Ja, total. Alle, die ich kenne, die auf diesem True Crime-Trip sind, wittern überall böse Mörder. Gerade die Frauen trauen sich dann Nachts kaum noch aus dem Haus oder nur während sie mit irgendwem telefonieren. Hier werden normalerweise keine Leute umgebracht und wenn, dann nicht irgendwelche random Passanten.
Ist ja auch irgendwie logisch, wenn man mal drüber nachdenkt: Die Dinger kosten nicht viel. Wer regelmäßig so einen Leihscooter nutzt, wird dafür mehr zahlen als für den eigenen. Und dann spart man sich den Stress mit der App und irgendwelchen defekten Geräten, sondern man fährt einfach mit dem eigenen Dings rum
Ich fahr auch noch Rennrad und leide trotzdem unter der Hitze. Aber irgendwie ... über Monate gar keinen Sport mehr machen, taugt auch nichts. Und Radfahren ist sogar halbwegs angenehm, man darf sich nur nicht an den Berg hängen oder anhalten, weil wenn der Fahrtwind weg ist, dann killt es dich
Wenn du bei gleichem Gehalt 15% mehr arbeiten musst, dann ist das eine Lohnkürzung von 15%. Natürlich finden das die Psychopathen von Managern großartig.
Die Gruppe befindet sich seit 2022 vollständig im Besitz der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft KKR & Co. Zuvor war die Gruppe börsennotiert.[4] Das Jahr 2024 verlief durch verschiedene Krisen nicht gut für die Accell Group, so gab es bei der Lastenradmarke Babboe einen Skandal um Qualitätsprobleme bei den verwendeten Rahmen. Genauso wurde bekannt, dass verschiedene Werke der Gruppe geschlossen und auch Mitarbeiter entlassen werden mussten, darunter das Werk im bayrischen Waldsassen.[5] Im Oktober wurde ein Schuldenschnitt beschlossen der die finanzielle Belastung der Gruppe von 1,4 Mrd. Euro auf 800 Mio. Euro senkte.[6] 2025 wurde der letzte Produktionsstandort in den Niederlanden geschlossen und die dortige Produktion nach Ungarn verlegt.[7] Im Februar 2026 wurde bekannt, dass KKR sich von Accell trennt und kreditgebende Banken die Kontrolle übernehmen.[8] Am 5. August 2026 stellte die Accell Group für mehrere Tochtergesellschaften jeweils einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung.[9][10][11][12] Zuvor hatte die Geschäftsführung mitgeteilt, dass finanzielle Verpflichtungen nicht mehr fristgerecht erfüllt werden konnten.[10][11][12] Die Krise hatte sich durch hohe Lagerbestände, darunter rund 340.000 fertige Fahrräder im Dezember 2023, sowie einen Umsatzrückgang von 22 Prozent im Jahr 2024 verschärft.[11][12] Trotz der Restrukturierungsmaßnahmen und des Schuldenschnitts im Jahr 2024 konnte keine nachhaltige finanzielle Stabilisierung erreicht werden.[9][11] Eine im Juli 2026 vom Bundeskartellamt genehmigte Übernahme durch die in Singapur ansässige Tri Star Group, eine Tochtergesellschaft der Dutech Group, scheiterte an europäischen Kartellbehörden.[13][14] Zum Zeitpunkt der Insolvenz beschäftigte die Accell Group rund 1.900 Mitarbeiter.[13]
Wenn du den Heuschrecken von KKR gehörst, dann ist es kein Wunder, dass es irgendwann den Bach runtergeht. Denen geht es ja nicht um eine nachhaltige Fahrradproduktion oder um eine funktionierende Firma, sondern einfach nur um Cash.
Ist es aber - gerade ein Überangebot an Raum schafft dann die Freiräume, die eine Stadt erst richtig lebenswert und interessant machen. Schau dir z.B. mal an, warum Berlin diese krasse Club- und Musikszene hat/hatte. Gerade weil es dort viel Leerstand gab. Das Berghain etwa startete in einer alten Lagerhalle und sitzt aktuell in einem ehemaligen Kraftwerk. In anderen Städten entstehen dann in solchen Locations schicke Büros oder Lofts und in Berlin mittlerweile auch. Du willst aber genau diese verfügbaren Flächen haben, für den kleinen Spezialladen ohne wirkliche Marge, für die Fahrradwerkstatt, die nur ihren Betreiber ernährt, für den Proberaum für Musiker, für den kleinen Club, für das Café, in denen ständig diese Leute hocken und die Ideen für morgen ausdiskutieren. Der aktuelle Immobilienboom erstickt das alles, weil es natürlich lukrativ ist, den kleinen Underground-Klub rauszuwerfen und da Luxuswohnungen zu bauen.
