Überlegt euch einfach mal, was man an cooler OpenSource-Software mit 360 Millionen Euro entwickeln könnte. Und das sind nur die Zahlungen eines einzelnen Bundeslandes und nur des Landes und nicht der Kommunen.
Also ich fand immer das alte nodepad gut. Das war ganz dumm, einfach nur text, mehr nicht. Würde sagen Nummer 1 Microsoft Produkt, würde ich mir auch in linux installieren weens das gäb
Es gibt bereits Firmen die FLOSS-Pakete (mit Wartung nehm ich mal an) anbieten, Bayern hätte sich jetzt sofort dafür entscheiden können ohne erst in Entwicklung zu investieren.
Wirklich absurd. Da wo es kostenfreie Open-Source alternativen gibt sollten diese auch genutzt werden. Alles andere ist Geldverschwendung. Wenn das gesparte Geld zu einem Teil auch noch in die OS Entwicklung ginge, hätten doch alle gewonnen?
Auch was für Daten da in die USA gehen ist doch wahnsinn. Natürlich versprechen die nicht nach hause zu Telefonieren aber wenn die NSA anklopft oder Trump von heut auf morgen ein neues Dekret verabschiedet sind die Daten abgeflossen. Das passiert natürlich geheim.
Es reicht nicht nur die Distro zu installieren. Firmen/Institutionen brauchen idR Wartungsverträge o.Ä. (ich schätze dass das in den 360m enthalten ist).
Es gibt aber Firmen - mW sogar ansässig in D-land - die sowas linuxbasiert anbieten, auf die bezog ich mich oben indirekt.
Und ich schätze mal dass die trotzdem wesentlich preiswerter sind als M$. Und natürlich viel sicherer was Privatsphäre und Cloud Act und so betrifft.
Ach, jetzt reg ich mich wieder über die Dummheit der Realpolitik auf...
Ich habe selbst mal bei so einer Firma gearbeitet. Grundsätzlich sind die leider recht skeptisch gegenüber staatlichen Aufträgen, zumindest dann, wenn sie nach dem Ausschreibungsprinzip funktionieren. Dann gewinnt nämlich der, welcher das billigste Angebot stellen kann und das kann deshalb angeboten werden, weil dann am meisten geschludert wird. Da Linux-Consulting-Firmen aber noch einen Funken Integrität haben, lassen die von Anfang an die Finger von solchen Dynamiken.
Das ist natürlich nie die Schuld der Firmen, sondern wie der kapitalistische Hase läuft. Es bräuchte schon auf Managementebene ganz andere Herangehensweisen, um dafür eine funktionierende Basis zu entwickeln.
dass die trotzdem wesentlich preiswerter sind als M$
Aber die bieten korrupten Politikern nicht so tolle Gefallen und Vergünstigungen und bauen auch nicht ihr neues HQ in deiner Stadt, nur weil Unsummen an Steuergelder an sie fliessen.
Wir haben es immer Office 300 genannt, weil es grob 300 Tage im Jahr funktioniert hat. Mit den KI-Neuerungen sinkt diese Angabe wohl eher auf Office 3.
Ziel in Naher Zukunft wird dann wohl Office 9¾. Aber da frag ich mich auch. Warum wenn es anfängt nicht mehr richtig zu funktionieren anfangen Alternativen wie LibreOffice und Nextcloud zu nutzen?
Dazu passt eine absurde Empfehlung, die ich gestern auf einer aus meiner Sicht fragwürdigen Plattform erhalten habe...
Bildbeschreibung: Auf linkedin werden mir die Profile von zwei Personen zum folgen vorgeschlagen. Die eine ist Robert Habeck, der sich selbst bewirbt mit dem Spruch "Vizekanzler / Wirtschaftsminister 2021 - 2025. Verstehen der Gegenwart. Arbeit für die Zukunft." und Hubert Aiwanger mit dem Spruch "Politik mit gesundem Menschenverstand".
19 Comments
JensSpahnpasta@feddit.org · 59 pts · 28d
Überlegt euch einfach mal, was man an cooler OpenSource-Software mit 360 Millionen Euro entwickeln könnte. Und das sind nur die Zahlungen eines einzelnen Bundeslandes und nur des Landes und nicht der Kommunen.
Melchior@feddit.org · 42 pts · 28d
Nur so zum einordnen die Blender Foundation hat 2024 3,1Millionen € eingenommen und ausgegeben.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 6 pts · 28d
Und Blender ist eines der besten Programme, die ich jemals genutzt habe, kommerziell UND open source eingeschlossen.
Bei wie vielen Microsoft-Produkten könnt ihr das sagen? Ich weiß meine Antwort.
Augmented1207@feddit.org · 1 pts · 26d
Also ich fand immer das alte nodepad gut. Das war ganz dumm, einfach nur text, mehr nicht. Würde sagen Nummer 1 Microsoft Produkt, würde ich mir auch in linux installieren weens das gäb
aaaaaaaaargh@feddit.org · 1 pts · 26d
Da gibt's doch bestimmt 20 Editoren, die alle sowas können. nano vielleicht?
