Es gibt Leute, die werben mit dem Slogan, niemand habe das Recht, Milliardär zu sein, aber alle das Recht auf menschenwürdiges Leben. Da sage ich: Stimmt, aber bitte aufgrund von eigener Leistung und nicht vom Geld anderer Leute. Insofern hat jeder das Recht, Milliardär zu sein.
Gut, dann soll er mal die laaaaaaaaaaaaaaange Liste an Milliardären aufzählen die durch EIGENE Leistung Milliardär geworden sind.
Ja da hat er wich in keiner Interpretation einen gefallen getan. Entweder sein "stimmt" ist für den ersten Punkt, keine Milliardäre, in dem Fall widerspricht er sich selbst und ist einfach nur ... nicht sehr klug.
Oder er meinte es tatsächlich für den zweiten Teil und ist der Meinung, dass menschenwürdiges Leben nur durch selbst erwirtschaftetes Geld erlaubt sein soll, was bedeutet: er wäre bösartig. In dem Fall wünsche ich ihm alles Schlechte an den Hals, inklusive einer Observation durch den Verfassungsschutz, da er eklatant das Grundgesetz mit Füßen tritt und außerhalb der FDGO ist.
Besonders muss ja dann doch auch die eigene Leistung im Verhältnis zu anderen gestellt werden und da wäre ich mal gespannt wie man damit so große Unterschiede erklärt, besonders da dann der Reichtum teilweise über Jahrhunderte in der gleichen Familie bleibt ohne dass je jemand danach noch groß Eigenleistung eingebracht hat um mehr zu produzieren vs um mehr zu behalten.
Das beweist dann doch eindeutig, dass Erfolg genetisch bedingt ist. Die ganzen Geringverdiener haben also sowieso keine Chance und wir können mit der Umverteilung nach oben einfach weitermachen wir gehabt. /s
Kubicki: [...] Letzte Umfragen sagen aber, dass bis zu 27 Prozent der Menschen die FDP wieder im Bundestag haben wollen. [...]
Was für Umfragen? Bei seiner Familie? Ich seh überall nur um die 5 Prozent (viel zu hoch imho!)
STANDARD: Der FDP hing lange der Ruf der neoliberalen Kaltherzigkeit an. Haben Sie Sorge, dass die Partei unter Ihrer Führung auch wieder so bewertet wird?
Kubicki: Wenn ich mir das zu eigen mache, was die Konkurrenz über uns behauptet, müsste ich aufhören, Politik zu machen. [...]
Da die FDP die einzige Partei ist, die sich eine Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen kann, ist nur logisch dass sich AfD-Wähler die FDP im Bundestag wünschen - ohne dass sie dort ihr Kreuz machen würden.
Das kommt tatsächlich ganz gut hin. Bei FDP-Policies profitierst du in der Regel wenn du ein Einkommen von ~100.000€ im Jahr hast (entsprechend weniger wenn das nicht aus Lohnarbeit kommt), wir haben so ca. 10% der Bevölkerung in dem Bereich und aufwärts. Deren Stimmen verteilen sich, wenn sie tatsächlich nach wirtschaftlichen Interessen wählen, auf CDU, FDP und AfD.
Also, ja, das sind zu viele um keine Gefahr für die Gesellschaft zu sein, aber die Zahlen schaffen es durch den Plausibilitätscheck.
Die Rechnung geht aber auch nur auf, wenn man Steuern als Geld ansieht das nach der Zahlung einfach im Nichts verschwindet.
FDP-Politik würde für Reiche die Steuerlast verringern, aber auch die staatlichen Möglichkeiten für Versorgungs- und Unterstützungsleistungen extrem reduzieren.
Vielleicht würden die Reichen dann komisch schauen, wenn plötzlich die Oper und das Theater dichtmachen, Flüge wegen Fluglotsenmangel ausfallen, usw.
Warte mal, da fällt mir ein, das gab es schon. Früher wurden Wissenschaftler und Künstler auch durch Könige/Kaiser und andere Überreiche "gefördert". Bzw deine Sicht ist wahrscheinlich noch schlimmer, dass die Allgemeinheit dann nur noch für Sonderwünsche der Überreichen arbeiten darf.