Vielleicht nähern wir uns einer Klärung der Frage. Ich stimme dir vollkommen zu, dass solche Themen natürlich auch berücksichtigt werden sollten und mit jeder Diskussion berücksichtigt werden müssen. Ich glaube, der Kernpunkt unser Diskussion hier ist, dass ich dann halt bei einer Panel-Zusammenstellung darauf achten würde, dass diese Themen in der Diskussion auch stattfinden. Und nicht, dass ich dann darauf vertraue, dass ich irgendwie eine Frau einlade und diese dann diese Themen schon irgendwie platzieren wird. Was ja bei einer Alice Weidel nicht passieren wird. Aber vielleicht findet das statt, wenn man den passenden Mann einlädt. Ich weiß auch nicht, ob es unfair gegenüber jeder Frau ist, die dann als Fachexpertin kommt und dann "Frauenthemen" anbringen soll statt fleißig über Normen zur Bürgersteigbreite diskutieren zu dürfen oder so.
Der Autoexperte Li Yanwei, Berater des Händlerverbands, sieht zwei Hauptgründe für die Kaufzurückhaltung: die schwächelnde Wirtschaft mit Stellenabbau und sinkenden Löhnen – sowie die Folgen steigender Ölpreise, die nicht nur die Mobilitätskosten, sondern auch die Stimmung an den Finanzmärkten belasteten.
Das ist ja gerade die Frage, an der ich knabbere. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen dem Repräsentieren einer harmlosen Fahrradvereinigung und dem Führen einer Faschopartei. Und ich weiß ja, dass Frauen im Stereotyp als irgendwie sozialer, menschlicher gezeichnet werden als die häufig dann als technokratisch gezeichneten Männer. Und es macht auch Sinn, dass man auf einem Panel die soziale, menschliche Perspektive einbringt.
Aber irgendwie verknüpfen sich bei mir da nicht die Synapsen ganz korrekt, um es zu verstehen: Wenn du jetzt eine Podiumsdiskussion zwischen Björn Höcke und Alice Weidel, dann hast du da ein Panel mit 50% Frauenanteil, aber null Diversität. Da bist du mit anderen Nur-Männer-Panels glaube ich irgendwie besser dran. Und genau da knabber ich ja dran und daher habe ich gefrage: Was ist denn diese spezifisch weibliche Perspektive auf "Fahrrad oder Kraftfahrzeug", die erfordert, dass unbedingt eine Frau auf so einem Panel sitzen muss, wie hier gefordert wurde? Es wurde ja sogar im ursprünglichen Beitrag dieses Diskussionsstrang die ganze Podiumsdiskussion mit "Männer erklären die Zukunft" schon irgendwie heruntergemacht, dass die Diskussion mangelhaft sei, weil eben keine Frau dabei gewesen ist. Und ich will verstehen, was genau das Fehlende denn jetzt genau gewesen ist. Denn wie geschrieben: Die Tatsache alleine, dass eine Frau eine Frau ist, ist ja jetzt keine Perspektive an sich und es macht halt einen Unterschied, ob da eine Katja Diehl oder eine Alice Weidel sitzt. Und wenn ich fordere, dass unbedingt ein Mensch mit den gleichen Geschlechtsmerkmalen wie Katja Diehl und Alice Weidel dabei sein muss, dann verstehe ich nicht so ganz was genau der Zweck dieser Forderung ist. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es doof finde, dass Frauen auf Podiumsveranstaltungen sitzen und ich finde es auch gut, wenn die Podien eben verschiedene Perspektiven und Positionen bieten.
Es sind übrigens nicht nur die Verbraucher, die sparen: Auch bei uns in der Firma wird massiv in diesen Bereichen gespart. Diese Team-Tage, wo sich dann ein Team 1-2 Tage in einem Hotel zum Tagen trifft, gibt es aktuell nicht mehr. Und die ganzen Teams-Calls haben das Reisen massiv eingeschränkt. Früher gab es da einzelne Führungskräfte, deren Job es im Kern war, zwischen den verschiedenen Standorten zu Pendeln und Abstimmungsthemen zu klären. Heute machen die Leute aus den einzelnen Fachabteilungen einfach selbst den Teams-Call.
