als kompromittiert anzusehen bis das Gegenteil zweifelsfrei erwiesen ist.
Bei manchen Leuten hilft es dann, sie nach ihrem Mailpasswort (o.ä.) zu fragen. Du willst da einfach mal reinschauen und sie haben ja nichts zu verbergen.
"Ein unbescholtener Bürger braucht doch keine Angst zu haben!"
— O. Schily
(paraphrasiert, iirc genau einen Monat nach dem 11. September 2001; habe aber nicht das Bundesarchiv durchsucht und im offenen Netz mit verschiedenen Tools nichts gefunden. Also habe keinen Beleg dafür. Aber ich erinnere mich genau an die Zeit und wie sehr er den großen Lauschangriff befürwortet hat; extrem nämlich…)
26 Comments
B0rax@feddit.org · 70 pts · 4d
Wow, was für ein arschloch move
ennof@feddit.org · 16 pts · 4d
Da pflichte ich dir bei. Die aktiven Webgeräte kann man aber eigenständig wieder herausnehmen, nicht?
B0rax@feddit.org · 19 pts · 4d
Ja, das steht auch im Artikel dass man das auch regelmäßig überprüfen sollte, denn bei manchen Messengern wird wohl zusätzlich zur Telefonnummer nur ein sms Code benötigt den die Polizei per telefonüberwachung problemlos abfangen kann (alles laut Artikel).
boredsquirrel@slrpnk.net · 6 pts · 3d
Yay SMS!
endomorphin@feddit.org · 2 pts · 1d
– Keine Maßnahmen freiwillig mitmachen
– Halt deine ver*****e Fresse so gut es geht
– Bleibe freundlich und sachlich und versuche, dem Wachtmeisterly nicht auf dessen fragiles Ego zu treten; heuchle den komplett abgehobenen, verblendeten, besessenen, korrupten oder/und auch durch und durch grausamen Beamten Demut und "Respekt" (Furcht/Unterwürfigkeit) vor, auf ~87% Einschleimstufe oder so, usw. usf.
– Nie die Tür öffnen oder aus der Wohnung treten
– Man muss den Beamten bei ihren Ermittlungen keinesfalls helfen (als Zeuge, was auch immer); es steht jedem frei
– Nichts unterschreiben!!
Soweit ich das verstanden habe ist das grundsätzlich der Konsens, die besten Ratschläge... Keine Haftung für Ausnahmen oder Fehler meinerseits. ;p
CyberEgg@discuss.tchncs.de · 33 pts · 4d
Ich hab gerade nochmal nachgeguckt: mit Signal würde das nicht funktionieren. Die App fragt den Telefon-Entsperrcode ab, bevor man den QR-Code scannen kann.
Abgesehen davon gilt trotzdem: gebt niemals freiwillig euer Telefon der Polizei, schon gar nicht entsperrt. Wenn ihr Chats als Beweismittel einreichen wollt, macht das mit Screenshots.
Latschenkiefer@feddit.org · 2 pts · 3d
Sind Screenshots nicht unzureichend als Beweismittel? Ich glaube den Chatverlauf zu exportieren ist der empfohlene Weg.
Redjard@reddthat.com · 5 pts · 3d
Exportierter chat wäre noch viel leichter zu manipulieren
Latschenkiefer@feddit.org · 1 pts · 3d
ich weiß nicht genau wie whats app den Chatverlauf speichert, aber mir erscheint das auch unsicherer als ein Bild. Allerdings ist das wohl trotzdem der empfohlene Weg. Die datei soll man nicht öffnen und nicht umbennen.
CyberEgg@discuss.tchncs.de · 1 pts · 3d
Kann man denn einzelne Nachrichten exportieren? Ich will ka unter Umständen nicht den kompletten Verlauf anderen zugänglich machen, der eventuell unangenehme, belastende Daten oder anderweitige Daten enthält, die ich nicht der Polizei überlassen will.
Latschenkiefer@feddit.org · 3 pts · 3d
Ich glaube der Punkt ist gerade, dass du nicht nur einzelne Nachrichten aus dem Kontext gerissen verwenden kannst.
Falls du in die Situation kommst,hast du besser den Chatverlauf parat und dein Anwalt soll dann entscheiden ob der was taugt.
creamfresh@lemmy.world · 1 pts · 3d
Ja Signal funktioniert echt gut, kann nicht mal selbst auf meine Chats geräteübergreifend zugreifen.
HieroProtagonist@feddit.org · 22 pts · 4d
Ganz unabhängig vom aktuellen Sachverhalt kann man immer wieder nur feststellen:
Ein Gerät das du entsperrt / entschlüsselt aus der Hand gibst und nicht ständig im Blick (inkl. der Benutzereingaben) hast ist mitsamt aller darauf eingerichteten Konten als kompromittiert anzusehen bis das Gegenteil zweifelsfrei erwiesen ist.
Nur wie bringt man das den Leuten bei?
B0rax@feddit.org · 23 pts · 4d
die Leute
FatVegan@leminal.space · 11 pts · 3d
Meine schwester. Ach was wollen die mit meinen daten? Sollen sie doch. Ich hab ja bichts interessantes.
homoludens@feddit.org · 7 pts · 3d
Bei manchen Leuten hilft es dann, sie nach ihrem Mailpasswort (o.ä.) zu fragen. Du willst da einfach mal reinschauen und sie haben ja nichts zu verbergen.
starchylemming@lemmy.world · 7 pts · 3d
fängt an passwort zu diktieren
naeap@sopuli.xyz · 3 pts · 3d
Ja, am geilsten find ich die Leute, mit ihrem "hab ja nix zu verbergen, also auch nichts zu befürchten"
Als würde es das besser machen, wenn man fucking Goebbels zitiert in ner Zeit der kompletten Überwachung...
boredsquirrel@slrpnk.net · 4 pts · 3d
Naja, gibt keine Belege dafür, dass das von Göbbels kommt
naeap@sopuli.xyz · 1 pts · 3d
Ha, danke, das war mir neu
endomorphin@feddit.org · 2 pts · 1d
"Ein unbescholtener Bürger braucht doch keine Angst zu haben!" — O. Schily
(paraphrasiert, iirc genau einen Monat nach dem 11. September 2001; habe aber nicht das Bundesarchiv durchsucht und im offenen Netz mit verschiedenen Tools nichts gefunden. Also habe keinen Beleg dafür. Aber ich erinnere mich genau an die Zeit und wie sehr er den großen Lauschangriff befürwortet hat; extrem nämlich…)
Kissaki@feddit.org · 7 pts · 3d
In der Schule, im Fach Medienkompetenz.
baleanar@discuss.tchncs.de · 22 pts · 3d
Die "ich habe nichts zu verbergen Generation"
naeap@sopuli.xyz · 4 pts · 3d
Ah, du warst schneller...
Ja, Goebbels zu zitieren ist ein ziemlicher Tiefpunkt
schnokobaer@feddit.org · 8 pts · 4d
Ist das krank.
_mensch_@feddit.org · 2 pts · 3d
willkommen in deutschland. ;)