Die USA wollen nach dem militärischen Eingreifen in Venezuela und der Entmachtung von Präsident Maduro die Kontrolle über das Land behalten. US-Präsident Trump kündigte bereits Investitionen von US-Ölfirmen an.
USA wollen nach Sturz von Maduro Venezuela vorerst selbst regieren
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-usa-venezuala-100.html
27 Comments
alleycat@feddit.org · 70 pts · 230d
Ich hatte mir selbst die Pressekonferenz der US-Regierung gegeben, und da wurden einige Punkte genannt, die bisher in keinem Presseerzeugnis aufgetaucht sind:
greencactus@lemmy.world · 29 pts · 229d
Ist es dann nicht so ein Wort, was mit A beginnt und mit exion endet oder so?
Ah, stimmt, sind ja die USA. Die transatlantische Partnerschaft steht über allen Zweifeln erhaben, also ist es eine friedensstiftende militärische Intervention.
Ich kann nicht mehr :/
SapphireSphinx@feddit.org · 19 pts · 229d
Mexiko hat er auch schon als Ziel und Kolumbien ist auf dem Radar.
https://www.thedailybeast.com/trump-hints-at-next-target-after-shocking-invasion/
DmMacniel@feddit.org · 11 pts · 229d
Mhm, aber will Venezuela das überhaupt, und warum sollten die für einen nicht gewollten Einsatz eines fremden Landes bezahlen?
5714@lemmy.dbzer0.com · 3 pts · 229d
Haben die gesagt wie die das Amt vor Ort nennen?
Quittenbrot@feddit.org · 25 pts · 229d
Behalten?
Fangen wir mal mit erlangen an.
Den Präsidenten handstreichartig aus dem Land zu entführen, ist zwar heftig (und illegal, und dämlich), aber noch meilenweit davon entfernt, dieses Land tatsächlich zu kontrollieren. Hat das schon einer Trump verraten?
Kontrolle kriegt er nur mit Boots on the Ground. Ob er das wirklich will, Friedenspräsident TACO?
Kornblumenratte@feddit.org · 7 pts · 229d
In der Pressekonferenz nach dem Angriff sagte er "We are not afraid of boots on the ground."
Ein Vorteil des Alters für einen selber ist, dass Hemmungen sinken und man ein freieres Leben führt. Und die Angst vor Konsequenzen löst sich mehr und mehr auf.
Ein Nachteil des Alters für die Umfebung ist, dass Hemmungen sinken und man ein freieres Leben führt. Und die Angst vor Konsequenzen löst sich mehr und mehr auf.
Quittenbrot@feddit.org · 2 pts · 229d
Das Ding ist ja gerade, dass er zwar gerne über Dinge redet, aber bei der Umsetzung den Schwanz einzieht.
Klar poltert er nun also rum, dass Venezuela jetzt bloß besser machen sollte, was er will - in der Hoffnung, dass sie es wirklich tun, ohne dass er etwas dafür tun muss. Eine richtige Invasion Venezuelas wird er tunlichst vermeiden wollen, denke ich. Zu unpopulär.
Kornblumenratte@feddit.org · 1 pts · 229d
Iran, Nigeria und Venezuela haben da andere Erfahrungen. Ja, TACO ist real, aber leider nicht zuverlässig.
Quittenbrot@feddit.org · 5 pts · 229d
Ein paar Jets über ein hoffnungslos unterlegenes Land zu schicken und ein paar Sachen wegzubomben ist das eine.
Eine tatsächliche Bodenoffensive zu führen, wie in Afghanistan oder dem Irak, das andere. Das ist extrem unpopulär bei den Amis und ich kann mir nicht vorstellen, dass er das macht, weil er genau weiß, wie unpopulär das bei den Leuten ist.
Kornblumenratte@feddit.org · 1 pts · 228d
Ah - und wenn man das vom Öl her sieht, braucht er das Land nicht kontrollieren, um "running it" - nur die Ölfelder. Der Rest kann im Chaos versinken.
Kornblumenratte@feddit.org · 1 pts · 228d
Ich stimme von und ganz zu. Darüberhinaus ist Venezuela von der Geographie her genauso gut kontrollierbar wie Afghanistan oder Vietnam.
Aber ein Abbau des Frontalhirns begünstigt spontane, emotionale Entscheidungen. Genau das wirre, inkonsistente und widersprüchliche Verhalten, das wir bei ihm sehen. Es muss keinen Sinn machen, es muss sich im entscheidenden Moment gut anfühlen. Deshalb halte ich bei ihm alles für möglich.