Sprich: Wir benötigen 8400€ * 1,25 = 10.500€ Dividende pro Jahr. Ich rechne jetzt mit der vollen Kapitalertragssteuer und lasse Freibeträge und sonstiges mal weg
Wenn die Dividende 5,60% des Kurses beträgt, bekomme ich für jeden investierten Euro dann 5,6 Cent an Dividende
Dann komme ich auf 10500€/0,056 = 187.500€
Und weil es so schön ist: 187500 / 8400 = 22,3 Jahre. Wenn man also 22 Jahre keine Miete zahlen müsste und in Vonovia investiert, könnte man bei Vonovia von den Dividenden weiterhin keine Miete zahlen.
(Und mal nebenbei: Das zeigt wunderbar, wie sehr Kapitalerträge Vermögen aufbauen und wie sehr der Teufel immer auf den größten Haufen scheißt. Das Beispiel ist sicherlich etwas wild, aber wenn du einen gewisses Vermögen investiert hast und sei es in ETFs, dann tragen diese schon erstaunlich zum Lebensunterhalt bei. Das ist es ja gerade, was die Gutverdiener in der Gesellschaft oder die Erbenfraktion von den ärmeren Teilen unterscheidet. Die einen haben halt dann so viel Investment, das es die Miete zahlt und im Zweifelsfall dann sogar noch das höhere Einkommen, von dem man noch mehr sparen und investieren kann)
Das stimmt, es ist gut, bestimmte Sachen einfach mal entspannt zu diskutieren. Und da ist dieses Forum hier echt gut. Ich persönlich knabber bei diesen Fragen immer an der Frage, wie repräsentativ dann jemand für die Hälfte der Menschheit ist bzw. was dann das spezifisch männliche oder weibliche sein soll, was er/sie dann in die Diskussion legen soll.
Wir haben ja zum Beispiel diese Diskussionen über eine Frauenquote in Firmenvorständen, die irgendwie ein gutes Beispiel ist. Es gibt dann auch gleich Leute, die ebenfalls eine Quote für Migranten oder Ostdeutsche fordern. Und irgendwie verstehe ich den Impuls, aber nicht, wie dies etwas an den Zuständen ändern soll. Am Ende sitzen dann da die gleichen psychopathischen CEO-Typen nur als Psychopathin. Ich gehe da nicht davon aus, dass Frauen per Geschlecht grundsätzlich bessere Menschen sind.
Das ist irgendwie auch der Kern meiner Frage eben und das ist wirklich etwas, auf das ich keine Antwort gefunden habe in dieser Thematik. Ich lese häufig die Kritik, dass bei xyz keine Frau dabei wäre. Dass da eine weibliche Perspektive fehlt. Dass der männliche Status Quo dann von einer Frau eingenordet werden sollte. Aber irgendwie sehe ich da diese Geschlechtsfrage nicht, gerade da ich in meinem privaten Umfeld auch jede Menge total unmöglicher Frauen erlebt habe. Das kondensiert dann im Kern in eine Frage: Was genau wäre denn jetzt besser, wenn eine Alice Weidel hier auf dem Podium gesessen hätte?
Im Kern holen wir jetzt die Entwicklung noch einmal nach, die das Fahrrad bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gemacht hat. Auch damals wurden bereits Motoren an Fahrräder gebaut. Dann sind diese Fahrräder mit Motoren zunehmend schneller geworden, haben andere Technik bekommen, sind größer geworden und haben irgendwann die Pedale verloren. So haben wir Motorräder bekommen. Im Endeffekt bauen wir das jetzt noch einmal nach, nur mit Elektromotor. Das sieht man wunderbar an den eMTBs, die sich ja immer mehr in Richtung Cross-Motorrad entwickeln und ihre Wurzeln als MTB verlieren. Wir werden das aber auch je nach rechtlicher Regulierung mit den Pedelecs in der Stadt sehen. Am Ende des Tages werden wir noch einmal das Mofa oder die Vespa erfunden haben.
Ich bin hart skeptisch bei diesem Thema. Und das sage ich als jemand, der letztens ein Konzertticket für die toten Hosen gekauft habe. Ich glaube fundamental nicht, dass es eine gute Idee ist, wenn wir irgendwelche staatlichen oder auch privatrechtlichen Sanktionen erlauben, dass ich mein Eigentum und meine gekauften Dinge nicht weiterverkaufen darf. Wir wollen keine Gesellschaft, in der ich mein Konzertticket nicht weiterverkaufen kann oder nur unter extrem merkwürdigen Restriktionen, wenn ich zum Beispiel verhindert bin. Ich möchte auch meine gebrauchten Handys, mein altes Auto, das Sofa und jeden anderen Gegenstand, den ich nicht mehr benötige, auf kleinen Anzeigen verkaufen können.