A_norny_mousse@piefed.zip · 17 pts · 28d
Es gibt bereits Firmen die FLOSS-Pakete (mit Wartung nehm ich mal an) anbieten, Bayern hätte sich jetzt sofort dafür entscheiden können ohne erst in Entwicklung zu investieren.
A_norny_mousse@piefed.zip · 30 pts · 28d
"Besser Amis zahlen als linksversifftes Linux benutzen!"
Soviel zum Standort D-land bzw. Europa
Waterpumpee@lemmus.org · 16 pts · 28d
Wirklich absurd. Da wo es kostenfreie Open-Source alternativen gibt sollten diese auch genutzt werden. Alles andere ist Geldverschwendung. Wenn das gesparte Geld zu einem Teil auch noch in die OS Entwicklung ginge, hätten doch alle gewonnen?
Auch was für Daten da in die USA gehen ist doch wahnsinn. Natürlich versprechen die nicht nach hause zu Telefonieren aber wenn die NSA anklopft oder Trump von heut auf morgen ein neues Dekret verabschiedet sind die Daten abgeflossen. Das passiert natürlich geheim.
A_norny_mousse@piefed.zip · 14 pts · 28d
Es reicht nicht nur die Distro zu installieren. Firmen/Institutionen brauchen idR Wartungsverträge o.Ä. (ich schätze dass das in den 360m enthalten ist).
Es gibt aber Firmen - mW sogar ansässig in D-land - die sowas linuxbasiert anbieten, auf die bezog ich mich oben indirekt.
Und ich schätze mal dass die trotzdem wesentlich preiswerter sind als M$. Und natürlich viel sicherer was Privatsphäre und Cloud Act und so betrifft.
Ach, jetzt reg ich mich wieder über die Dummheit der Realpolitik auf...
Majoran@feddit.org · 7 pts · 28d
Ich habe selbst mal bei so einer Firma gearbeitet. Grundsätzlich sind die leider recht skeptisch gegenüber staatlichen Aufträgen, zumindest dann, wenn sie nach dem Ausschreibungsprinzip funktionieren. Dann gewinnt nämlich der, welcher das billigste Angebot stellen kann und das kann deshalb angeboten werden, weil dann am meisten geschludert wird. Da Linux-Consulting-Firmen aber noch einen Funken Integrität haben, lassen die von Anfang an die Finger von solchen Dynamiken.
Das ist natürlich nie die Schuld der Firmen, sondern wie der kapitalistische Hase läuft. Es bräuchte schon auf Managementebene ganz andere Herangehensweisen, um dafür eine funktionierende Basis zu entwickeln.
Ooops@feddit.org · 5 pts · 28d
Aber die bieten korrupten Politikern nicht so tolle Gefallen und Vergünstigungen und bauen auch nicht ihr neues HQ in deiner Stadt, nur weil Unsummen an Steuergelder an sie fliessen.
A_norny_mousse@piefed.zip · 4 pts · 28d
So ist es. Es geht schon lange nicht mehr darum sinnvolle Politik zu machen sondern sich mögl. viele Lobbyschäfchen ins Trockene zu holen.
aaaaaaaaargh@feddit.org · 22 pts · 28d
Office 360 (Millionen)
BigShammy80@feddit.org · 2 pts · 28d
Aha, da kommt der Name also her 🤣
aaaaaaaaargh@feddit.org · 5 pts · 28d
Wir haben es immer Office 300 genannt, weil es grob 300 Tage im Jahr funktioniert hat. Mit den KI-Neuerungen sinkt diese Angabe wohl eher auf Office 3.
TRex91@feddit.org · 1 pts · 28d
Ziel in Naher Zukunft wird dann wohl Office 9¾. Aber da frag ich mich auch. Warum wenn es anfängt nicht mehr richtig zu funktionieren anfangen Alternativen wie LibreOffice und Nextcloud zu nutzen?
fizzgig@feddit.org · 14 pts · 28d
Schön 45 Millionen Euro pro Jahr nach Redmond.
Das ganze Geld hätte in die Weiterentwicklung und Anpassung von Open Source Lösungen für die Verwaltung investiert werden können...
Ich bekomme Schleudertrauma vom vielen Kopfschütteln.
Kazumara@discuss.tchncs.de · 6 pts · 28d
Wenn der Digitalminister von den Freien Wählern ist, warum will er dann keine Freie Software?
123@feddit.org · 3 pts · 28d
Dazu passt eine absurde Empfehlung, die ich gestern auf einer aus meiner Sicht fragwürdigen Plattform erhalten habe...
Bildbeschreibung: Auf linkedin werden mir die Profile von zwei Personen zum folgen vorgeschlagen. Die eine ist Robert Habeck, der sich selbst bewirbt mit dem Spruch "Vizekanzler / Wirtschaftsminister 2021 - 2025. Verstehen der Gegenwart. Arbeit für die Zukunft." und Hubert Aiwanger mit dem Spruch "Politik mit gesundem Menschenverstand".