Successful_Try543@feddit.org · 5 pts · 229d
Das ist das postfaktische System Trump. Dass die US-Regierung die Kontrolle über Venezuela bisher gar nicht hat, ist Nebensache. Was für die Öffentlichkeit zählt, ist die bloße Behauptung, dass sie diese hätte.
woelkchen@lemmy.world · 4 pts · 229d
Nichts, was Korruption nicht regeln könnte.
Missy@feddit.org · 2 pts · 229d
mcforest@feddit.org · 20 pts · 230d
Bekommt die US-Flagge übergangsweise auch einen 51. Stern?
copacetic@discuss.tchncs.de · 28 pts · 229d
Kolonien sind doch keinen Stern wert.
CyberEgg@discuss.tchncs.de · 6 pts · 229d
Nee, dafür gibts Streifen.
FleetingTit@feddit.org · 1 pts · 229d
Puerto Rico hat auch keinen Stern bekommen.
woelkchen@lemmy.world · 18 pts · 229d
celeste@feddit.org · 1 pts · 229d
Eric Andrew?
ZonenRanslite@feddit.org · 17 pts · 230d
überraschtes Pikachugesicht
D_a_X@feddit.org · 14 pts · 230d
Hat Musk gerade nix zu tun?
HansGruber@sh.itjust.works · 10 pts · 229d
Spezielle AntiDrogenoperation, ist in drei Tagen erledigt oder so.
Was eine Zeitlinie. Hat sich eigentlich jemand schon Plätze bei Vault-Tec geholt?
bmpvy@feddit.org · 6 pts · 229d
5714@lemmy.dbzer0.com · 6 pts · 229d
Ölbaron A nennt Ölbaron B einen Rauschgifthändler, lässt ihn zu sich nach Hause verschiffen und während Ölbaron B auf der Reise einen Aktivströmer kostümspielert, denkt A er müsse gar nix mehr machen um B seinen Kontor sich einzuverleiben?
darkmogool@feddit.org · 3 pts · 228d
Meine Fresse… Die USA ist doch mittlerweile nur noch ein Terrorismusstaat…
squaresinger@lemmy.world · 3 pts · 228d
Mittlerweile? Der Unterschied zu früher ist hauptsächlich wer das Ziel ist. Eine US-Besatzung von Afghanistan lässt sich leicht ignorieren. Sind ja nur "böse Muslime" die da besatzt werden. Ist ja nur im Mittleren Osten. Die bringen dort ja nur "demokratische Werte" hin (allerdings ohne freier Demokratie, also dem grundsätzlichen demokratischen Wert). Hat ja mit uns nichts zu tun.
Venezuela ist was Neues. Das ist ein westlicher Staat der auch sowas wie Wahlen hat. Der Einschlag ist näher. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Grönland bald auch dran sein könnte, was immerhin EU-Periphärie ist. Und Drohungen gegen die EU gibt's auch genügend.
Da kriegt man als Europäer schon mehr Angst.
Aber wenn man im Mittleren Osten wohnt, dann sieht man die USA schon seit einem halben Jahrhundert als Terrorstaat.
Obin@feddit.org · 4 pts · 228d
Naja, wenn die USA ein MO hat, dann ist es Demokratisch (unabhängig davon jetzt wie "gut") gewählte aber Amerika-unfreundliche Staatsoberhäupter abzusägen und gegen US-freundliche Militärdiktaturen oder Autokraten zu ersetzen. Und grade in Süd- und Mittelamerika machen sie das jetzt schon ein gutes dreiviertel Jahrhundert so, halt mehr via CIA-Methoden als milititärisch. Afghanistan (2001) zählt da eher zu den Ausnahmen als zur Regel. Saddam Hussein geht z.B. auf eine solche Aktion zurück. Selbst bei Afghanistan (80er) könnte man so argumentieren, nicht dass die "People's Republic" besonders demokratisch war, aber das was man hinterlassen hat war halt ein chaotischer Nährboden für religiösen Fundamentalismus. Da wäre ein Soviet Staat vielleicht das kleinere Übel gewesen.
Und ja, auch als EU-land kann man da überlegen was wäre wenn wir eine linke Regierung hätten die sich von den USA abnabeln wollen würde. Wir hatten ja bisher nie eine nicht US-Arschkriecherische Regierung. Auf der einen Seite haben wir kein Öl oder nennenswerte Bodenschätze wie die Länder in denen die USA das üblicherweise macht, aber auf der anderen Seite sollen wir ja gefälligst deren minderwertigen und gesellschaftsschädigenden Scheiß wie Microsoft und Apple oder Ford F250 kaufen (geschweige denn Waffendeals).