brewbart

u/brewbart@feddit.org
0 posts · 328 comments

Recent posts

No posts.

Recent comments

Irgendwann geht das nimmer. Wir haben vor Jahren einen Schrebergarten übernommen bei dem ein Viertel des Rands (ist ungefähr quadratisch das Grundstück) voller Giersch ist. Alle angrenzenden Nachbarn sind zum selben Schluss gekommen: Bekämpfen bringt nix, zubauen schon. Seitdem machen wir nach und nach den Bereich platt, rupfen auf Spatentiefe raus was geht, dann Pappe, Unkrautvlies und Mulch drüber. Wäre sicher effizienter wenn man die gesamte Fläche en bloc gemacht hätte, aber erstens keine Zeit / zu wenig Hände und zweitens ist an der einen Hälfte der gesamte Bienenbestand des Nachbarn hinterm Zaun (10 Völker) - die finden das nicht so gut, wenn direkt neben ihnen Erdarbeiten stattfinden

Gar nicht so steil ;) Natürlich haben Genossenschaften auch ihre Mankos (bspw die "Wer zuerst kommt" Regelung via Mitgliedsnummer), doch wäre es aus meiner Erfahrung eine Verbesserung im Gegensatz zu vielen (nicht allen, Ausnahmen bestätigen die Regel) privaten Vermietys. Ausserdem verringert sich so die Anzahl an arroganten Erbaffen die ihre himmelschreiende Leistungslosigkeit nicht mehr als absolute Spitze des Fleißes darstellen können (Merkt man hier wie viele meiner bisherigen Bekanntschaften mit solchen Fuzzies abliefen? Kaum, oder?)

Mir ist wohl bewusst, dass dann nicht sofort alles und jeder den benötigen Platz im Wunschquartier bekommt. Ich erhoffe mir nur, dass sich die Chance erhöht und man nicht bei mehr Bedarf den Raum verlassen muss in dem man sich daheim fühlt

Und genau das ist ja die Krux. Wenn die Verklumpung weiter gegeben wird ändert es ja nichts z.B. am Wohndruck. Ich brauche trotzdem mehr Platz für meine Familie, werde aber voraussichtlich gezwungen sein uns aus unserem sozialen Umfeld zu entfernen, weil hier halt nix verfügbar ist. Ich hab echt keine Lust auf Dorf, aber die Alternative ist halt generationenübergreifende Schulden wenn man in der Stadt was in einer Größe für 4 haben will. Einfach frustrierend - ich fänd es besser wenn Privatbesitz an Immobilien gedeckelt wäre und der Rest in Genossenschaften organisiert (mit denen hab ich persönlich sehr gute Erfahrung gemacht)

Stimmt schon, aber wenn eine Generation sich halt mehr vom Kuchen nimmt und den nachfolgenden immer weniger übrig lässt (bspw. Immobilien) wird des irgendeiner Kindergeneration immer schlechter gehen. Gibt schon Gründe warum ein alternativer Name der Boomer die "Me - Generation" ist. Ja ich weiß nicht alle Boomer, aber in deren Generation wurde es halt immer beliebter zu raffen was geht um anzugeben wie geil man sei

Nachdem ich erstmal lesen musste was das für'n Otto ist wundert es mich nicht, dass es so lief. Spiel scheiß Spiele und gewinne scheiß Preise. Ich habe so überhaupt kein Mitleid mit überheblichen 'get rich quick' Jockels. Mittlerweile bin ich auch überzeugt, dass bei all diesen Wunderkindern die so früh irgendwelche Marken übersprungen haben irgendwas auf der Strecke bleiben muss und bei den Mathe/Technikaffinen ist es sehr oft der soziale Aspekt

on ich🤗🌞🌡️iel · c/ich_iel · 3 pts · 6d

Größenordnung ist zwar ähnlich, leider ist der Hund deutlich lauter und dickköpfiger 😅 und da das Tier mit 12kg zu schwer für die Kabine ist müssten wir halt eine Betreuung organisieren - hier müssen wir erstmal emotional damit klar kommen. Mag zu vermenschlicht sein, aber wir haben so wenig Zeit miteinander, das fühlt sich halt komisch an. Gehört ja auch zur Familie und es gibt ja noch genug zu sehen wo alle mit können

on ich🤗🌞🌡️iel · c/ich_iel · 2 pts · 6d

Oh man, Kreta war das Reiseziel was uns von Corona kaputt gemacht wurde, wegen Reisesperren und so. Einen Hund und ein Kind später steht das noch immer auf der Liste. Na mal sehen, vielleicht ringen wir uns durch das Fellkind doch mal zwei Wochen in Betreuung zu geben..

Achsooo wir sollen einfach mal nicht in Neubauten umziehen! Als ob das so eine Wahlfreiheit wäre. Jetzt mit K1 müssen wir uns langfristige Gedanken machen. Alles mit 4 Zimmern und mehr, das uns bislang angeboten wurde / wir gefunden haben sind mit Wohnberechtigungsschein, in Lagen wo wir noch echt überlegen müssen das zu wollen oder so teuer, das sich mieten für uns nicht mehr lohnt. Nachhaltigkeit als Auswahlkriterum impliziert doch erstmal Auswahl haben

Dem Grundressentiment stimme ich zu, die Grundidee (oder eher Hoffnung) ist aber, nach wie vor, dass sich europäische Hoster an Gesetze wie DSGVO halten. Tun sie das nicht, kann man ihrer rechtlich habhaft werden -> das schmeckt den Chefetagen, das verstehen auch Digitalverweigerer.

Ob das dann so kommt, sei dahin gestellt aber ist zumindest ein erster Schritt in eine bessere Richtung. Optimaler wäre natürlich eine Verpflichtung aller europäischen Anbieter auf einen konsistenten API Stack, damit eben keine Lock-In Effekte drohen bei den Hausvarianten von Standardhostings wie einem loadbalancer, Abrechnungssystemen oder ddos Schutzschichten. Dann wäre es technisch deutlich einfacher hybride Lösungen aufzubauen die dann nur an den Traffickosten hängen. Aber bis Europa so viel Verständnis vom Markt entwickelt braucht es sicher noch 3 Generationen Abgeordnys (falls die EU noch so lang hält)

Musst nur den richtigen Verein finden, dann sind diese Regeln eher so Richtlinien (falls die Stadt nicht so genau kontrolliert)

Wobei es halt teilweise gute Gründe für manche Regeln gibt. Mein Vadder erklärte mir jüngst, als meine Schwester und ich klein waren haben meine Eltern diverse Kitas mit den Äpfeln der 10+ Bäume aus dem damals neuen Kleingarten bestochen - der Vorpächter hatte die wohl auf dem Markt verkauft. Gewerbe ist aber ein NoNo.

Innenhecken auf 1m weil Kleingärtenvereine öffentlicher Grund sind und zum Spazieren einladen sollen (was noch besser ginge wenn viele Gartenkneipen noch liefen...)

Andere Regeln sind heutzutage Quark, wie dass PV Strom nur für kleingärtnerische Zwecke genutzt werden darf. Die Frage ist, was ist dieser Zweck. Gilt Einkochen und konservieren noch dazu? Was ist mit Werkzeug für bspw Holzbearbeitung? Muss man ja auch mal machen im Garten...