Wir sehen hier allerdings, dass die großen Ticketplattformen im Endeffekt ihren Job nicht machen. Es ist natürlich für die möglich, dass sie die ganzen Scalping-Bots ausschließen. Das ist technisch möglich, das ist auch organisatorisch möglich. Aber anscheinend haben diese Plattformen keinerlei Interesse daran. Was ja auch irgendwie logisch ist, Sie kriegen ja für jeden Verkauf eine Provision. Und wenn alle Tickets innerhalb von Sekunden verkauft sind, haben sie ihr Geld gemacht.
Ja, total. Alle, die ich kenne, die auf diesem True Crime-Trip sind, wittern überall böse Mörder. Gerade die Frauen trauen sich dann Nachts kaum noch aus dem Haus oder nur während sie mit irgendwem telefonieren. Hier werden normalerweise keine Leute umgebracht und wenn, dann nicht irgendwelche random Passanten.
Ist ja auch irgendwie logisch, wenn man mal drüber nachdenkt: Die Dinger kosten nicht viel. Wer regelmäßig so einen Leihscooter nutzt, wird dafür mehr zahlen als für den eigenen. Und dann spart man sich den Stress mit der App und irgendwelchen defekten Geräten, sondern man fährt einfach mit dem eigenen Dings rum
Ich fahr auch noch Rennrad und leide trotzdem unter der Hitze. Aber irgendwie ... über Monate gar keinen Sport mehr machen, taugt auch nichts. Und Radfahren ist sogar halbwegs angenehm, man darf sich nur nicht an den Berg hängen oder anhalten, weil wenn der Fahrtwind weg ist, dann killt es dich
Wenn du bei gleichem Gehalt 15% mehr arbeiten musst, dann ist das eine Lohnkürzung von 15%. Natürlich finden das die Psychopathen von Managern großartig.
It's the 1920s again! 100 years and those Nazis haven't learned anything
Jetzt mal fies gefragt: Müsste man jetzt nicht den Tunnel sperren?
Wenn du den Heuschrecken von KKR gehörst, dann ist es kein Wunder, dass es irgendwann den Bach runtergeht. Denen geht es ja nicht um eine nachhaltige Fahrradproduktion oder um eine funktionierende Firma, sondern einfach nur um Cash.
Now is also a good time to solve the Transnistria problem.
Ist es aber - gerade ein Überangebot an Raum schafft dann die Freiräume, die eine Stadt erst richtig lebenswert und interessant machen. Schau dir z.B. mal an, warum Berlin diese krasse Club- und Musikszene hat/hatte. Gerade weil es dort viel Leerstand gab. Das Berghain etwa startete in einer alten Lagerhalle und sitzt aktuell in einem ehemaligen Kraftwerk. In anderen Städten entstehen dann in solchen Locations schicke Büros oder Lofts und in Berlin mittlerweile auch. Du willst aber genau diese verfügbaren Flächen haben, für den kleinen Spezialladen ohne wirkliche Marge, für die Fahrradwerkstatt, die nur ihren Betreiber ernährt, für den Proberaum für Musiker, für den kleinen Club, für das Café, in denen ständig diese Leute hocken und die Ideen für morgen ausdiskutieren. Der aktuelle Immobilienboom erstickt das alles, weil es natürlich lukrativ ist, den kleinen Underground-Klub rauszuwerfen und da Luxuswohnungen zu bauen.
Vielleicht nähern wir uns einer Klärung der Frage. Ich stimme dir vollkommen zu, dass solche Themen natürlich auch berücksichtigt werden sollten und mit jeder Diskussion berücksichtigt werden müssen. Ich glaube, der Kernpunkt unser Diskussion hier ist, dass ich dann halt bei einer Panel-Zusammenstellung darauf achten würde, dass diese Themen in der Diskussion auch stattfinden. Und nicht, dass ich dann darauf vertraue, dass ich irgendwie eine Frau einlade und diese dann diese Themen schon irgendwie platzieren wird. Was ja bei einer Alice Weidel nicht passieren wird. Aber vielleicht findet das statt, wenn man den passenden Mann einlädt. Ich weiß auch nicht, ob es unfair gegenüber jeder Frau ist, die dann als Fachexpertin kommt und dann "Frauenthemen" anbringen soll statt fleißig über Normen zur Bürgersteigbreite diskutieren zu dürfen oder so.