Ja und welches schlimmer ist als was ich zunächst geschrieben und gedacht habe. Also nicht auf dich bezogen schlimm, sondern auf diese plausible aber halt schlimme Möglichkeit.
Das Problem mit "profitierst du in der Regel" ist das, dass andere so viel mehr profitieren, dass dein Profit nachher gegen diese Leute nicht mehr mithalten und antreten kann, besonders wenn sie beginnen unser aller Leben durch ihr mehr an Reichtum durch die Politik im negativen zu beeinflussen.
Und davon mach ich jetzt auch mal Gebrauch. Meiner Meinung nach ist kubicki nämlich einfach ein realitätsfremdes Arschloch wo absolut keine Ahnung davon hat wie das bei der normalen, nicht reichen Bevölkerung gerade aussieht. Aber Aussagen die an der Lebensrealität der meisten vorbei gehen zu treffen ist ja nicht nur seine Spezialität. Das er auch noch mit der AFD zusammen arbeiten kann und will zeigt ja auch noch zusätzlich das der Mann wohl auch noch gerne faschist sein will.
Armleuchter haben wir in der Politik heute schon genug, da brauchen wir so einen nicht auch noch.
Als Tatsachenbehauptung und status quo soweit ja richtig. Aber in einer Demokratie kann man Gesetze ändern und gewisse Rechte einschränken. In wessen Aufgabenbereich fällt sowas nochmal?
Außerdem mal wieder eine gute Gelegenheit semantische Unterschiede zu verdeutlichen:
Jeder kann Milliardär werden^1^, aber es können nicht alle Milliardäre werden^2^.
^1^rein theoretisch
^2^nichtmal theoretisch (außer durch Hyperinflation)
38 Comments
Captain_Baka@feddit.org · 55 pts · 70d
Gut, dann soll er mal die laaaaaaaaaaaaaaange Liste an Milliardären aufzählen die durch EIGENE Leistung Milliardär geworden sind.
Latschenkiefer@feddit.org · 23 pts · 70d
Haben sich viele aus der oberen Mittelschicht (~700 Millionen oder mehr) zum Milliadär hochgearbeitet /s
FleetingTit@feddit.org · 4 pts · 69d
Aber nicht mit eigener Arbeit. Das passiert dann eher durch Kapitalgeschäfte.
Chemo@feddit.org · 9 pts · 69d
"niemand habe das Recht, Milliardär zu sein [...] Stimmt [...] Insofern hat jeder das Recht, Milliardär zu sein"
Dieser Logik kann man auch nur im Suff folgen, nehme ich an.
Wrufieotnak@feddit.org · 2 pts · 69d
Ja da hat er wich in keiner Interpretation einen gefallen getan. Entweder sein "stimmt" ist für den ersten Punkt, keine Milliardäre, in dem Fall widerspricht er sich selbst und ist einfach nur ... nicht sehr klug.
Oder er meinte es tatsächlich für den zweiten Teil und ist der Meinung, dass menschenwürdiges Leben nur durch selbst erwirtschaftetes Geld erlaubt sein soll, was bedeutet: er wäre bösartig. In dem Fall wünsche ich ihm alles Schlechte an den Hals, inklusive einer Observation durch den Verfassungsschutz, da er eklatant das Grundgesetz mit Füßen tritt und außerhalb der FDGO ist.
SomeOneWithA_PC@feddit.org · 3 pts · 68d
Besonders muss ja dann doch auch die eigene Leistung im Verhältnis zu anderen gestellt werden und da wäre ich mal gespannt wie man damit so große Unterschiede erklärt, besonders da dann der Reichtum teilweise über Jahrhunderte in der gleichen Familie bleibt ohne dass je jemand danach noch groß Eigenleistung eingebracht hat um mehr zu produzieren vs um mehr zu behalten.
