Die Zahlen sprechen für sich: Während die Arbeitsproduktivität in den 1980er- und 1990er-Jahren noch um rund zwei Prozent jährlich zunahm, ist sie in den vergangenen sechs Jahren im Schnitt nur noch um 0,3 Prozent jährlich gewachsen. Also kaum. Gemeint ist die Wirtschaftsleistung, die jeder Erwerbstätige im Durchschnitt erbringen kann. Woran liegt es, dass die Produktivität in Deutschland stetig zurückgeht?
Wir leben halt in einem System, in dem selbst das Wachstum wachsen muss, sonst geht das, was wächst, zurück. Komplett kaputt, aber irgendwie halten das viele für normal.
Während die Arbeitsproduktivität in den 1980er- und 1990er-Jahren noch um rund zwei Prozent jährlich zunahm, ist sie in den vergangenen sechs Jahren im Schnitt nur noch um 0,3 Prozent jährlich gewachsen.
Wieviel davon geht auf China, die alle arbeitsintensiven Schritte abgenommen haben und uns fertige Komponenten unter Wert liefern, weil sie ihre Währung künstlich abwerten?
China liefert jetzt selber die Endprodukte und die USA greifen alle Gewinne der Digitalisierung auf ihren Plattformen ab.
Stehen wir nicht vor dem gleichen Problem wie die Dritte Welt Staaten, dass wir unseren Platz in der Weltwirtschaft neu suchen müssen?
Wir leisten uns zu viele "unproduktive" Jobs? Ein klares Ja kommt von Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. In Deutschland sei vor allem die Bürokratie zu stark gewachsen.
Was macht denn ein Volkswirt außer Bürokram?
Bürokratieabbau heißt aber zugleich Stellenabbau.
Commerzbank-Ökonom Krämer sieht das sogar positiv: "Das wäre ja der Abbau von unproduktiven Stellen und dadurch entsteht die Chance, dass diese Menschen sich umorientieren und Dinge machen, die produktiv sind." Und dadurch wachse erst der Wohlstand.
Na dann wünsche ich ihm viel Spaß beim umorientieren.
Vielleicht allen Hedgefonds-Manager:innen oder Steueroptimier:innen bei pwc und Konsorten eine Umschulung zur Pflegefachkraft oder bei den Entsorgungsbetrieben auferlegen. Endlich was produktiv nützliches für die Allgemeinheit.
Gebt in eine Suchmaschine eurer Wahl mal die Begriffe ,,Stiftung + reiche + steuern" ein.
Die ersten 5 Treffer sind Werbung wie man die Allgmeinheit prellt während der Rest von uns Abgaben wie ein Weltmeister zahlt.
Ich kriegs kotzen..
Er meint damit sicher die ganzen Berichtspflichten in Unternehmen, wo man 80 % seiner Zeit an PowerPoint Folien ohne Mehrwert arbeitet, damit das Management gut unterhalten wird, statt an der eigentlichen Aufgabe zu arbeiten, oder?
21 Comments
A_norny_mousse@piefed.zip · 23 pts · 1d
Also schon beim ersten Absatz könnte ich kotzen:
Wer erkennt den Fehler?
Senseless@feddit.org · 17 pts · 1d
Produktivität wächst jährlich:
Digga, was? Haben die alle Klebstoff geschnüffelt?
CyberEgg@discuss.tchncs.de · 10 pts · 1d
Wir leben halt in einem System, in dem selbst das Wachstum wachsen muss, sonst geht das, was wächst, zurück. Komplett kaputt, aber irgendwie halten das viele für normal.
Jako302@feddit.org · 4 pts · 1d
Das Wachstum lag halt unter der Inflation, somit ist ein Wachstum von 0,3% effektiv ein Rückgang.
Und ja, ich find die Begrifflichkeiten hier auch absolut schwachsinnig.
Klostein@reddthat.com · 5 pts · 1d
Die denken nur in Ableitungen.
plyth@feddit.org · 2 pts · 7h
Wieviel davon geht auf China, die alle arbeitsintensiven Schritte abgenommen haben und uns fertige Komponenten unter Wert liefern, weil sie ihre Währung künstlich abwerten?
China liefert jetzt selber die Endprodukte und die USA greifen alle Gewinne der Digitalisierung auf ihren Plattformen ab.
Stehen wir nicht vor dem gleichen Problem wie die Dritte Welt Staaten, dass wir unseren Platz in der Weltwirtschaft neu suchen müssen?
Klostein@reddthat.com · 13 pts · 1d
Was macht denn ein Volkswirt außer Bürokram?
Na dann wünsche ich ihm viel Spaß beim umorientieren.
Bababasti@feddit.org · 6 pts · 23h
Vielleicht allen Hedgefonds-Manager:innen oder Steueroptimier:innen bei pwc und Konsorten eine Umschulung zur Pflegefachkraft oder bei den Entsorgungsbetrieben auferlegen. Endlich was produktiv nützliches für die Allgemeinheit.
SeductiveTortoise@piefed.social · 2 pts · 22h
Alternativ können Sie auch gerne kompostiert werden.
A_norny_mousse@piefed.zip · 1 pts · 6h
Ich meine die ganze Börse ist ja im besten Fall unproduktiv. Im schlimmsten, destruktiv.
A_norny_mousse@piefed.zip · 3 pts · 6h
Interviews offensichtlich. Auch sehr unproduktiv.
GardenGeek@europe.pub · 13 pts · 1d
Offtopic:
Gebt in eine Suchmaschine eurer Wahl mal die Begriffe ,,Stiftung + reiche + steuern" ein. Die ersten 5 Treffer sind Werbung wie man die Allgmeinheit prellt während der Rest von uns Abgaben wie ein Weltmeister zahlt. Ich kriegs kotzen..
Sailing7@lemmy.ml · 2 pts · 23h
Widerliche scheiße
daw@feddit.org · 8 pts · 8h
Die Stiftung Familienunternehmen ist deutlich unter-hated
Boppel@feddit.org · 4 pts · 23h
in der tat: es werden zuviele überstunden geleistet, die keinen lohn produzieren.
fick stiftung famiienunternehmen. jeder der da arbeitet soll mal auf was produktives umschulen. maul halten wäre schon eine deutliche verbesserung.
HumbleExaggeration@feddit.org · 4 pts · 23h
Er meint damit sicher die ganzen Berichtspflichten in Unternehmen, wo man 80 % seiner Zeit an PowerPoint Folien ohne Mehrwert arbeitet, damit das Management gut unterhalten wird, statt an der eigentlichen Aufgabe zu arbeiten, oder?
affenlehrer@feddit.org · 2 pts · 1d
Verstehe ich leider nicht, klingt aber interessant.
lokalhorst@feddit.org · 6 pts · 1d
OP hat den Kontext unters Bild gepostet
affenlehrer@feddit.org · 2 pts · 1d
Nicht gesehen, danke!
CyberEgg@discuss.tchncs.de · 4 pts · 1d
Was genau verstehst du nicht?
affenlehrer@feddit.org · 2 pts · 1d
Hatte den Kontext nicht gesehen, sorry