Wer will denn auch schon Sex mit Leuten haben, die Blumenkohl am Pillemann haben?
Schon irgendwie witzig, wie ähnlich das ist.
Das ist ja gerade die Frage, an der ich knabbere. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen dem Repräsentieren einer harmlosen Fahrradvereinigung und dem Führen einer Faschopartei. Und ich weiß ja, dass Frauen im Stereotyp als irgendwie sozialer, menschlicher gezeichnet werden als die häufig dann als technokratisch gezeichneten Männer. Und es macht auch Sinn, dass man auf einem Panel die soziale, menschliche Perspektive einbringt.
Aber irgendwie verknüpfen sich bei mir da nicht die Synapsen ganz korrekt, um es zu verstehen: Wenn du jetzt eine Podiumsdiskussion zwischen Björn Höcke und Alice Weidel, dann hast du da ein Panel mit 50% Frauenanteil, aber null Diversität. Da bist du mit anderen Nur-Männer-Panels glaube ich irgendwie besser dran. Und genau da knabber ich ja dran und daher habe ich gefrage: Was ist denn diese spezifisch weibliche Perspektive auf "Fahrrad oder Kraftfahrzeug", die erfordert, dass unbedingt eine Frau auf so einem Panel sitzen muss, wie hier gefordert wurde? Es wurde ja sogar im ursprünglichen Beitrag dieses Diskussionsstrang die ganze Podiumsdiskussion mit "Männer erklären die Zukunft" schon irgendwie heruntergemacht, dass die Diskussion mangelhaft sei, weil eben keine Frau dabei gewesen ist. Und ich will verstehen, was genau das Fehlende denn jetzt genau gewesen ist. Denn wie geschrieben: Die Tatsache alleine, dass eine Frau eine Frau ist, ist ja jetzt keine Perspektive an sich und es macht halt einen Unterschied, ob da eine Katja Diehl oder eine Alice Weidel sitzt. Und wenn ich fordere, dass unbedingt ein Mensch mit den gleichen Geschlechtsmerkmalen wie Katja Diehl und Alice Weidel dabei sein muss, dann verstehe ich nicht so ganz was genau der Zweck dieser Forderung ist. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es doof finde, dass Frauen auf Podiumsveranstaltungen sitzen und ich finde es auch gut, wenn die Podien eben verschiedene Perspektiven und Positionen bieten.
Es sind übrigens nicht nur die Verbraucher, die sparen: Auch bei uns in der Firma wird massiv in diesen Bereichen gespart. Diese Team-Tage, wo sich dann ein Team 1-2 Tage in einem Hotel zum Tagen trifft, gibt es aktuell nicht mehr. Und die ganzen Teams-Calls haben das Reisen massiv eingeschränkt. Früher gab es da einzelne Führungskräfte, deren Job es im Kern war, zwischen den verschiedenen Standorten zu Pendeln und Abstimmungsthemen zu klären. Heute machen die Leute aus den einzelnen Fachabteilungen einfach selbst den Teams-Call.
Ich rechne mal:
700€ x 12 Monate = 8400€ Mietzahlungen im Jahr
Sprich: Wir benötigen 8400€ * 1,25 = 10.500€ Dividende pro Jahr. Ich rechne jetzt mit der vollen Kapitalertragssteuer und lasse Freibeträge und sonstiges mal weg
Wenn die Dividende 5,60% des Kurses beträgt, bekomme ich für jeden investierten Euro dann 5,6 Cent an Dividende
Dann komme ich auf 10500€/0,056 = 187.500€
Und weil es so schön ist: 187500 / 8400 = 22,3 Jahre. Wenn man also 22 Jahre keine Miete zahlen müsste und in Vonovia investiert, könnte man bei Vonovia von den Dividenden weiterhin keine Miete zahlen.
