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In dem Brief warnen die Arbeitnehmervertreter zudem vor einem schwindenden Vertrauen vieler Beschäftigter in die Politik. Es wachse die Sorge, dass die Interessen von Arbeitnehmern im Bundestag nicht ausreichend vertreten würden. Dies könne politischen Kräften außerhalb der demokratischen Mitte nutzen, heißt es.
Die IG Metall unterstützt die Initiative. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage von n-tv, der Brief zeige beispielhaft, wie angespannt die Stimmung in vielen Betrieben derzeit sei. Er spiegele wider, wie Beschäftigte den politischen Diskurs wahrnähmen.
30 Comments
it_depends_man@lemmy.world · 57 pts · 23d
Das die sowas sagen liegt daran das sie nach der Arbeit noch stehen und ganze Sätze formulieren können. Es wird in Deutschland einfach zu wenig gearbeitet!
/s aus formalen Gründen
YouTalkinToMe@lemmy.wtf · 2 pts · 22d
Spuck dich mal in die Hände!
brainwashed@feddit.org · 41 pts · 23d
hier der Brief im Wortlaut
https://stuttgart.igmetall.de/aktuelles/2026/offener-brief-an-bundeskanzler-friedrich-merz
Also eher so 3/4 Forderungen für Bald-Rentner.
brewbart@feddit.org · 17 pts · 23d
Ist ja aber legitim. Wir andern müssen uns halt auch hinter eine / mehrere Fassaden sammeln und so gemeinsam Druck ausüben
brainwashed@feddit.org · 10 pts · 23d
Alles richtig, nur macht das doch das wieder den Eindruck, als wünschte sich der gemeine Arbeiter nicht sehnlicher als früher Rente, mehr Rente, länger Rente. Dass man das am Ende auch durch ein simples mehr an Netto selbst erreichen und gestalten kann, wird durch Gewerkschaften leider nicht gerne gesehen und noch weniger artikuliert.
smokeysnilas@feddit.org · 7 pts · 23d
Unser System ist aber an allen Ecken und Enden darauf ausgelegt genau das zu verhindern. Vor allem eben die gesetzlichen Pflichtversicherungen, die per Pflichtbeitrag das Einkommen abschöpfen bevor es netto gespart werden kann. Und dann starre Regeln mit festen Altersgrenzen vorgeben.
Und was die Regierung vorschlägt bedeutet gleiche Beiträge zu den Pflichtversicherungen aber weniger Gegenleistung, kombiniert mit zusätzlicher Belastung durch private Vorsorge. Insofern müsste man die Debatte fair führen: wenn private Vorsorge und Verantwortung dann bitteschön wenigstens ersatzweise und nicht zusätzlich. Woher soll das simple mehr an Netto sonst kommen?
brainwashed@feddit.org · 4 pts · 23d
Bei mir rennst du damit offene Türen ein. Aber bevor wir hier Rentenbeiträge senken, stürzt eher die Regierung. allerdings ist auch heute schon keine private Vorsorge zu betreiben fahrlässig, dann muss man den engeren Gürtel im Alter halt wollen.
smokeysnilas@feddit.org · 5 pts · 23d
Das ist halt schon Verarsche und eine krasse Benachteiligung gegenüber früheren Generationen. Beiträge bleiben gleich oder steigen und Leistungen werden gekürzt. Aber die Wähler wollen es offenbar so.
brewbart@feddit.org · 3 pts · 23d
Stimmt schon, aber wenn eine Generation sich halt mehr vom Kuchen nimmt und den nachfolgenden immer weniger übrig lässt (bspw. Immobilien) wird des irgendeiner Kindergeneration immer schlechter gehen. Gibt schon Gründe warum ein alternativer Name der Boomer die "Me - Generation" ist. Ja ich weiß nicht alle Boomer, aber in deren Generation wurde es halt immer beliebter zu raffen was geht um anzugeben wie geil man sei
brainwashed@feddit.org · 1 pts · 23d
Die Boomer nehmen ihre Vermögen (außer Rentenansprüche) ja nicht mit ins Grab. Ist dann nur nicht gleich verteilt.
jenesaisquoi@feddit.org · 35 pts · 23d
Proletarier: überraschte Donnermaus
UnfortunateShort@lemmy.world · 10 pts · 22d
Entschuldigen Sie, aber bei dem bekannten Reaktionsbild handelt es sich eigentlich um eine Maus und keine Ratte. Es ist mir dringendes Anliegen diesen fatalen Irrtum aufzuklären.
pulsey@feddit.org · 4 pts · 22d
Donnernager
HaraldvonBlauzahn@feddit.org · 9 pts · 22d
Tja, was will die Regierung eigentlich erreichen?
plyth@feddit.org · -3 pts · 23d
https://feddit.org/post/33434149
Nur arbeiten reicht leider nicht. Wenn Manager und Politik jahrzehnte in die falsche Richtung steuern, fällt das auch in die Verantwortung derer, die Politiker und Betriebsräte wählen.
Wenn wir das Geld jetzt für Waffen ausgeben, und es zu wenig neue Arbeitskräfte gibt, dann ist klar, dass Arbeiter länger arbeiten müssen. An eine frühe Rente zu glauben, das ist weltfremd.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 5 pts · 23d
Also sind allein die Wähler schuld an korrupter Politik und die Politiker können nichts dafür oder was wäre hier die Konklusion?
plyth@feddit.org · 2 pts · 23d
Die Politiker und Milliardäre können so viel schuld sein wie wir wollen, es macht unsere Lage nicht besser. Die einzigen, die die Situation verbessern können, sind die Wähler.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 3 pts · 22d
Also ist dein Take, dass der Sozialstaat abgebaut werden soll, weil Russland und die USA Krieg führen? Das klingt für meinen Geschmack reichlich... naja.
plyth@feddit.org · 1 pts · 22d
Im Gegenteil. Ich denke, dass der Sozialstaat erhalten bleiben soll. Dafür müssen die Wähler anders wählen wozu wir als Gesellschaft irgendwie lernen müssen, uns nicht mehr manipulieren zu lassen.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 2 pts · 22d
Nein, die Frage war, ob das in deinem Argument so verknüpft wird, weil das massiv verkürzt wäre, Geo- und Inlandspolitik zusammenwirft und so eine Abstraktionshöhe schafft, von der man viel behaupten, aber nichts konstruktives ableiten könnte.
plyth@feddit.org · 1 pts · 22d
Das klingt nach Absicht und dass es um den Abbau ging.
Man hätte den Krieg z.B. auch über mehr Inflation finanzieren können. Fakt ist, dass wir Sonderausgaben haben, die gegenfinanziert werden müssen. Wenn jetzt kein Geld für Rente da ist, dann liegt das an diesen Ausgaben. Natürlich kann man jetzt auch was anderes kürzen, oder die Vermögensteuer einführen, aber das wird noch nicht diskutiert.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 2 pts · 22d
Dagegen spricht, dass inzwischen doch vielmals bekannt wurde, dass Sondervermögen zu großen Teilen zweckentfremdet werden, um Haushaltslöcher zu stopfen (da gab es doch mal das schöne Stichwort "Verschiebebahnhof" vor einigen Monaten).
Das verstehe ich nicht.
Nein, das liegt meiner Meinung nach daran, dass das System sich einfach selbst nicht trägt und immer durch zweckentfremdete Mittel querfinanziert wurde. Durch die Mehrausgaben wird das nur jetzt eben sehr offensichtlich.