PreppaWuzz@discuss.tchncs.de · 2 pts · 66d
Das beweist dann doch eindeutig, dass Erfolg genetisch bedingt ist. Die ganzen Geringverdiener haben also sowieso keine Chance und wir können mit der Umverteilung nach oben einfach weitermachen wir gehabt. /s
DmMacniel@feddit.org · 37 pts · 70d
Was für Umfragen? Bei seiner Familie? Ich seh überall nur um die 5 Prozent (viel zu hoch imho!)
Ja bitte tu das einfach
Ravi@feddit.org · 11 pts · 70d
Es gibt ja theoretisch noch den folgenden Unterschied bei Umfragen:
Variante 1: "Wenn am Sonntag Wahl wäre, wen würdensie wählen?"
Variante 2: "Welche Parteien würden sie gerne im Bundestag vertreten sehen?"
Nur eine mögliche Erklärung, keine Zustimmung zum Gesagten.
Chemo@feddit.org · 5 pts · 69d
Da die FDP die einzige Partei ist, die sich eine Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen kann, ist nur logisch dass sich AfD-Wähler die FDP im Bundestag wünschen - ohne dass sie dort ihr Kreuz machen würden.
teddypolice@feddit.org · 2 pts · 69d
Das kommt tatsächlich ganz gut hin. Bei FDP-Policies profitierst du in der Regel wenn du ein Einkommen von ~100.000€ im Jahr hast (entsprechend weniger wenn das nicht aus Lohnarbeit kommt), wir haben so ca. 10% der Bevölkerung in dem Bereich und aufwärts. Deren Stimmen verteilen sich, wenn sie tatsächlich nach wirtschaftlichen Interessen wählen, auf CDU, FDP und AfD.
Also, ja, das sind zu viele um keine Gefahr für die Gesellschaft zu sein, aber die Zahlen schaffen es durch den Plausibilitätscheck.
mech@feddit.org · 2 pts · 69d
Die Rechnung geht aber auch nur auf, wenn man Steuern als Geld ansieht das nach der Zahlung einfach im Nichts verschwindet.
FDP-Politik würde für Reiche die Steuerlast verringern, aber auch die staatlichen Möglichkeiten für Versorgungs- und Unterstützungsleistungen extrem reduzieren.
Vielleicht würden die Reichen dann komisch schauen, wenn plötzlich die Oper und das Theater dichtmachen, Flüge wegen Fluglotsenmangel ausfallen, usw.
teddypolice@feddit.org · 2 pts · 68d
Vielleicht werden dann auch einfach kurzfristig Sonderförderungen für sowas bereit gestellt.
SomeOneWithA_PC@feddit.org · 1 pts · 68d
Warte mal, da fällt mir ein, das gab es schon. Früher wurden Wissenschaftler und Künstler auch durch Könige/Kaiser und andere Überreiche "gefördert". Bzw deine Sicht ist wahrscheinlich noch schlimmer, dass die Allgemeinheit dann nur noch für Sonderwünsche der Überreichen arbeiten darf.
teddypolice@feddit.org · 1 pts · 68d
Hey, ich sag nicht dass ich das gut fände, nur dass das ein plausibles Outcome ist.
SomeOneWithA_PC@feddit.org · 2 pts · 67d
Ja und welches schlimmer ist als was ich zunächst geschrieben und gedacht habe. Also nicht auf dich bezogen schlimm, sondern auf diese plausible aber halt schlimme Möglichkeit.
SomeOneWithA_PC@feddit.org · 2 pts · 68d
Privatjet mit privat angestellten Fluglotsen? Aus dem weg Geringverdiener! /s
SomeOneWithA_PC@feddit.org · 1 pts · 68d
oder noch besser, alles von Maschinen gesteuert die nicht streiken können.
SomeOneWithA_PC@feddit.org · 1 pts · 68d
Das Problem mit "profitierst du in der Regel" ist das, dass andere so viel mehr profitieren, dass dein Profit nachher gegen diese Leute nicht mehr mithalten und antreten kann, besonders wenn sie beginnen unser aller Leben durch ihr mehr an Reichtum durch die Politik im negativen zu beeinflussen.