(Und mal nebenbei: Das zeigt wunderbar, wie sehr Kapitalerträge Vermögen aufbauen und wie sehr der Teufel immer auf den größten Haufen scheißt. Das Beispiel ist sicherlich etwas wild, aber wenn du einen gewisses Vermögen investiert hast und sei es in ETFs, dann tragen diese schon erstaunlich zum Lebensunterhalt bei. Das ist es ja gerade, was die Gutverdiener in der Gesellschaft oder die Erbenfraktion von den ärmeren Teilen unterscheidet. Die einen haben halt dann so viel Investment, das es die Miete zahlt und im Zweifelsfall dann sogar noch das höhere Einkommen, von dem man noch mehr sparen und investieren kann)
Die Kapitalertragssteuer muss du dann auch noch berücksichtigen.
That really has nothing to do with the physical size of a country
Das stimmt, es ist gut, bestimmte Sachen einfach mal entspannt zu diskutieren. Und da ist dieses Forum hier echt gut. Ich persönlich knabber bei diesen Fragen immer an der Frage, wie repräsentativ dann jemand für die Hälfte der Menschheit ist bzw. was dann das spezifisch männliche oder weibliche sein soll, was er/sie dann in die Diskussion legen soll.
Wir haben ja zum Beispiel diese Diskussionen über eine Frauenquote in Firmenvorständen, die irgendwie ein gutes Beispiel ist. Es gibt dann auch gleich Leute, die ebenfalls eine Quote für Migranten oder Ostdeutsche fordern. Und irgendwie verstehe ich den Impuls, aber nicht, wie dies etwas an den Zuständen ändern soll. Am Ende sitzen dann da die gleichen psychopathischen CEO-Typen nur als Psychopathin. Ich gehe da nicht davon aus, dass Frauen per Geschlecht grundsätzlich bessere Menschen sind.
Das ist irgendwie auch der Kern meiner Frage eben und das ist wirklich etwas, auf das ich keine Antwort gefunden habe in dieser Thematik. Ich lese häufig die Kritik, dass bei xyz keine Frau dabei wäre. Dass da eine weibliche Perspektive fehlt. Dass der männliche Status Quo dann von einer Frau eingenordet werden sollte. Aber irgendwie sehe ich da diese Geschlechtsfrage nicht, gerade da ich in meinem privaten Umfeld auch jede Menge total unmöglicher Frauen erlebt habe. Das kondensiert dann im Kern in eine Frage: Was genau wäre denn jetzt besser, wenn eine Alice Weidel hier auf dem Podium gesessen hätte?
Im Kern holen wir jetzt die Entwicklung noch einmal nach, die das Fahrrad bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gemacht hat. Auch damals wurden bereits Motoren an Fahrräder gebaut. Dann sind diese Fahrräder mit Motoren zunehmend schneller geworden, haben andere Technik bekommen, sind größer geworden und haben irgendwann die Pedale verloren. So haben wir Motorräder bekommen. Im Endeffekt bauen wir das jetzt noch einmal nach, nur mit Elektromotor. Das sieht man wunderbar an den eMTBs, die sich ja immer mehr in Richtung Cross-Motorrad entwickeln und ihre Wurzeln als MTB verlieren. Wir werden das aber auch je nach rechtlicher Regulierung mit den Pedelecs in der Stadt sehen. Am Ende des Tages werden wir noch einmal das Mofa oder die Vespa erfunden haben.
Ich bin hart skeptisch bei diesem Thema. Und das sage ich als jemand, der letztens ein Konzertticket für die toten Hosen gekauft habe. Ich glaube fundamental nicht, dass es eine gute Idee ist, wenn wir irgendwelche staatlichen oder auch privatrechtlichen Sanktionen erlauben, dass ich mein Eigentum und meine gekauften Dinge nicht weiterverkaufen darf. Wir wollen keine Gesellschaft, in der ich mein Konzertticket nicht weiterverkaufen kann oder nur unter extrem merkwürdigen Restriktionen, wenn ich zum Beispiel verhindert bin. Ich möchte auch meine gebrauchten Handys, mein altes Auto, das Sofa und jeden anderen Gegenstand, den ich nicht mehr benötige, auf kleinen Anzeigen verkaufen können.
Wir sehen hier allerdings, dass die großen Ticketplattformen im Endeffekt ihren Job nicht machen. Es ist natürlich für die möglich, dass sie die ganzen Scalping-Bots ausschließen. Das ist technisch möglich, das ist auch organisatorisch möglich. Aber anscheinend haben diese Plattformen keinerlei Interesse daran. Was ja auch irgendwie logisch ist, Sie kriegen ja für jeden Verkauf eine Provision. Und wenn alle Tickets innerhalb von Sekunden verkauft sind, haben sie ihr Geld gemacht.