IratePirate@feddit.org · 23 pts · 70d
Ich sehe, das Projekt "Sonstige" läuft an! Na, dann Prost, Wolfgang!
angeldruckt@sueden.social · 21 pts · 70d
@Aequitas Milliardäre haben das Recht angemessen Steuern zu zahlen.
CyberEgg@discuss.tchncs.de · 18 pts · 70d
Eigentlich ist das sogar eine Pflicht.
angeldruckt@sueden.social · 2 pts · 69d
@CyberEgg
Das ist wie Mama sagte: "Du darfst hier gerne auch mal mit anfassen!"
juergen_hubert@ttrpg.network · 20 pts · 69d
Darauf antworte ich mit Art. 14 (2) des Grundgesetzes:
"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
Also, wie halten wir es denn mit der Vermögenssteuer?
brainwashed@feddit.org · 1 pts · 68d
Die ist ausgesetzt.
GenosseFlosse@feddit.org · 19 pts · 70d
Mir fehlt nur noch etwas weniger als eine Milliarde, um Milliardär zu sein.
ceiphas@feddit.org · 11 pts · 70d
Bei mir etwas mehr als eine...
banause@feddit.org · 16 pts · 70d
"Jeder hat das Recht, Milliardär zu sein hicks"
Tarogar@feddit.org · 14 pts · 69d
Jeder hat das Recht kubicki nicht zu mögen.
Und davon mach ich jetzt auch mal Gebrauch. Meiner Meinung nach ist kubicki nämlich einfach ein realitätsfremdes Arschloch wo absolut keine Ahnung davon hat wie das bei der normalen, nicht reichen Bevölkerung gerade aussieht. Aber Aussagen die an der Lebensrealität der meisten vorbei gehen zu treffen ist ja nicht nur seine Spezialität. Das er auch noch mit der AFD zusammen arbeiten kann und will zeigt ja auch noch zusätzlich das der Mann wohl auch noch gerne faschist sein will.
Armleuchter haben wir in der Politik heute schon genug, da brauchen wir so einen nicht auch noch.
brainwashed@feddit.org · 2 pts · 69d
Er will doch Malle und Grillfleisch legal halten, reicht dir das nicht?
vgoller@nrw.social · 12 pts · 70d
@Aequitas und kubicki hat das Recht Unsinn zu erzählen.
Lupus108@sh.itjust.works · 6 pts · 70d
Keine sorge das weiß er, er macht seit Jahren großzügig Gebrauch davon.
PreppaWuzz@discuss.tchncs.de · 10 pts · 69d
Da sieht man den großen Vorteil von Meinungsfreiheit: Man weiß gleich woran man bei jemandem ist.
Nicht dass man das bei Kubicki nicht schon vorher gewußt haben kann, aber ein bißchen Verstärkung schadet ja nicht.
KasimirDD@feddit.org · 10 pts · 70d
"Natürlich kann jeder im Lotto gewinnen! Aber halt nicht alle."
SpongyAneurysm@feddit.org · 5 pts · 69d
Als Tatsachenbehauptung und status quo soweit ja richtig. Aber in einer Demokratie kann man Gesetze ändern und gewisse Rechte einschränken. In wessen Aufgabenbereich fällt sowas nochmal?
Außerdem mal wieder eine gute Gelegenheit semantische Unterschiede zu verdeutlichen: Jeder kann Milliardär werden^1^, aber es können nicht alle Milliardäre werden^2^.
^1^rein theoretisch ^2^nichtmal theoretisch (außer durch Hyperinflation)
Markie84@feddit.org · 4 pts · 70d
Puh, das beruhigt.
CreativeCider@feddit.org · 2 pts · 68d
Was will denn der Tetrapak Wein Sommelier schon wieder hier?
TheTiltster@feddit.org · 2 pts · 69d
Richtig. Und zum Glück haben wir alle das Recht, unser Kreuzche woanders als bei der FDP zu setzen.
brainwashed@feddit.org · 0 pts · 69d